News-Ticker

Corona in Hessen: Mehr Impfdosen für Hessen – Die aktuellen Fallzahlen

Alle Autoren
    schließen
  • Tim Vincent Dicke
    Tim Vincent Dicke
  • Kerstin Kesselgruber
    Kerstin Kesselgruber
  • Teresa Toth
    Teresa Toth
  • Theresa Ricke
  • Isabel Wetzel
    Isabel Wetzel

Hessen soll neue Corona-Impfdosen erhalten. Die Zahl der Toten steigt erneut um mehrere Dutzend. Der News-Ticker im Überblick.

Update vom Montag, 01.02.2021, 8.43 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech will 75 Millionen zusätzliche Dosen des Corona-Impfstoffs an die EU liefern. Das gab das Unternehmen am Montag (01.02.2021) bekannt. Auf Hessen entfielen dann rund eine Million neue Impfdosen, wenn der bisherige Verteilungsschüssel der EU und der Bundesregierung beibehalten wird. Die zusätzlichen Dosen sollen im zweiten Quartal 2021 geliefert werden.

Derweil meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für Hessen aktuelle Zahlen zu den neuen Corona-Infektionen. Demnach wurden seit dem Vortag (31.01.2021) in Hessen 233 neue Corona-Infektionen registriert. 31 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 4.842. Die Inzidenz in Hessen liegt am Montag (01.02.2021) bei 92 und damit auf demselben Wert wie am Sonntag. Zahlen für die einzelnen Kreise und Städte in Hessen hat das RKI am Montagmorgen noch nicht übermittelt.

Erneut mehrere hundert Corona-Neuinfektionen in Hessen

+++ 16.16 Uhr: Das Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für die Städte und Kreise in Hessen gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 940 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 31.1.2021, 0 Uhr). Demnach haben sich seit dem Beginn der Pandemie in Hessen insgesamt 171.823 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Ministerium gab zudem 26 neue Todesfälle bekannt. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, in Hessen auf 4.812. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in ganz Hessen bei 92,4 (Vortag: 90,8).

  • Landkreis Bergstraße: 49 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 112,8.
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 30 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 93,6.
  • Landkreis Fulda: 81 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 187,4.
  • Landkreis Gießen: 45 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 78,7.
  • Landkreis Groß-Gerau: 55 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 126,8.
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 23 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 98,6.
  • Hochtaunuskreis: 13 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 58,2.
  • Landkreis Kassel: 26 Neuinfektionen, 9 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 95,9.
  • Lahn-Dill-Kreis: 96 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 129,0.
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 31 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 105,7.
  • Main-Kinzig-Kreis: 42 Neuinfektionen, 3 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 100,4.
  • Main-Taunus-Kreis: 4 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 70,4.
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 14 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 51,9.
  • Odenwaldkreis: 25 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 138,7.
  • Landkreis Offenbach: 76 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 112,7.
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 24 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 58,2.
  • Schwalm-Eder-Kreis: 41 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 101,8.
  • Vogelsbergkreis: 2 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 72,9.
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 31 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 90,8.
  • Werra-Meißner-Kreis: 11 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 158,4.
  • Wetteraukreis: 45 Neuinfektionen, 3 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 86,4.
  • Stadt Darmstadt: 6 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 63,2.
  • Stadt Frankfurt: 87 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfälle7-Tage-Inzidenz bei 64,4.
  • Stadt Kassel: 29 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 60,5.
  • Stadt Offenbach: 15 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 79,6.
  • Stadt Wiesbaden: 39 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 87,2.
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort.
In Hessen gilt weiterhin ein strenger Corona-Lockdown.

Corona in Hessen: Polizei erhöht Präsenz nach Verstößen

+++ 14.55 Uhr: Nach mehrfachen Verstößen gegen die Corona-Auflagen erhöht die Polizei ihre Präsenz im Wetteraukreis. In den letzten Tagen kam es laut Polizei immer wieder zu Zusammenkünften von Personengruppen in Butzbach und in Bad Nauheim. Die Beamten gehen davon aus, „dass es sich hierbei um geplante Aktionen mutmaßlicher Gegner der Corona-Maßnahmen handelte“, hieß es in einer Mitteilung.

Corona in Hessen: Dringender Verdacht auf Corona-Variante B.1.1.7 bei Kita-Kind

+++ 13.11 Uhr:  Die als wesentlich ansteckender geltende britische Coronavirus-Mutation B.1.1.7 ist nach Angaben der Behörden mit hoher Wahrscheinlichkeit im Rheingau-Taunus-Kreis angekommen. Es bestehe der „dringende Verdacht“, dass die Variante bei einem Kind in einer Kindertagesstätte in Geisenheim aufgetreten sei, teilte der Kreis am Sonntag (31.01.2021) mit. „Die genaue Bestimmung, ob es sich um die britische Mutation handelt, wird derzeit im Labor analysiert“, erklärte die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Renate Wilhelm.

