In Fulda-Lehnerz sorgte Sturmtief Eugen für einen Feuerwehreinsatz.
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In Fulda-Lehnerz sorgte Sturmtief Eugen für einen Feuerwehreinsatz.

Feuerwehr Fulda im Einsatz

Sturmtief Eugen tobt in Osthessen: Dachplatten stürzen in Lehnerz auf die Straße

  • Sabine Kohl
    vonSabine Kohl
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Das Sturmtief Eugen treibt in Osthessen sein Unwesen: Am Tyroler Küppel in Fulda-Lehnerz hatten starke Windböen zwei Dachplatten eines Hochhausdaches gelöst. Diese stürzten auf die Straße.

Fulda - Weitere Dachplatten auf dem Hausdach hatten sich verschoben. Doch der Feuerwehr Fulda gelang es, die wegen des starken Winds gelösten Platten zu sichern. Verletzt wurde durch die beiden herabgefallenen Dachplatten niemand. Vor Ort waren die Feuerwehren Fulda und Fulda-Nord.

Wie die Pressestelle der Polizei mitteilt, dauerte der Einsatz von 9 Uhr bis 9.45 Uhr. Der Bereich um die Einsatzstelle sei weiträumig abgesperrt gewesen. Zum Sachschaden gibt es noch keine Angaben. (Lesen Sie hier: Feuer in Lagerhalle bei Neuhof-Hauswurz verursacht hohen Sachschaden - Brand hielt Einsatzkräfte in Atem)

Wetter in Hessen: Sturmtief Eugen tobt in der Region Fulda

Seit dem frühen Dienstagmorgen zieht Sturmtief „Eugen“ über Deutschland* und hat in Teilen Deutschlands bereits zu Beeinträchtigungen geführt hat, wie auch merkur.de berichtet. In Nordrhein-Westfalen etwa kam es zu Behinderungen im Regionalverkehr der Bahn. In der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt hatten die Organisatoren der Bundesgartenschau die Ausstellungsflächen vorsichtshalber geschlossen. Erst am Mittwoch um 9 Uhr sollen sie wieder öffnen.

Und auch für Hessen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor zum Teil heftigen Sturmböen, 65 bis 80 Stundenkilometer schnell könnten sie werden. Laut DWD sollten Menschen Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten oder Hochspannungsleitungen halten und warnt vor herabfallenden Ästen, Dachziegeln oder Gegenständen.

Video: Heute Unwetter durch schweren Sturm! Eugen sorgt für Chaos beim Maiwetter

Bereits im Laufe des Vormittags soll sich der Wind zunehmend verstärken. Von Westen zieht demnach ein Regengebiet durch. Ab Mittag geht der Regen laut DWD in Schauer über, im Norden sind vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte erreichen 10 bis 14 Grad. In der Nähe von Schauern sowie in Hochlagen sind einzelne orkanartige Böen bis zu 105 Stundenkilometern möglich.

Am Mittwoch bleibt es laut DWD stürmisch. Im Bergland und in Gewitternähe sind demnach auch Sturmböen möglich. Dazu soll es stark bewölkt werden, Regen- und Graupelschauer sowie kurze Gewitter sind vorhergesagt. Bei Höchstwerten von 8 bis 13 Grad wird es demnach sehr kühl. Am Donnerstag lässt der Wind nach, es bleibt aber bewölkt, regnerisch und kühl. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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