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Clevere Eintracht mit Durchblick: Frankfurt siegt 2:1 bei Neuling 1. FC Union

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Berlin - Union Berlin und Eintracht Frankfurt hatten zuletzt zweimal nacheinander nicht gewonnen. Im Stadion An der Alten Försterei kam es nun auch zum Trainer-Duell zweier guter Bekannter. Mit dem besseren Ende für die Gäste aus Hessen.

Erst als die Gäste zur Mitte der ersten Hälfte mehr Räume bekamen, zeigte sich deren spielerisches und kreatives Übergewicht. Der Portugiese André Silva wurde im letzten Moment in einer Co-Produktion von Verteidiger Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz gestört (16.). Stark reagierte der Berliner Schlussmann bei einem Silva-Kopfball (42.), in der Nachspielzeit schoss Filip Kostic knapp vorbei (45.+1).

Das Chancen-Plus erspielten sich die Frankfurter schon vor der Pause, belohnt wurden sie kurz danach. Einen Schuss aus der Distanz von Kostic konnte Gikiewicz gerade noch abwehren, doch Dost schob den unglücklich nach vorne abprallenden Ball aus kurzer Distanz zum Führungstor in das Netz. Union musste nun mehr riskieren. Und wurde ausgekontert. Den schönsten Spielzug des Abends und eine passgenaue Flanke von Djibril Sow veredelte Silva mit dem Tor zum 0:2.

Berlin-Trainer Fischer, der Eintracht-Coach Adi Hütter aus der gemeinsamen Zeit in der Schweiz gut kennt, versuchte es mit Wechseln und brachte unter anderem Sheraldo Becker (59.) und Ujah (66.), die prompt zu gefährlichen Szenen kamen, aber jeweils an Nationaltorwart Trapp scheiterten (74./75.). Nach dem 1:2 wurde es noch einmal hektisch und spannend. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

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