Nach derzeitigen Erkenntnissen liege ein positiver Befund auf die in Deutschland verbreitete Variante des Coronavirus bei der Mutter vor. Der Vater soll auch die britische Mutation B.1.1.7 haben. Die Familie befinde sich in Quarantäne. Die betroffene Kita werde vorübergehend geschlossen, alle Mitarbeitenden und Kinder sollen an diesem Montag (01.02.2021) getestet werden. Zuletzt wurde im Kreis Marburg-Biedenkopf* die Variante B.1.1.7 nachgewiesen.

Die britische Variante B.1.1.7 ist offenbar bei einem Kita-Kind in Hessen nachgewiesen worden. (Symbolfoto)

Corona in Hessen: Minister kritisiert Impfstoff-Hersteller

+++ 11.45 Uhr: Wegen der Lieferengpässe beim Corona-Impfstoff hat Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) die Hersteller kritisiert. Das Land sei von der Kommunikation „überrascht worden“, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. „Das war extrem kurzfristig und ärgerlich, etwa als Biontech Pfizer erklärt hat, die Kapazitäten zurückzufahren.“

Das geschehe zwar mit einem guten Ziel, nämlich danach die Produktion auszuweiten. „Aber trotzdem kam das sehr unverhofft“, sagte Klose. „Ich glaube, hier ruckelt es doch erheblich“, ergänzte er mit Blick auf den Konflikt mit Astrazeneca. Der britisch-schwedische Hersteller hatte der Darstellung der EU-Kommission zufolge vor kurzem sehr überraschend und ohne plausible Erklärung eine Lieferkürzung angekündigt.

Hessen abhängig von zuverlässigen Corona-Impfstofflieferungen

„Wir sind abhängig von verlässlichen Impfstofflieferungen, weil wir mit den Kommunen vor Ort die Impfungen für die Bürgerinnen und Bürger organisieren“, betonte der Minister. „Deshalb ist das ärgerlich.“ Er erwarte, dass das, was jetzt zugesagt ist, auch zuverlässig komme. Die Entscheidung der EU-Länder, eine gemeinsame Beschaffung zu organisieren, nannte er aber „grundsätzlich richtig“.

Die Corona-Inzidenzen in Hessen sinken. Aber bei den Impfungen läuft längst nicht alles wie geplant.

+++ 10.15 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Frankfurt die Dippemess fürs Frühjahr 2021 abgesagt. Doch für den Sommer gibt es noch Hoffnung, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Corona in Hessen: Die aktuellen Zahlen des RKI

Update vom Sonntag, 31.01.2021, 9.12 Uhr: In Hessen sind im Vergleich zum Vortag 940 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag (31.01.2021, Stand 0 Uhr). Außerdem gab es 26 neue Todesfälle. Insgesamt haben sich damit in Hessen 171.823 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 4812 Personen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Bundesland aktuell bei 92,6, etwas höher als am Samstag (90,8).

Der Landkreis Fulda weist laut RKI mit 187,3 nach wie vor die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen auf, sie ist im Vergleich zum Vortag (182,4) leicht gestiegen. Für den Werra-Meißner-Kreis meldet das RKI den Wert von 158,0. Die Inzidenz ist seit dem Vortag (172,9) deutlich gefallen. Der Inzidenz-Wert für die Stadt Frankfurt liegt bei 64,5. Der Kreis Marburg-Biedenkopf hat laut RKI mit einer 7-Tage-Inzidenz von 51,8 fast den angestrebten Wert von 50 erreicht.

Angst vor Corona-Mutanten aus dem Ausland: Die Bundespolizei kontrolliert am Flughafen Frankfurt die Einreise.

Corona in Hessen: Mehr als 50 neue Todesfälle

+++ 16.37 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise in Hessen gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 923 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 30.01.2021, 0 Uhr). Demzufolge haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie in Hessen insgesamt 170.883 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Hessische Sozialministerium vermeldet darüber hinaus 53 neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, in Hessen auf 4.786. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in ganz Hessen nun bei 90,8.

Im Landkreis Bergstraße und im Wetteraukreis sowie im Stadtgebiet Frankfurt verzeichnen die Gesundheitsämter jeweils sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Den höchsten Wert der 7-Tage-Inzidenz in ganz Hessen hat der Landkreis Fulda mit 182,5. Am besten sieht der Inzidenzwert inzwischen im Rheingau-Taunus-Kreis aus. Dort liegt der Wert mit 52,9 nur nach knapp über der 50er-Marke.

