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Regen und schwere Sturmböen: Wetterdienst warnt vor Unwetter in Osthessen

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Regen und Sturm haben Deutschland wieder fest im Griff.
In der Nacht zu Donnerstag soll es in der Region stürmisch werden. (Symbolfoto). © Roberto Pfeil/dpa

In Osthessen wird es ungemütlich: Ab Mittwochabend peitschen orkanartige Böen über die Region. Das vermeldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Auch das Wochenende soll stürmisch starten.

Update vom 16. Februar, 10.51 Uhr: Der DWD hat nun eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen herausgegeben. Für den Kreis Fulda ist sie von Mittwoch, 22 Uhr, bis Donnerstagabend, 18 Uhr, gültig. In der Nacht zu Donnerstag treten Böen zwischen 80 und 100 Stundenkilometern auf. Diese schwächen am Vormittag etwas ab, nehmen im Laufe des Tages jedoch wieder Fahrt auf und bringen Böen zwischen 90 und 110 Stundenkilometern.

Der DWD warnt darüber hinaus vor möglichen Gefahren: „Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.“

Regen und Sturmböen: Wetterdienst warnt vor Unwetter in Osthessen

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 15. Februar: Fulda - Im Laufe des Dienstags und am Mittwoch soll es in Hessen windiger werden. Das sei jedoch noch kein Vergleich zu dem, was unter anderem Fulda ab Donnerstagnacht erwartet. „Wir erwarten Sturmböen von 90 bis 100 Stundenkilometern, stellenweise vielleicht auch mehr“, sagt ein Meteorologe vom DWD. Die Vorabinformation zur Unwetterwarnung des DWD ist für Fulda von 1 Uhr Donnerstagnacht bis 21 Uhr am Abend gültig. Sobald sich daran etwas ändert, schickt der Dienst eine neue Warnung.

Schon in der Nacht zum Donnerstag ziehen im Bergland orkanartige Böen auf, im Tiefland werden schwere Sturmböen erwartet, schreibt der Deutsche Wetterdienst. Am frühen Morgen soll der Wind etwas abschwächen, am Donnerstagvormittag jedoch wieder Fahrt aufnehmen. (Lesen Sie hier: Nicht nur Schnee und Eis: So nutzen die Straßenmeistereien von Hessen Mobil den Winter)

Wetter in Osthessen: Regen und Sturmböen sorgen für ungemütliche Woche

Der Dienstag bleibt verregnet, auch der Mittwoch wird sich dem anschließen. In der Nacht zu Donnerstag soll es mit Aufkommen der Sturmböen sogar sehr kräftig regnen.

Nach einer ruhigeren Nacht auf Freitag wird ab Freitagmittag die nächste schwere Sturm- oder Orkanlage erwartet. „Die beiden Orkantiefs bringen dem Norden und der Mitte des Landes schweren Sturm, auch im Süden ist es mit Sturmböen zu rechnen, aber da könnte es nicht ganz so heftig zur Sache gehen“, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Mit Behinderungen im öffentlichen Verkehr sowie entwurzelten Bäumen sei zu rechnen.

Video: Deutschland erwartet einen Binnenland-Orkan

Der Sturm bringt der Region allerdings ein mildes Wetter. „Zu uns kommt eine erwärmte, maritime Luft mit westlicher Strömung. Wir erwarten Temperaturen von zehn bis 13 Grad, was für Mitte Februar sehr mild ist“, heißt es vom DWD.

Nachdem das vergangene Wochenende sehr heiter war, zeichnet sich für die nächsten Tage ein graues Bild ab. „Durch den Sturm kann die Wolkendecke am Donnerstag mal aufreißen, sodass Sonnenstrahlen zu sehen sind. Doch die Böen werden ihr übriges tun, dass wir das nicht genießen können“, so der Meteorologe vom DWD. Auch am Wochenende soll es regnerisch und windig bleiben. (tw)

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