Bürger unterstützen Flüchtlinge: Hilfe soll koordiniert werden

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

- Mühlheim/Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Sport und Sprachkurs, Hausaufgabenhilfe und Fastnachtsfeste: Viele Hessen lassen die Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisenregionen der Welt nicht allein und helfen ihnen, in der Fremde heimisch zu werden. «In fast allen Kommunen, denen Menschen zugewiesen werden, gibt es mittlerweile eine ehrenamtliche Infrastruktur», sagt der Sprecher des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, Bernd Klotz. Städtebund-Geschäftsführer Karl-Christian Schelzke macht sich für einheitliche Standards stark, nicht nur für die Unterbringung der Flüchtlinge, sondern auch für ihre sozialpädagogische Betreuung und den - möglichst raschen - Zugang zu Deutschkursen.

In Marburg und Frankfurt gibt es bereits Versuche, ehrenamtliche Helfer und Flüchtlinge so gut wie möglich zusammenzubringen. Die mittelhessische Universitätsstadt hat eigens dafür gerade eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Die Hessenmetropole Frankfurt bietet ein Info-Telefon, an dem sich Bürger über Spendenmöglichkeiten informieren und als ehrenamtliche Helfer melden können.

Das könnte Sie auch interessieren