Die Corona-Inzidenz-Werte in Hessen sinken. Doch wann Kinder wieder normal in die Schule gehen können, bleibt wohl noch länger offen.

Krankenhaus in Kassel verhängt Aufnahmestopp nach Corona Ausbruch

+++ 15.09 Uhr: Wegen eines Corona-Ausbruchs auf einer Station hat das Kasseler Elisabeth-Krankenhaus* am Donnerstag (28.01.2021) kurzzeitig einen Aufnahmestopp für neue Patientinnen oder Patienten verhängt und sich aus der Notfallversorgung abgemeldet. Der Ärztliche Direktor der Klinik betonte aber, dass die Maßnahme nur vorübergehend gewesen sei. Sie wurde bereits im Laufe des Freitags (29.01.2021) wieder aufgehoben.

Corona in Hessen: Virologe aus Gießen warnt vor Gefahr durch Virus-Mutanten

+++ 12.29 Uhr: Früher haben Mutanten nur in Horrorfilmen für Schrecken gesorgt. Heute bereiten sie in der Corona-Pandemie Sorge. Der Gießener Virologe Prof. John Ziebuhr erklärt die Gefahren*: Die neuen Mutationen könnten ihm zufolge dazu beitragen, „dass die Infektionszahlen relativ schnell wieder ansteigen können“. Hinzu komme, dass die vorhandenen Impfstoffe gegen das bis vor Kurzem zirkulierende Virus entwickelt wurden. Bei einigen dieser neuen Virusvarianten gebe es aber erste Hinweise, dass „die erzielte Schutzwirkung der Impfung zumindest teilweise beeinträchtigt sein könnte“.

Corona in Hessen: Aktuelle Zahlen – Erste Regionen nähern sich Inzidenz von 50

Update vom Samstag, 30.01.2021, 9.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstag (30.01.2021, Stand 0 Uhr) die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen gemeldet. Demnach sind in Hessen im Vergleich zum Vortrag 925 Corona-Fälle registriert worden. 53 weitere Menschen sind gestorben. Insgesamt wurden im gesamten Bundesland demnach 170.883 Corona-Infektionen festgestellt. Hessen hat 4786 Todesfälle zu beklagen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 90,8.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen meldet nach wie vor der Landkreis Fulda, dort liegt sie laut RKI bei 182,4. Dicht dahinter folgt der Werra-Meißner-Kreis mit einer Inzidenz von 172,9. Damit liegt schon seit Freitag (29.01.2021) keine Region in Hessen mehr über dem kritischen Corona-Inzidenzwert von 200. Die größte Stadt Frankfurt nähert sich bereits der angestrebten 7-Tage-Inzidenz von 50: Dort beträgt der Wert laut RKI nur noch 64,9. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Hessen hat dem RKI zufolge der Rheingau-Taunus-Kreis mit 52,9. Auch der Hochtaunuskreis (59,1), der Landkreis Marburg-Biedenkopf (57,1) und die Stadt Kassel (53,4) haben demnach mittlerweile Inzidenzen unter 60.

Bei den Berechnungen der 7-Tage-Inzidenz kann es zwischen den Zahlen des RKI und der lokalen Gesundheitsämter zu Abweichungen kommen, da das RKI geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrundelegt und die Corona-Fälle bisweilen verzögert gemeldet werden.

Corona in Hessen: Viele Todesfälle in zwei Kreisen – aktuelle Zahlen

+++ 14.46 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 1.089 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 29.01.2021, 0 Uhr). Insgesamt haben sich damit 169.960 Menschen in Hessen mit dem Virus angesteckt. Das Sozialministerium meldet außerdem 57 neue Todesfälle für Hessen. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, in Hessen auf 4.733. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen nun bei 94,4.

Allein im Kreis Darmstadt-Dieburg gab es in den vergangenen 24 Stunden elf neue Corona-Todesfälle, im Kreis Offenbach sind acht weitere Tote zu beklagen. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: In Hessen liegt aktuell keine Kreis mehr über einer Inzidenz von 200. Den schlechtesten Wert weist Fulda aus (185,7), den besten der Kreis Marburg-Biedenkopf (58,4).

