Bouffier spricht auf Asienreise über Wirtschaft und Politik

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Wiesbaden - Für den Finanzplatz Frankfurt sind Singapur und Japan wichtige Partner wie Konkurrenten. Deshalb fliegt Ministerpräsident Bouffier nach Asien. Doch auch das Kriegsgedenken ist Thema in Fernost

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) führt ab kommendem Montag (29.6.) Gespräche zu Politik und Wirtschaft in Singapur und Japan. Als amtierender Bundesratspräsident wird er bei seiner Asienreise bis 5. Juli von einer großen Delegation begleitet. Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren besucht Bouffier auch die japanische Stadt Hiroshima, über der 1945 eine Atombombe abgeworden wurde.

Auf der ersten Station Singapur wird unter anderem das Jubiläum von 50 Jahren diplomatischer Beziehungen zur Bundesrepublik begangen. Bouffier soll den Regierungschef Lee Hsien Loong und mehrere Minister des wichtigen Finanz- und Börsenplatzes treffen. Gleichzeitig geht es um urbane Entwicklung und Wassermanagement, für die der Stadtstaat Singapur interessante Lösungen entwickelt hat.

In der japanischen Hauptstadt Tokio ist am Donnerstag (2.7.) ein kurzes Treffen mit Ministerpräsident Shinzo Abe geplant. Bouffier sagte vor der Reise, Japan und Deutschland hätten viele ähnliche Probleme wie Überalterung, demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel.

Wissenschaftliche Kooperation nimmt bei allen Stationen der Reise breiten Raum ein. Bouffier wird von den Präsidenten der hessischen Universitäten Frankfurt, Darmstadt, Gießen und Marburg begleitet. Zur Finanzdelegation zählt Helaba-Vorstandschef Hans Dieter Brenner. Die Landesbank von Hessen und Thüringen hat Ende Mai eine Repräsentanz in Singapur eröffnet. / js

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