Wegen überfluteter Straßen sind im gesamten Kreisgebiet Feuerwehren im Einsatz.
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Wegen überfluteter Straßen waren am Wochenende im gesamten Stadtgebiet Feuerwehren im Einsatz.

Kräftige Gewitter möglich

Droht das nächste Unwetter im Kreis Fulda? Deutscher Wetterdienst warnt erneut vor Starkregen

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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  • Eike Zenner
    Eike Zenner
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Nach dem Starkregen am Wochenende in Fulda könnte nun das nächste Unwetter die Region Osthessen heimsuchen. Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor Starkregen.

Update vom 10. Juni, 10.53 Uhr: In Hessen wird es am Donnerstag warm - örtlich ist dabei erneut mit Gewittern zu rechnen. Bei Höchsttemperaturen zwischen 25 und 28 Grad kann es vor allem in Ost- und Südhessen ab dem Mittag zu Gewittern und Schauern kommen. Für den Kreis Fulda hat der Deutsche Wetterdienst eine sogenannte Vorabinformation herausgegeben. Sie gilt von 12 Uhr bis 22 Uhr.

„Die Luft ist weiterhin feuchtwarm mit erhöhter Schauer- und Gewitterneigung. Dabei können sich auch am heutigen Donnerstag teils schwere Gewitter bilden. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf dem Starkregen, der pro Stunde bis zu 30 Liter pro Quadratmeter betragen kann. Örtlich ist auch mehrstündiger Starkregen mit bis zu 50 Litern möglich“, erklärt der Wetterdienst.  

Wetter in Hessen: Erneut Unwetterwarnungen für den Kreis Fulda und Osthessen

+++ 15.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat erneut eine Unwetterwarnung für den Kreis Fulda herausgegeben. Sie gilt bis 17 Uhr. Vorhergesagt sind schwere Gewitter mit Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in der Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h. Auch für den Vogelsbergkreis gilt eine entsprechende Warnung.

Update vom 9. Juni, 9.47 Uhr: Auch am Mittwoch warnt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vor neuen unwetterartigen Gewittern im Landkreis Fulda. Die Vorabinformation ist gültig von Mittwoch, 12 Uhr, bis Donnerstag, 0 Uhr.

+++ 17.34 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die für Osthessen geltenden Unwetterwarnungen aufgehoben. Die sogenannte Vorabinformation für mögliche schwere Gewitter gilt aber weiter - und zwar bis Mitternacht.

Video: Das Wetter für Hessen

+++ 15.33 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Landkreis Fulda eine Unwetterwarnung herausgegeben. Die Meteorologen rechnen mit schweren Gewittern. Die Warnung gilt bis Dienstag, 18 Uhr. Für den Vogelsberg gilt bis 16 Uhr sogar eine Warnung vor „extremem Unwetter“ mit schweren Gewittern mit extrem heftigem Starkregen. Und auch im Main-Kinzig-Kreis muss am Nachmittag mit kräftigen Gewittern gerechnet werden.

Update vom 8. Juni, 10.21 Uhr: Auch am Dienstag veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst eine Vorabinformation und warnt vor unwetterartigen Gewittern im Landkreis Fulda. Die Vorabinformation ist gültig von 12 bis 0 Uhr.

Erstmeldung vom 7. Juni, 11.09 Uhr:

Kreis Fulda - Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnt auch am Montag vor einem Unwetter im Landkreis Fulda. Die Vorabinformation ist zunächst von 13 bis 0 Uhr gültig. Demnach könnte es am Nachmittag zu unwetterartigen Gewittern kommen. Erst am Wochenende hatte ein Unwetter die Feuerwehren in der Fuldaer Stadtregion auf den Plan gerufen.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit lokal heftigem Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter, punktuell auch extrem heftigem Starkregen mit bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. „Beim Zusammenwachsen der Gewitterzellen ist auch Starkregen mit vergleichbaren Mengen über mehrere Stunden hinweg möglich“, heißt es in der Meldung weiter. Außerdem sind Hagel oder Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde möglich. In der Nacht zum Dienstag sollen die Schauer und Gewitter dann nachlassen.

Kreis Fulda: Folgt am Montag das nächste Unwetter? - Deutscher Wetterdienst informiert

Bei der Meldung des Deutschen Wetterdienstes handelt es sich um eine Vorabinformation. Eine amtliche Unwetterwarnung gibt es bislang noch nicht. (Lesen Sie hier: Unwetterwarnungen und Vorabinformationen: Was ist der Unterschied?) „Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen“, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.

Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Weitere Wettervorhersagen sollen deshalb mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden.

Im Gespräch mit unserer Zeitung hat der Diplom-Meteorologe Oliver Reuter aus Arzell die Gründe genannt, wie es zu dem Unwetter am Wochenende kommen konnte.

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