  • Kreis Bergstraße: 28 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 116,9
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 86 Neuinfektionen, 11 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 91,6
  • Kreis Fulda: 39 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 185,7
  • Kreis Gießen: 43 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 81,6
  • Kreis Groß-Gerau: 42 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 130,4
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: 33 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 103,6
  • Hochtaunuskreis: 19 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 70,4
  • Kreis Kassel: 31 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 107,7
  • Lahn-Dill-Kreis: 73 Neuinfektionen, 2 neuer Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 99,4
  • Kreis Limburg-Weilburg: 41 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 124,9
  • Main-Kinzig-Kreis: 88 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 98,5
  • Main-Taunus-Kreis: 30 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 67,4
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: 40 Neuinfektionen, 1 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 58,4
  • Odenwaldkreis: 21 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 133,5
  • Kreis Offenbach: 66 Neuinfektionen, 8 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 121,1
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 20 Neuinfektionen, 2 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 59,8
  • Schwalm-Eder-Kreis: 75 Neuinfektionen, 3 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 118,5
  • Vogelsbergkreis: 19 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 78,6
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: 15 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 105,5
  • Werra-Meißner-Kreis: 27 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage Inzidenz bei 166,4
  • Wetteraukreis: 49 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 90,7
  • Stadt Darmstadt: 27 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 66,9
  • Stadt Frankfurt: 101 Neuinfektionen, 3 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 63,3
  • Stadt Kassel: 17 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 65,9
  • Stadt Offenbach: 25 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 91,1
  • Stadt Wiesbaden: 34 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 70
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort.

+++ 09.21 Uhr: Frankfurt hat derzeit nicht nur im Vergleich zu anderen Regionen in Hessen eine niedrige Corona-Inzidenz. Die Mainmetropole ist auch bundesweit die Großstadt mit der niedrigsten Inzidenz. Zuletzt war der Wert am 9. Oktober so niedrig gewesen.

Frankfurter OB formuliert Corona-Ziel für die Stadt

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zeigte sich optimistisch aufgrund der Entwicklung. „Heute vor zwei Monaten lag die Inzidenz noch bei fast 200. So etwas schafft man nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Feldmann. Die große Mehrheit halte sich an die Corona-Regeln, ist sich Feldmann sicher. Der OB der größten Stadt in Hessen geht noch weiter: „Unser Ziel lautet: erste deutsche Großstadt, die wieder unter 50 liegt.“

Die Großstadt mit der aktuell höchsten Corona-Inzidenz ist Nürnberg. Dort liegt der Wert bei 139,1, gefolgt von Hannover (130,4) und Essen (124,4). In einem ähnlichen Bereich wie Frankfurt liegen München mit 66,1 sowie Stuttgart (70,0) und Bremen (70,3).

Die Corona-Maßnahmen in Hessen scheinen langsam Wirkung zu zeigen: Am Freitag meldet das RKI keinen Kreis mit einer Inzidenz über 200. (Symbolbild)

RKI meldet weiter sinkenden Corona-Inzidenzen in Hessen

Update von Freitag, 29.01.2021, 7.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen innerhalb von 24 Stunden insgesamt 1.090 Corona-Neuinfektionen. Im selben Zeitraum sind in Hessen 57 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sind deutlich weniger Corona-Todesfälle als noch in den letzten Tagen. Am Mittwoch waren es 83 Fälle, am Donnerstag 99.

Nach Angaben des RKI (Stand 29.01.2021, 0 Uhr) liegt seit Freitag kein Kreis und keine Stadt in Hessen mehr über dem kritischen Inzidenzwert von 200. Die Inzidenz des hessischen Corona-Hotspots der letzten Tage, des Kreis Fulda, sinkt zum Ende der letzten Januar-Woche deutlich auf 185,5. Dann folgt der Werra-Meißner-Kreis mit einer Inzidenz von 166 und der Odenwaldkreis mit 133,4. Insgesamt weisen nur noch elf Kreise in Hessen eine Inzidenz von über 100 auf. Das sind nach den Spitzenreitern noch die Kreise Groß-Gerau, Limburg-Weilburg, Offenbach, der Schwalm-Eder-Kreis, die Kreise Bergstraße, Kassel, Waldeck-Frankenberg und der Kreis Hersfeld-Rotenburg. Die Inzidenz in der Stadt Frankfurt liegt am Freitag bei 63,4 - der niedrigste Wert aller deutschen Großstädte. Das teilt die Stadt Frankfurt auf ihrer Facebook-Seite mit und schreibt: „Danke für eure Disziplin!“

Bei den Berechnungen der Inzidenz kann es zwischen den Zahlen des RKI und der lokalen Gesundheitsämter zu Abweichungen kommen, da das RKI geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrunde legt.

