Foto: SAT.1

Mit Windbeutel und Pancakes zieht Max von Bredow ins Viertelfinale von „The Taste“ ein

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda/München - Viertelfinale! Max von Bredow schafft es mit süßen Gerichten eine Runde weiter und steht somit im Viertelfinale der Fernsehsendung „The Taste“ auf SAT.1. Der Petersberger kreierte zwei Löffel mit Windbeutel und Pancakes.

Gastjuror der Folge ist René Frank. Moderatorin Christine Henning: „Er ist unter den Patissiers weltweit ein ganz heißer Name. Er ist bisher der einzige und erste, der die Sensation geschafft hat in der 100-jährigen Geschichte des Guide Michelins einen Stern für ein reines Dessert-Restaurant zu bekommen.“ Das Thema ist süß und salzig, auf den Losen stehen vier Gebäcke: Windbeutel, Biskuitrolle, Gugelhupf und Tarte.

Alexander Herrmann zeigt keine Freude beim Thema. „Ich mache es, wenn es sein muss. Das Problem ist nicht die Aufgabe, sondern wie der Gastjuror tickt.“ Max ist da anderer Meinung: „Alexander soll sich nicht so anstellen. Es ist halt einfach manchmal nicht so einfach.“

Erdnuss-Avocado-Windbeutel

Alexander Herrmanns Team bekommt das Windbeutel-Los zugeordnet. „Dann steht man da und muss kurz überlegen wie Windbeutel gemacht werden“, erzählt Max von Bredow gegenüber unserer Zeitung. „Das Rezept bekommt man nicht mitgeliefert. Entweder man kennt es oder man hat Pech.“ Durch Zufall habe er erst ein paar Wochen vorher seiner Familie zum Afternoontea Windbeutel gemacht und wusste das grobe Mengenverhältnis. „Zum Glück!“

Max kocht einen Erdnuss-Avocado-Windbeutel, dazu eine Schalotte und karamellisierte Olive. „Windbeutel, Brandteig finde ich mega“, sagt er. „Die Schwierigkeit ist die Größe des kleinen Löffels.“

Coach Alexander Herrmann lobt seinen Schützling: „Max hatte einen guten Lauf.“ Sein Löffel schafft es – Alexander Herrmann schickt ihn.

Doch René Frank entscheidet sich gegen Max’ Löffel. Der beste ist die Tarte aus dem Team von Frank Rosin. René Frank wählt den Windbeutel-Löffel zum schwächsten Gericht. Den Grund erklärt er: „Es war etwas schwierig, die einzelnen Komponenten rauszuschmecken. Ich kann ansonsten nichts Negatives darüber sagen.“

Aus Alexander Herrmanns Team muss nun ein Kandidat gehen.Der Coach entscheidet sich dafür, dass Clive gehen muss und Max bleibt.

Pancakes mit „Hausmütterchen-Rezept“

In der zweiten Runde muss Max ein Dessert mit einer der mitgebrachten Zutaten zubereiten. René Frank hat eingekochte Frucht- und Gemüsesäfte mitgebracht: „Wir haben hier Ahornsirup. Eingekochter Apfelsaft oder Apfeldicksaft hat die Säure des Apfels und wirkt etwas weniger süßer. Die rote Bete ist eine größere Herausforderung. Es hat eine erdige Bitternote.“

Max entscheidet sich für den Ahornsirup. Er kocht: American Pancakes mit Vanillecreme, Ahornsirup, Blaubeeren, Bacon und Nüssen. „Mein Löffel wird sehr einfach sein. Vielleicht wird er an Hausmütterchen-Rezept erinnern.“

„Das finde ich süß“

Dann wird Max’ Löffel verkostet. Alexander Herrmann: „Das finde ich süß.“ Tim Raue schwärmt: „Ich habe einen oben weggenommen. Es ist so lange her, dass ich so geile Pancakes gegessen habe.“ Der Apfelsirup mache ordentlich Rambazamba. „Die crunchigen Stücke haben die Zartheit der Pancakes auseinandergerissen.“

Max ist ohne goldenen oder roten Stern weiter. Er hat Clive als Teammitglied im Teamkochen verloren, dafür Marko im Entscheidungskochen gewonnen. Marko ist mit Maria Groß gestartet, wurde dann von Tim Raue in sein Team gebuzzert. Im Entscheidungskochen verlor er gegen seine ehemaligen Kolleginnen aus Team Grün Susanne und Maria. Alexander Herrmann hat seinen Kandidaten-Joker eingesetzt und Marko in sein Team geholt.

Nächste Woche: Viertelfinale

In der nächsten Woche treten die neun Kandidaten im Viertelfinale gegeneinander an. Thema ist: die Welt. Die Köche dürfen sich in den verschiedensten Länderküchen austoben. Auf den Losen stehen Spanien, Thailand, Dänemark und Peru.

Welches Land Max im Viertelfinale auf den Löffel kocht, sehen Zuschauer am Mittwoch, 13. November, um 20.15 Uhr in SAT.1. / lea

Das könnte Sie auch interessieren