Bistum Limburg legt weitere Vermögenszahlen offen

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Limburg - Nach dem Skandal um seinen neuen Bischofssitz setzt das Bistum Limburg weiter auf Transparenz. Am heutigen Mittwoch soll das Vermögen des Bischöflichen Stuhls offengelegt werden. Dazu sollen die Abschlüsse für die Jahre 2012 und 2013 vorgestellt werden.

Der Bischöfliche Stuhl, eine eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts, war im Zusammenhang mit dem Finanzskandal um den neuen Amtssitz in die Schlagzeilen geraten. Er trug den allergrößten Teil der Baukosten für die 31 Millionen Euro teure Residenz.

Das Bistum hatte bereits im vergangenen Jahr sein Vermögen offengelegt, das sich auf fast eine Milliarde Euro summiert. Nach damals vorläufigen Zahlen wies die Bilanz des Bischöflichen Stuhls mit Stand Ende 2012 rund 92 Millionen Euro aus.

Hintergrund: Bischöfliche Stuhl von Limburg

Der Bischöfliche Stuhl von Limburg ist eine eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts und verfügt über ein eigenes Vermögen. Vertreten wird er von dem jeweiligen Bischof. Die Einrichtung dient verschiedenen Zwecken, unter anderem der „Gewährung von Wohnung und Arbeitsräumen für den Bischof von Limburg“ sowie der „Förderung kirchlicher Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung der dem Bischof anvertrauten Sorge für die geordnete Durchführung des Gottesdienstes...“. Der Bischöfliche Stuhl war auch Bauherr des umstrittenen neuen Amtssitzes und trug den Löwenanteil der Kosten von rund 31 Millionen Euro. / dpa

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