Corona in Hessen: Wieder hohe Anzahl an Neuinfektionen

+++ 14.22 Uhr: Nach der Panne am Morgen (siehe Update von 6.10 Uhr) hat das Hessische Sozialministerium am Nachmittag wie gewohnt die aktuellen Corona-Fallzahlen geliefert. Und die zeigen: Die Inzidenz in Hessen ist unter die 100er-Marke gefallen. Lag der Wert am Mittwoch noch bei 105,0, fiel er am Donnerstag auf 99,6. Die höchste Inzidenz in Hessen weist weiterhin der Landkreis Fulda auf, dort ist der Wert von 243,1 auf 215,7 am Mittwoch aber deutlich gesunken. Die Warnstufe „schwarz“ gilt aber nach wie vor, ebenso im Werra-Meißner-Kreis (205,4). Die niedrigste Inzidenz meldete der Kreis Marburg-Biedenkopf (56,8). Dort wurde am Mittwoch (27.01.2021) bei zwei Personen die Corona-Variante B.1.1.7* nachgewiesen.

Die meisten Todesfälle seit Mittwoch (27.01.2021) wurden im Kreis Limburg-Weilburg gemeldet. 30 Personen sind hier an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. In ganz Hessen wurden 99 Todesfälle registriert, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie ist damit auf 4.676 Menschen gestiegen. Im Landkreis Bergstraße (108) und im Main-Kinzig-Kreis (107) wurden seit Mittwoch die meisten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. In Hessen waren es insgesamt 1.276 neue Fälle. Es ist der zweite Tag in Folge mit einer vierstelligen Zahl an Neuinfektionen, nachdem am Dienstag (26.01.2021) nur 233 neue Erkrankungen gemeldet worden waren.

+++ 11.45 Uhr: Das große Impfen in Hessen geht weiter. Ab dem nächsten Mittwoch (03.02.2021) soll für Angehörige der ersten Priorisierungsgruppe wieder möglich sein, Termine in Hessens Impfzentren zu vereinbaren. Diesmal in allen 28 Corona-Impfzentren in Hessen. Das berichtet HIT RADIO FFH. Nach Informationen des Radiosenders sollen dann die Telefonhotline und das Online-Portal impfterminservice.hessen.de wieder freigeschaltet werden. Offenbar sollen dann mehr Serverkapazität sowie 100 zusätzliche Hotline-Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Bei der ersten Runde der Terminvereinbarungen am 12. Januar hatte es große Probleme bei der Terminvereinbarung* für die Corona-Schutzimpfung gegeben. Das soll dieses Mal nicht passieren.

Innenminister Peter Beuth versicherte gegenüber FFH außerdem, dass jetzt jeder der ersten Impfgruppe einen Termin bekommen würde, der einen möchte. Es gebe diesmal keine zeitliche oder terminliche Beschränkung geben.

Corona in Hessen: Die aktuellen Zahlen

Das Robert Koch-Institut hat außerdem die Probleme bei der Übertragung der Zahlen am Morgen gelöst. Daher wie versprochen nun die tagesaktuellen, belastbaren Zahlen für Hessen: Innerhalb von 24 Stunden wurden im Land auch am Donnerstag mehr als 1.000 neue Corona-Fälle registriert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet insgesamt 1.276 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Todesfälle bleibt weiter auf hohem Niveau. Im selben Zeitraum sind in Hessen 99 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Nach Angaben des RKI (Stand 28.01.2021, 0 Uhr) liegen weiterhin zwei Kreise in Hessen über der Inzidenz von 200 und somit in der höchsten Corona-Warnstufe des Landes. Obwohl der Inzidenzwert einen deutlichen Abwärtstrend zeigt, weist der Kreis Fulda auch am Donnerstag die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt hier bei 215,6 (Mittwoch: 242,9, Donnerstag: 282,8). Auch der Werra-Meißner-Kreis liegt mit einer Inzidenz von 204,7 weiter in der höchsten Warnstufe. Danach folgen der Kreis Offenbach (144,5), der Odenwaldkreis (136,5), der Kreis Groß-Gerau (132,7) und der Kreis Limburg-Weilburg (123,3). Die Inzidenz in der Stadt Frankfurt ist weiter gesunken und beträgt noch 63,5 (Vortag: 70,9).

Bei den Berechnungen der Inzidenz kann es zwischen den Zahlen des RKI und der lokalen Gesundheitsämter zu Abweichungen kommen, da das RKI geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrunde legt.

Corona-Zahlen für Hessen kommen verspätet: Übertragungsfehler beim RKI

Update von Donnerstag, 28.01.2021, 6.50 Uhr: Guten Morgen, gewöhnlich lesen Sie hier um diese Uhrzeit die aktuellen Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen aus Hessen. Die Corona-Zahlen aus Deutschland, Hessen und der Region müssen am Donnerstagmorgen aber offenbar noch einen Moment warten. Das Corona-Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) wird derzeit aktualisiert.

Der Grund dafür ist offenbar ein Übertragungsfehler beim RKI. Wie der „Hessische Rundfunk“ berichtet wurden aufgrund eines Fehlers alle Daten doppelt übertragen. Das heißt: Alle zunächst angegebenen Corona-Zahlen am Morgen waren zu hoch. Die Experten des RKI haben sich der Sache angenommen und sind nun dabei, die Zahlen zu korrigieren. Sobald die tagesaktuellen Corona-Zahlen wieder verfügbar sind, werden wir diese natürlich nachliefern.

