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Gesund durch den Winter: Blumenkohlsuppe mit Speck und Curry-Popcorn

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Von: Anne Baun

Eine Blumenkohlsuppe hat eine sehr gute Wirkung auf die Funktionen im Körper.
Eine Blumenkohlsuppe hat eine sehr gute Wirkung auf die Funktionen im Körper. © asab974 - adobe.stock.com

Winterzeit ist Kohlzeit. Und gerade jetzt, wenn der Winter uns noch im Griff hat, kommt so ein Süppchen doch gerade recht, oder was meinen Sie?

Fulda - Blumenkohl ist eine heikle Angelegenheit. Es gibt Exemplare, denen man sehr deutlich anmerkt, dass sie mit Spritzmittel in Kontakt gekommen sind. Und es gibt diese hübschen weißen Köpfchen vom Markt oder aus dem Bioladen (oder vielleicht sogar aus dem eigenen Garten), die kaum gar sind, dass sie das heiße Wasser berührt haben und so himmlisch schmecken wie ein Wölkchen. Ich hoffe, Sie kriegen eines von letzteren für die Suppe. 

Blumenkohl ist sehr gut für die Nerven, denn es sind reichlich B-Vitamine enthalten. Auch Vitamin C für das Immunsystem, Vitamin E für die Jugendlichkeit und Vitamin K für die Blutgerinnung stecken im Blumenkohl. Und dann hätten wir da noch Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Gerade Kalium kommt wie gerufen, denn es wirkt ausschwemmend und macht uns wieder ein bisschen leichter.

Rezept: Blumenkohlsuppe bringt uns gesund durch den Winter

Die Inhaltsstoffe von Blumenkohl beugen Herzerkrankungen, Problemen mit den Gefäßen, Diabetes und rheumatischer Arthritis vor. Er hilft gegen Verstopfung, und die enthaltenen Stoffe Sulforaphan und Isothiozyanat sollen sogar Krebszellen am Wachstum hindern. Auch Cholin ist in hohem Maße vorhanden. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Gehirn aus. (Lesen Sie auch: Gut für Herz und Haut: Brokkolisuppe stimmt uns schon mal auf den Frühling ein)

Blumenkohl gehört zu den sogenannten Kreuzblütlern. Die Kreuzblütler verdanken ihren Namen übrigens den vier Blütenblättern, die sich gekreuzt gegenüberstehen. Aber das nur nebenbei. Zu den Kreuzblütlern zählen außerdem Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Rosenkohl, Chinakohl, Brunnenkresse und Pak Choi.

Video: So erkennen Sie Vitamin-K-Mangel

Zudem ist Blumenkohl sehr vielseitig einsetzbar. Als Püree mit einem Klecks Creme fraîche ersetzt er auch mal Kartoffelbrei, fein geraspelt und kurz gekocht kann er für eine Portion Reis einspringen. 

Zutaten (für 4 Portionen):

800 g Blumenkohl
2 mittelgroße mehligkochende Kartoffeln
2 weiße Zwiebeln
2 El Butter
1 Becher Sahne
1 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Muskatnuss
4 Scheiben Bio-Speck 

für das Popcorn:
20 g Bio-Maiskörner
1/4 TL Chilipulver
1/4 TL Currypulver
1 Prise Salz
1 TL Butter
Maiskeimöl 

Zubereitung: Den Blumenkohl putzen und in Röschen zerteilen, die größeren Stücke kleinschneiden. Etwa 200 g Röschen als Suppeneinlage zurückbehalten. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Dann Blumenkohl und Kartoffeln zugeben und einige Minuten anbraten.

Anschließend mit Brühe aufgießen und auch die Sahne hinzugeben. Etwa 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, pürieren und die zurückbehaltenen Röschen zugeben. Noch ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Röschen bissfest gegart sind. Dann mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken. Derweil den Speck in Stückchen schneiden und in einer kleinen Pfanne ohne Öl knusprig anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warmhalten.

Für das Popcorn die Gewürze miteinander vermischen, die Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Gewürze hineingeben und leicht schmurgeln lassen. Den Boden einer Pfanne mit Deckel mit Maiskeimöl bedecken und die Maiskörner hineingeben. Decken aufsetzen und die Pfanne auf die Herdplatte stellen und einschalten. Sobald die Maiskörner aufpoppen, die Pfanne schwenken und warten, bis alle (oder fast alle) Körnchen zu Popcorn geworden sind. Zum Schluss in der Gewürzbutter schwenken und zusammen mit den Speckstücken über die Suppe streuen.

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