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1:6 bei Bayer als Mahnung – Hütter: „Darf nicht wieder passieren“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt - Eintracht Frankfurt spielt in Pokal-Spielen groß auf – zuletzt im Europacup gegen Salzburg oder im DFB-Pokal gegen Bremen. Nun wollen es die Hessen am Samstag bei Bayer Leverkusen auch in der Bundesliga besser machen.

„Gegen die Großen haben wir viele Punkte geholt“, befand er. Zunächst wolle man aber die schlechte Bilanz gegen die Leverkusener, zu der ein 2:16-Torverhältnis aus jüngster Zeit gehört, aufbessern. Dazu werde man aber „eine gute Stabilität und Balance“ brauchen, so Hütter.

Drei Tage nach dem Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen (2:0) kündigte er angesichts des herausfordernden Spielplans wieder eine Rotation an. Nachdem Mittelfeldspieler Sebastian Rode wegen einer leichten Magen-Darm-Verstimmung gegen Bremen pausieren musste, wurde er am Freitag im Training zurück erwartet und dürfte damit wieder ein Kandidat für die Startelf sein.

Männer mit Narben

Auch Stefan Ilsanker, der im Pokalspiel einen Cut über dem linken Auge erlitt, dürfte wieder von Anfang an als „Sechser“ dabei sein. „Ich erwarte, dass er mit einem Turban spielt“, sagte Hütter und fügte scherzhaft hinzu: „Er sah mit seiner Wunde am Auge etwas wild aus. Davon hat er noch länger etwas. Männer mit Narben im Gesicht sollen ja interessant sein.“

Die am Freitag vom DFB-Sportgericht gegen Flügelspieler Filip Kostic verhängte Sperre von vier Pokalspielen trifft die Eintracht schwer, wirkt sich aber nicht auf die Bundesliga aus. Der Serbe hatte den Bremer Ömer Toprak grob gefoult und dafür die Rote Karte bekommen.

Eine Rückkehr von Bas Dost ist dagegen in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. „Es ist momentan schwer abzusehen, wann Bas wieder einsteigt“, sagte Hütter. „Mein Wunsch wäre, dass er nach der Länderspielpause wieder dabei sein könnte.“ Der niederländische Stürmer laboriert an Adduktorenproblemen.

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