Das Corona-Dashboard des Robert Koch-Instituts wird derzeit aktualisiert.

Corona-Pandemie in Hessen: Deutlicher Anstieg bei Neuinfektionen

+++ 15.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen ist am Mittwoch (27.01.2021) wieder deutlich gestiegen. Das hessische Sozialministerium meldet demnach 1.143 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Dienstag: 233). Auch die Zahl der Corona-Todesfälle ist mit 83 Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben sind weiterhin hoch (Dienstag: 82). Die Stadt Frankfurt registriert am Mittwoch die meisten Neuinfektionen (108), die meisten Todesfälle in Hessen meldet der Kreis Bergstraße (16).  

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet weiterhin der Landkreis Fulda mit einem Wert von 243,1 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vortag (283) deutlich gesunken. Mit einer Inzidenz von 203,3 befindet sich der Werra-Meißner-Kreis weiterhin auf der Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzepts (Vortag: 200,3). In der Stadt Frankfurt ist der Wert erneut leicht gesunken und beträgt nun 70,8. Den niedrigsten Inzidenzwert vermeldet der Kreis Marburg-Biedenkopf mit 66,5.  

 Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des hessischen Sozialministeriums

Corona-Ausbruch in Altenheim in Hessen: Staatsanwalt ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

+++ 13.10 Uhr: Besonders schwer getroffen von der Corona-Pandemie sind nach wie vor die Alten- und Pflegeheime in Hessen. Wie eine Statistik des Regierungspräsidiums Gießen zeigt, soll sogar jedes zweite Altenheim in Hessen von einem Ausbruch betroffen gewesen sein. Ein Corona-Ausbruch in einem Heim im Main-Kinzig-Kreis beschäftigt jetzt auch die Justiz: Die Staatsanwaltschaft Hanau ermittelt wegen „fahrlässiger Tötung“. Dabei geht es um die Frage, ob das Heim für ausreichend Hygiene und Infektionsschutz gesorgt hatte, um einen Ausbruch zu verhindern.

Corona in Hessen: Virusvariante B.1.1.7 in Marburg-Biedenkopf nachgewiesen

+++ 12.03 Uhr: Eine Nachricht aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf sorgt für Besorgnis: Die neue Virus-Variante B.1.1.7 wurde bei zwei Personen nachgewiesen. Die Mutante aus Großbritannien gilt als deutlich infektiöser als die bisher in Deutschland verbreitete Form von Corona. Nach Angaben des Landkreises hängen die beiden Fälle aber nicht zusammen. Über den Gesundheitszustand der beiden Personen gab der Landkreis nichts Genaueres bekannt.

Ein Detail, das aufschreckt: Die Erkrankten* hätten weder Reisen unternommen noch wissentliche Kontakte zu Reisenden, wie ein Sprecher des Landkreises Marburg-Biedenkopf bestätigte. Die Variante B.1.1.7 scheint also endgültig in Deutschland angekommen zu sein. Der erste Fall einer Infektion mit der Mutante aus Großbritannien in Hessen wurde am 13.01.2021 bekannt. Ein Einreisender am Flughafen Frankfurt hatte eine weitere Person aus Hessen infiziert.

Corona in Hessen: Biontech-Impfstoff wird von Konkurrenz in Frankfurt abgefüllt

+++ 9.59 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer soll demnächst auch in Frankfurt abgefüllt werden. Das Mainzer Pharmaunternehmen habe dazu einen Vertrag mit seinem Konkurrenten Sanofi unterschrieben, der ein Werk in Frankfurt-Höchst betreibt. Das sagte Sanofi-Chef Paul Hudson der französischen Zeitung „Le Figaro“. Ab Juli soll der Impfstoff demnach dort abgefüllt werden. Sanofi sei mit der Entwicklung eines eigenen Impfstoffs mehrere Monate in Verzug, weshalb das Unternehmen nach Möglichkeiten gesucht habe, sich an anderer Stelle nützlich zu machen.

„Wir sollten in der Lage sein, bis Ende des Jahres mehr als 100 Millionen Dosen zu liefern, die für die Europäische Union und damit teilweise für Frankreich bestimmt sind“, sagte Hudson weiter. Da die Sanofi-Produktionsstätte in der Nähe des Biontech-Hauptsitzes in Mainz liege, werde das die Sache erleichtern. Allerdings bedeute das nicht, dass diese Menge an Impfstoff zusätzlich produziert wird, berichtet der „Hessische Rundfunk“ unter Berufung auf eine Biontech-Sprecherin. Die Arbeit an eigenen Impfstoffen wolle das französische Unternehmen Sanofi fortsetzen.

