Foto: Sparkasse Fulda

Zwei Winfriedschülerinnen gewinnen Planspiel Börse der Sparkasse

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Helin Özlap und Annika Schmitt haben den ersten Platz beim diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse Fulda gemacht. Trotz fallender Kurse vermehrten sie ihr fiktives Startkapital um 2889,07 Euro.

Bei fallenden Aktienkursen trotzdem fast sechs Prozent Gewinn innerhalb von zehn Wochen zu machen – das ist schon ein kleines Kunststück, wie die Sparkasse Fulda mitteilt. Zwei Schülerinnen der Winfriedschule schafften es aber beim Planspiel Börse. Aus 50.000 Euro fiktivem Startkapital machten Helin Özalp und Annika Schmitt exakt 52.889,07 Euro. Das bedeutete für das Team Helika am Ende Platz 1 der Regionalwertung, dicht gefolgt von den Selbstläufern der Richard-Müller-Schule (52.736,66 Euro) und den Mafins der Rabanus-Maurus-Schule (52.538,73 Euro).

Mit diesen Ergebnissen spielten sich die drei Siegerteams aus Fulda auch in der Gesamtwertung des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen (SGVHT) weit nach vorne. Sie kamen allesamt unter die ersten Zehn. Das Team Selbstläufer war am Ende sogar das hessen- und thüringenweit beste Team in der gesonderten Nachhaltigkeitswertung. Auf regionaler Ebene gewann die Ulstertalschule Hilders mit der Jahrgangsstufe 9 die Klassenwertung, und die Richard-Müller-Schule hatte bei der Schulwertung die Nase vorn. Alle Ergebnisse sind im Internet unter www.sparkasse-fulda.de/planspiel veröffentlicht.

Im S-Finanzmarkt am Fuldaer Buttermarkt gratulierten Heiko Siemon, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Leiter der Abteilung Vermögensmanagement, sowie die Auszubildenden Max Jung, Isabelle Fernau, Michelle Leubecher und Alicia Schön allen Gewinnern im Namen der Sparkasse. Sie durften sich zum einen über Geldpreise der Sparkasse und des SGVHT in Höhe von über 4000 Euro freuen – ein schönes Polster für den Führerschein, andere Dinge auf der persönlichen Wunschliste oder für die Klassenkasse. Zum anderen und nebenbei erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele neue Einblicke ins Wirtschaftsleben; genau das ist der zentrale pädagogische Ansatz des Planspiels.

Insgesamt nahmen in Stadt und Landkreis Fulda etwa 200 Gruppen und 450 Schülerinnen und Schüler teil. Die zeigten auch ihren Lehrern, was in ihnen steckt: Mit einem Endergebnis von etwas über 49.000 Euro blieb das beste Pädagogenteam hinter den Siegern der Schülerwertung deutlich zurück. An der Börse reicht es eben nicht, ein bisschen mehr zu wissen. Zum feinen Näschen muss sich auch das berühmte Quäntchen Glück gesellen.

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