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Die vegane Beilage zum Fest: Gefüllter Butternut-Kürbis mit Cranberries

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Von: Anne Baun

Gefüllter Butternut-Kürbis mit Cranberries
Der gefüllte Butternut-Kürbis ist eine schmackhafte Beilage zum Truthahn. © sveta_zarzamora/Adobe Stock

Wenn Sie sich an Weihnachten dazu entschließen, einen Truthahn in den Ofen zu schieben, dann wäre diese fruchtig-würzige Beilage eine Option. Der gefüllte Butternut-Kürbis ist vegan - und schmeckt trotzdem, sagt Kochbuchautorin Anne Baun.

Fulda - Zeiten ändern sich und mit ihnen die Essgewohnheiten. Längst nicht mehr kann mittlerweile die komplette Familie mit Gans, Kloß und Rotkohl abgefüttert werden. Der eine ist Vegetarier, der andere Veganer, der dritte verträgt weder Laktose noch Gluten. Die Umstände, die Loriot unter Garantie zum Schmunzeln gebracht hätten, sind heutzutage eine kulinarische Herausforderung für die arme Person, die in der Küche steht. Alternativen müssen her!

Es mag sein, dass mein diesjähriges Weihnachtsgericht, wie ich es in der aktuellen Ausgabe unseres „Foll-lecker“-Newsletters vorschlage, ein wenig an Thanksgiving erinnert - allein wegen des gebratenen Truthahns. Doch Kürbis und Cranberries - meine Empfehlung für die Beilage - schmecken auch noch im Dezember. Und Truthahn ist in England der obligatorische Weihnachtsbraten.

Rezept: Gefüllter Butternut-Kürbis mit Cranberries - als vegane Beilage

Und wenn der Braten für die Beteiligten zu mächtig war, dann isst man eben noch zwei, drei, vier Tage später davon. Als Sandwichbelag beispielsweise. Aber zurück zum gefüllten Kürbis. Der punktet mit seinen sanft entwässernden, Sehkraft stärkenden Eigenschaften. Seine Inhaltsstoffe unterstützen sogar beim Abnehmen.

Schon 125 Gramm des Kürbis‘ decken den Tagesbedarf an Vitamin A, worüber sich besonders unsere Zellen freuen. Zudem bekommt das gegarte Fruchtfleisch auch den Menschen, die einen empfindlichen Magen haben. Und der hat an Weihnachten ja bekanntlich ziemlich viel zu tun.

Auch die Cranberries punkten mit gesunden Inhaltsstoffen. Im Rohzustand sind sie leider so gut wie gar nicht genießbar, doch getrocknet oder erhitzt punkten sie mit säuerlicher Frische. Für Menschen, die keine Rosinen mögen, sind getrocknete Cranberries eine gute Alternative. Zudem wirken sie gegen Harnwegsinfekte und halten auch die Blase gesund.

Quinoa fliegt hierzulande leider immer noch unter dem Radar. Die Pseudogetreideart ist reich an Vitaminen, Folsäure, Kalium und Zink und enthält zudem viele Proteine. In diesem Sinne: Ran an die weihnachtliche Beilage! (Lesen Sie auch: Wintergemüse aus dem Backofen mit Fetakäse: Das vertreibt Erkältungen)

Rezept

Zutaten für vier Portionen:
2 mittelgroße Butternut-Kürbisse
100g Quinoa
2 TL Olivenöl
250 ml Gemüsebrühe
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 Dose Kichererbsen
Saft einer Orange plus 1 EL frischer Orangensaft
70g frische Cranberries
1/2 Bund Petersilie

Zubereitung: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne herauskratzen. Die Kürbishälften mit dem Olivenöl bepinseln und für eine halbe Stunde im Ofen backen. Derweil den Quinoa in der Gemüsebrühe gar kochen.

Video: Der Herbst-Liebling - Der Kürbis

Den Quinoa mit den abgetropften Kichererbsen, den Gewürzen, dem Orangensaft und den Cranberries vermischen und den Kürbis damit füllen. Für weitere zehn bis 15 Minuten in den Ofen schieben und vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen und dem restlichen Löffel Orangensaft beträufeln.

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