Fotos: Jessica Vey

Wegen des trockenen Sommers: Alte Rotbuche im Schlossgarten gefällt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Eine 170 Jahre alte Rotbuche, die im vorderen Teil des Fuldaer Schlossgartens stand, wurde gefällt. Durch den trockenen Sommer wurde der Baum nämlich so stark beschädigt, dass er für die Besucher des Schlossgartens ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Wie die Stadt Fulda bekannt gab, hatten die städtischen Gärtner im Rahmen einer jährlichen Baumkontrolle festgestellt, dass der Stamm der alten Rotbuche morsch ist. Ein sichtbares Indiz hierfür sei starker Pilzbefall. Einige Teile seien bereits abgestorben.

Vier weitere Bäume werden gefällt

Der Baum hatte bereits in den vergangenen Jahren die regelmäßigen Kontrollen nur mit Einschränkungen bestanden. Nun sind die Schäden durch den trockenen Sommer so gravierend geworden, dass er gefällt werden musste.

Vier weitere Bäume müssen nach Angaben der Stadt gefällt werden. Dabei handelt es sich um einen Tulpenbaum, eine Hainbuche, einen Spitzahorn und einen Trompetenbaum. „Zum Teil beeinträchtigen diese Bäume das Wachstum benachbarter Bäume oder weisen erhebliche Schädigungen auf“, heißt es.

Kein neuer Baum als Ersatz

Für die Alte Rotbuche wird kein neuer Baum gepflanzt. Als Grund nennt die Stadt Fulda, dass man „wieder zurück zur ursprünglichen barocken Gestaltung zurückkehren“ wolle. Eine solche Gestaltung sei sehr streng und sehe wenige Bäume vor. Ob andere kranke Bäume deshalb künftig auch nicht ersetzt werden, soll im Einzelfall entschieden werden.

Beim Schlossgarten in Fulda handelt es sich um einen von vier spätbarocken Gartenanlagen, die es in Deutschland noch gibt. / sec, mal

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