Alterzbischof Robert Zollitsch hat das Treffen initiiert. / Foto: dpa

Zweites Treffen der emeritierten katholischen Bischöfe in Fulda

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die emeritierten Bischöfe der katholischen Kirche in Deutschland sind zum zweiten Mal zu einem Treffen zusammengekommen. Die zweitägige Begegnung begann am Dienstagmittag im Priesterseminar in Fulda und dauert bis Mittwochmittag.

Der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Freiburger Alterzbischof Robert Zollitsch (80) hat das Treffen initiiert, das 2018 erstmals stattfand. Insgesamt 21 emeritierte Bischöfe haben sich nach Angaben von Zollitsch angemeldet.

Für Dienstagabend wurde der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zu einer Gesprächsrunde bei dem Treffen erwartet. Mit Marx wolle man unter anderem über „die Mitverantwortung und Mitentscheidung von Laien bis hin zur Gemeindeleitung“ und den von den Bischöfen angestoßenen „synodalen Weg“ reden, so Zollitsch.

Treffen diene der Begegnung und dem Austausch

Ein weiteres Thema soll die von Papst Franziskus geplante Kurienreform und der Entwurf einer neuen Kurienverfassung sein. Die vorläufige Fassung der Apostolischen Konstitution „Praedicate evangelium“ (Verkündet das Evangelium) war Mitte April an Bischofskonferenzen, Kurienchefs, Ordensleitungen und einige Päpstliche Universitäten mit der Bitte um Rückmeldungen verschickt worden.

Das Treffen der emeritierten Bischöfe diene vor allem der Begegnung und dem Austausch, so Zollitsch. Am Dienstagnachmittag wollten die Teilnehmer gemeinsam die romanische Propstei Sankt Andreas besuchen.

In Fulda kommen jedes Jahr traditionell die amtierenden Bischöfe zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Zollitsch war bis 2014 sechs Jahre lang Vorsitzender der Bischofskonferenz. / kna

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