Seit zwei Wochen werden in Hessen vermehrt Bombendrohungen per E-Mail versendet.
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Seit zwei Wochen werden in Hessen vermehrt Bombendrohungen per E-Mail versendet.

Landeskriminalamt warnt

Bombendrohung per E-Mail: Täter fordert hohe Geldsumme

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Seit etwa 14 Tagen kommt es in Hessen vermehrt zu Bombendrohungen. Die Drohschreiben werden per E-Mail versendet - insbesondere an Unternehmen und Behörden.

Wiesbaden - Wie das Hessische Landeskriminalamt am Mittwochvormittag bekannt gab, sei das Ziel der Absender, Geld zu erpressen. In der E-Mail mit dem Betreff „Hör mir besser zu!!!“ fordere der Absender 20.000 US-Dollar, die in BitCoins innerhalb von drei Tagen gezahlt werden sollen. Im Falle einer Nichtzahlung werde eine angeblich im Gebäude versteckte Bombe gezündet. Sollte die Polizei eingeschaltet werden, komme es zur sofortigen Explosion der Bombe, heiße es in der Droh-E-Mail weiter.

Bombendrohungen per E-Mail: Täter setzen auf Verunsicherung

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen bestehe keine konkrete Gefährdung für den E-Mail-Empfänger. Vielmehr setze der Täter darauf, das Opfer durch die E-Mail dermaßen stark zu verunsichern, dass dieses der Lösegeldforderung letztlich nachkomme. Das Hessische Landeskriminalamt rät Empfängerinnen und Empfängern einer solchen E-Mail, kein Lösegeld zu zahlen. Auch sollte nicht auf das Drohschreiben geantwortet werden. Bei Erhalt einer solchen E-Mail stattdessen zeitnah Kontakt mit der Polizei aufnehmen.

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