Fotos: Marius Scherf

„Zwar alte Sprachen – aber noch lange nicht tot“: Latein- und Griechischwettbewerb

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - In der Winfriedschule fand am Freitag die Verleihung des Landespreises im bundesweiten Wettbewerb der Fremdsprachen statt. Dabei zeigte sich vor allem, dass alte Sprachen noch immer junge Menschen begeistern.

In Latein und Griechisch gibt es weniger gute und es gibt bessere Schüler: Die Allerbesten werden jährlich im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs landesweit ausgezeichnet. Die diesjährige Verleihung fand in der Winfriedschule statt, zu der Schüler aus ganz Hessen angereist waren.

Die Begrüßung fand durch den Mittel- und Oberstufenchor der Schule unter der Leitung von Johannes Haubs und Schulleiter Mathias Dickhut statt. Dickhut betonte die Wichtigkeit von Latein an seiner Schule, bevor sich Sofia Bruchhäuser vom Hessischen Kultusministerium mit einen Grußwort an die Anwesenden wandte: Alte Sprachen wie Latein und Griechisch bildeten einen wichtigen Teil der kulturellen Identität Europas. „Sprache verbindet Nationen und erweitert unseren Horizont“, so Bruchhäuser und ergänzte, dass sie darüber hinaus Kompetenzen im Umgang mit Texten, Rhetorik und Analyse vermitteln könne.

Der Vorsitzende der Landesjury im Wettbewerb Latein/Griechisch Andreas Weschke schloss sich den Worten Bruchhäusers an und dankte insbesondere den Schülern für ihre Teilnahme: „Latein und Griechisch sind zwar immer noch alte Sprachen. Aber noch lange nicht tot. Das beweist ihr heute.“

Der Wettbewerb selbst gliedert sich in zwei Teile: ein zu Hause vorbereiteter fremdsprachiger Text zu einem Antiken Thema – vorgetragen im Videoformat – und ein schriftlicher Test.

Die Besten wurden schließlich mit Preisen im Einzelwettbewerb ausgezeichnet. Die ersten Preise erhielten Mika Hoffmann in Latein, vom Alten Kurfürstlichen Gymnasium Bensheim und Wilma Lyon und Johannes Luttmer in Griechisch, beide vom Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt. Es folgten zahlreiche zweite und dritte Preise. Ebenfalls wurden Anerkennungspreise und Preise für die besten Gruppenarbeiten verliehen. Den zweiten Preis erhielt die Winfriedschule mit dem Theaterstück „In Nomine Amoris“ (lat. „Im Namen der Liebe“).

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