In der Gemeinde Dipperz werden fünf Hutzelfeuer abgebrannt. Die Jugendfeuerwehr Armenhof veranstaltet vom Feuerwehrhaus zum Hutzelplatz am Feldweg Richtung Margretenhaun einen Fackelzug, ehe das Feuer um 18 Uhr entzündet wird. Um dieselbe Uhrzeit brennt unterhalb des Feuerwehrhauses Wolferts das Feuer – veranstaltet von der Freiwilligen Feuerwehr Wolferts/Finkenhain.
Jeweils eine halbe Stunde später wird das Feuer in Friesenhausen, Dipperz und Wisselsrod entzündet. In Friesenhausen steckt die Jugendfeuerwehr Friesenhausen/Dörmbach am Alschküppel das Hutzelfeuer an, in Dipperz steht es am Wertstoffhof. Initiator ist die Jugendabteilung der SG Dipperz. Und in Wisselsrod sehen die Besucher am Wisselsröder Küppel das Feuer, das vom dort ansässigen Kulturverein und Ortsbeirat angezündet wird.
Der Rhönklub Tann weist auf das Hutzelfeuer am Friedrichshof hin. Der Zweigverein lädt für Sonntag, 26. Februar, dorthin ein – ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen und Kräppel, nachmittags erfolgt eine Wanderung am Engelsberg, ab 17 Uhr ist ein Abendessen geplant und bei Einbruch der Dunkelheit wird das Hutzelfeuer am Friedrichshof entzündet. Heimat- und Wanderfreunde sowie Gäste sind eingeladen, teilt der Zweigverein mit.
Und noch drei Hutzelfeuer finden am Sonntag (26. Februar) statt: Am Fuße der Wasserkuppe wird in Poppenhausen um 18 Uhr ein Fackelzug gestartet. Los geht es am Parkplatz des Sportplatzes in Richtung des Geländes im Lüttergund. Eingeladen ist die gesamte Gemeinde. Laut Mitteilung wird das Feuer vom Förderverein der Grundschule initiiert. Angezündet wird es um 18.15 Uhr – es wird Getränke, Bratwürstchen und Brezeln geben.
Im Fuldaer Stadtteil Sickels wird durch das Anzünden des Feuers ebenfalls der Winter vertrieben. In der Wolf-Hirth-Straße beim Sportlerheim steht das Hutzelfeuer, das bei Anbruch der Dunkelheit angesteckt wird. Eine genaue Uhrzeit ist hierbei nicht genannt worden.
In Fulda gibt es das Hutzelfeuer von antonius zu sehen. Los geht es am Sonntag (26. Februar) um 18 Uhr. Für antonius sei der Sonntag nach Fasching ein besonderer Tag für die Gemeinschaft, heißt es in einer Pressemitteilung. Veranstaltungsort ist der antonius-Park auf der großen Wiese vor dem Hauptgebäude in Fulda, An St. Kathrin 4. „Vor dem Panorama von Stadt und Rhön ist das jedes Mal ein beeindruckendes Schauspiel“, heißt es in der Mitteilung. Bei Einbruch der Dunkelheit wird durch das Abbrennen des Hutzelfeuers endgültig der Winter vertrieben. Für die Teilnehmer wird es Getränkte und Essen vom Grill geben.
In den Stadtteilen von Hünfeld und der Haunestadt werden ebenfalls viele Feuer verbrannt. Den Anfang macht zeitlich gesehen Großenbach, wo die Feuerwehr um 17 Uhr am Parkplatz Sportplatz zum Hutzelfeuer einlädt. Eine Stunde später wird auf der Anhöhe Mackenzeller Straße in der Hünfeld das Feuer entzündet – Initiator ist die Feuerwehr. Unterhalb des Wisselsberges an der Grillhütte in Malges lädt die Jugendfeuerwehr ebenfalls um 18 Uhr zum Entzünden ein.
Der SV Viktoria Sargenzell entzündet das neben dem Sportplatz errichtete Hutzelfeuer um dieselbe Uhrzeit. In Dammersbach lodert das Feuer ebenfalls ab 18 Uhr neben dem Sportplatz, organisiert von der Jugendfeuerwehr. Am Sportplatz steht das Feuer in Kirchhasel, das der SV Kirchhasel es gegen 18 Uhr entzündet. Dann wird auch das Feuer in Neuwirtshaus Am Dornstiegel auf der Wiese Richtung Stallberg entflammt.
Um dieselbe Uhrzeit startet der Fackelumzug der Jugend- und Kinderfeuerwehr vor der Kirche in Roßbach. Entzündet wird das Feuer eine halbe Stunde später. Um 18.30 Uhr entzündet die Feuerwehr Mackenzell ihr Hutzelfeuer. Die Ortsgemeinschaft in Stendorf vertreibt am Hutzelplatz Richtung Appelsberg ebenfalls um 18.30 Uhr den Winter. Der Hutzelfeuerplatz Sperlingsgraben wird in Rudolphshan zur selben Zeit Schauplatz der Entzündung durch die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehr Rückers hat ihr Feuer Am Hölzchen (oberhalb Hof Ebert) vorbereitet. Etwa ab 18.30 Uhr wird es entzündet.
Vor zwei Jahren - in 2021 - fielen die Hutzelfeuer noch größtenteils wegen der Corona-Pandemie aus. Doch bereits vergangenes Jahr konnte die Tradition in Osthessen und in der Region wieder gelebt werden. (jeb, lwe)