„Die Känguru Chroniken“ ist einer der Filme, die im Winterzeitkino zu sehen sein werden.
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„Die Känguru Chroniken“ ist einer der Filme, die im Winterzeitkino zu sehen sein werden.

Von Kängurus und rosa Kaninchen

Das Winterzeitkino startet im Kreuz unter Corona-Auflagen

Das Winterzeitkino startet wieder! Immer montags (und manchmal auch dienstags) sind im Kulturzentrum Kreuz – natürlich unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln – aktuelle Filme verschiedenster Genres zu sehen. Hier finden Sie das Programm:

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (19. Oktober):

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein einfühlsam inszeniert von Oscar-Preisträgerin Caroline Link.

Die Känguru Chroniken“ (26. Oktober):

Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Ach ja! Es ist nämlich Kommunist – das hatte ich vergessen zu erzählen. Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan.

„Master Cheng in Pohjanjoki“ (2. November):

Auf der Suche nach einem alten finnischen Freund reist der chinesische Koch Cheng in ein abgelegenes Dorf in Lappland. Bei der Ankunft scheint niemand im Dorf seinen Freund zu kennen, aber die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an. Im Gegenzug hilft Cheng ihr in der Küche, und bald werden die Einheimischen mit den Köstlichkeiten der chinesischen Küche überrascht. Cheng findet trotz kultureller Unterschiede schnell Anerkennung und neue Freunde unter den Finnen. Als sein Touristenvisum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben …

„Persischstunden“ (9. November):

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass ihn jeder Fehltritt auffliegen lassen könnte.

„Das Arvo Pärt Gefühl“ (10. November):

Arvo Pärt, der berühmteste Komponist unserer Zeit, gilt allgemein als eine Art Einsiedler. Aber wenn Sie den Komponisten bei der Arbeit sehen, erleben Sie genau das Gegenteil; Der mittlerweile 83-jährige Musiker verbindet unglaubliche Sensibilität mit Humor und grenzenloser Energie. Dies zeigt sich unter anderem in seiner intensiven Zusammenarbeit mit dem Cello Octet Amsterdam, einem einzigartigen Ereignis, das für den Dokumentarfilm von zentraler Bedeutung ist. Dies gibt uns einen besonderen Einblick in das Universum von Arvo Pärt. Ein Universum, in dem nicht nur klassische Musiker wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss leben, sondern auch andere Künstler wie der Choreograf Jiří Kylián, der Filmemacher Alain Gomis und der junge kanadische Technokomponist Kara-Lis Coverdale. Sie alle suchen das Pärt-Gefühl.

Tickets kosten im Vorverkauf 6.50 Euro und an der Abendkasse 7 Euro. Schüler und Studis zahlen 4 Euro.

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