Der Corona-Impfstoff von Biontech soll künftig in Frankfurt abgefüllt werden. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen

Update vom Mittwoch, 27.01.2021, 6.50 Uhr: Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden in Hessen wieder mehr als 1.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet insgesamt 1.143 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Todesfälle bleibt weiter auf hohem Niveau. In Hessen sind 83 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Der Kreis Fulda bleibt nach Angaben des RKI (Stand 27.01.2021, 0 Uhr) mit einer 7-Tage-Inzidenz von 242,9 der am stärksten betroffene Kreis in Hessen. Dennoch sinkt der Wert nun auch hier deutlich. Am Vortag lag die Inzidenz im Kreis Fulda noch bei 282,8. Er befindet sich mit einer Inzidenz über 200 nach wie vor auf der schwarzen Corona-Warnstufe. Auch der Werra-Meißner-Kreis hat diese Marke nun überschritten. Die Inzidenz liegt derzeit bei 202,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage (Dienstag, 26.01.2021: 199,7). Danach folgen der Odenwaldkreis (146,8), der Kreis Offenbach (143,9), der Kreis Limburg-Weilburg (140,8) und der Kreis Bergstraße (135,8). Die Inzidenz in der Stadt Frankfurt ist weiter gesunken und beträgt 70,9 (Vortag: 74,9).

Bei den Inzidenzberechnungen kann es zwischen den Zahlen des RKI und der lokalen Gesundheitsämter zu Abweichungen kommen, da das RKI geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrunde legt.

Corona in Hessen: Polizei löst Geburtstagsparty in Wiesbaden auf

+++ 18.29 Uhr: In Wiesbaden hat die die Polizei am vergangenen Sonntag eine private Geburtstagsparty mit knapp 40 Teilnehmern aus der gesamten Bundesrepublik aufgelöst. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilte, seien bei der Party sämtliche Hygiene- und Kontaktregelungen der aktuell geltenden Corona-Verordnung ignoriert worden.

Unter den gut 40 Personen seien demzufolge auch mehrere Säuglinge und Kleinkinder gewesen. Gegen die Veranstalter und die Beteiligten wurden seitens der Polizei Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Alle Besucher, die nicht aus dem Wiesbadener Stadtteil Kastel stammen, erhielten außerdem einen Platzverweis.

Lieferengpässe bei Corona-Impfstoffen: Beuth betont Wichtigkeit der Schutzimpfungen in den Heimen

+++ 16.37 Uhr: Mittlerweile haben in Hessen mehr als 104.000 Menschen ihre erste Corona-Impfung erhalten. Weiteren 30.000 Menschen wurde auch schon die zweite Dosis verabreicht, teilten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag (26.01.2021) in Wiesbaden mit. Dennoch gebe es gegenwärtig noch immer zu wenig Impfstoff, um schnellstmöglich viele Menschen vor dem Coronavirus zu schützen. „Mit dem, was wir haben, kommen wir aber gut voran“, zeigten sich die beiden Minister zuversichtlich.

Zwar habe das Land Hessen bislang knapp 240.000 Impfdosen des Herstellers Biontech sowie weitere 4.800 vom Hersteller Moderna erhalten. Der Impfstoff von Moderna diene derzeit jedoch als Reserve und um ausgefallene oder reduzierte Lieferungen zu kompensieren. Notwendig sei diese Maßnahme auch, da die Impfstofflieferungen des Bundes in den kommenden Wochen niedriger ausfallen werden, als zunächst geplant.

Trotz der Lieferengpässe sei es wichtig, dass die Schutzimpfungen in den Heimen weitergehen, betonte Innenminister Beuth. Da das Coronavirus für die Bewohner am gefährlichsten sei, wolle das Land Hessen allen Heimbewohnern möglichst schnell ein Impfangebot machen. Nach Angaben der Minister haben bislang mehr als 57 Prozent der Bewohner in den hessischen Alten- und Pflegeheimen ihre Erstimpfung bekommen. In den sechs regionalen Impfzentren im Land haben bis einschließlich Montag (25.1.201) rund 18.000 Menschen die erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen, sagte Klose.

Die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen: Nächster Kreis mit Inzidenz über 200

+++ 14.35 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen ist am Dienstag (26.01.2021) noch einmal gesunken. Das hessische Sozialministerium meldet demnach 233 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Montag: 346). Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Corona-Todesfälle wieder rapide angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sind in Hessen 82 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben (Montag: 24). Der Main-Kinzig-Kreis registriert am Dienstag die meisten Neuinfektionen (32) und die meisten Todesfälle (14) in Hessen.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet weiterhin der Landkreis Fulda mit einem Wert von 283 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag (281,6) wieder leicht angestiegen. Auch der Werra-Meißner Kreis hat nun wieder die Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzepts erreicht. Die Inzidenz liegt bei 200,3 (Vortag: 194,3). In der Stadt Frankfurt ist der Wert weiter auf nun 74,9 gesunken. Den niedrigsten Inzidenzwert vermeldet am Dienstag der Main-Taunus-Kreis mit 62.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen - zweiter Kreis mit Inzidenz über 200

Die Corona-Lage in Hessen ist weiter angespannt, das hessische Sozialministerium veröffentlicht die aktuellen Fallzahlen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Uniklinik Frankfurt erwartet Lieferung mit Antikörper-Medikamenten

+++ 12:47 Uhr: Das Universitätsklinikum in Frankfurt soll nach Angaben eines Sprechers demnächst mit Antikörper-Medikamenten zur Behandlung der Corona-Infektion beliefert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits am Sonntag (24.01.2021) bekannt gegeben, dass die Bundesregierung 200.000 Dosen für 400 Millionen Euro gekauft habe. Diese neuen Corona-Medikamente auf Antikörper-Basis* sollen in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt werden. Nach Einschätzung des Leiters der Infektionsstation der Uniklinik Frankfurt eignen sich die Medikamente besonders zur Behandlung in einem frühen Stadium der Covid-Erkrankung, also bevor ein Patient schwer erkrankt ist. Beide Arzneimittel sind hier bislang nicht auf dem Markt, die Hersteller haben in der EU auch noch keine Zulassung beantragt.

Corona-Ausbruch in Schwalbacher Klinik – fast 30 Menschen infiziert

+++ 10.26 Uhr: Im Otto-Fricke-Krankenhaus in Bad Schwalbach ist es zu einem großen Corona-Ausbruch unter Patienten und Mitarbeitern gekommen. Eine Sprecherin der Klinik bestätigte gegenüber den „VRM-Medien“, dass 16 Patienten und 13 Mitarbeiter derzeit mit dem Coronavirus infiziert seien. Als Reaktion auf den Ausbruch seien die Patienten in ihren Zimmern isoliert worden, der Zugang zu ihnen nur noch in Schutzausrüstung erlaubt.

Um weiteren Ansteckungen vorzubeugen hat die Klinik in Hessen bis auf Weiteres ein Besuchsverbot verhängt. Ausgenommen davon sind lediglich „Aufenthalte wegen beruflicher Tätigkeiten“, heißt es dazu auf der Homepage des Bad Schwalbacher Krankenhauses.

Corona in Hessen: RKI meldet viele Todesfälle – weiterer Kreis kratzt an schwarzer Warnstufe

Update von Dienstag, 26.01.2021, 7.05 Uhr: Das Coronavirus wütet weiter in Hessen und ein Ende der Corona-Pandemie scheint noch immer nicht in Sicht. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden in Hessen wieder weniger Menschen positiv auf das Virus getestet, als am Vortag. Das RKI meldet 233 Corona-Neuinfektionen. Die Anzahl der Todesfälle ist leider angestiegen. Im Vergleich zum Vortag (25.01.2021) sind 82 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Wesentlich mehr, als in den letzten Tagen.

Noch immer ist der Kreis Fulda mit seiner 7-Tage-Inzidenz von 282,8 der am stärksten betroffene Kreis in Hessen. Er befindet sich mit einer Inzidenz über 200 auf der schwarzen Corona-Warnstufe. Auch der Kreis Werra-Meißner kratzt bereits an dieser Marke. Die Inzidenz liegt derzeit bei 199,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Danach folgen der Kreis Offenbach (140,0), der Kreis Waldeck-Fankenberg (136,2) und der Kreis Bergstraße (132,1). Die Inzidenz in der Stadt Frankfurt ist weiter gesunken und beträgt 74,9.

Corona in Hessen: Neuinfektionen sinken - aktuelle Fallzahlen

+++ 17.10 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen sind im Vergleich zum Vortag gesunken, wie das tägliche Bulletin des hessischen Sozialministeriums über die aktuelle Fallzahlen (Stand 25.01.2021, 0 Uhr) zeigt. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 liegt in den letzten 24 Stunden bei 346. Zudem sind 24 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet weiterhin der Landkreis Fulda mit einem Wert von 281,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Es folgt der Werra-Meißner Kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz von 194,3. In der Stadt Frankfurt ist der Wert weiter auf nun 78,6 gesunken. Den niedrigsten Inzidenzwert vermeldet der Rheingau-Taunus-Kreis mit 62.

Corona in Hessen: Sozialministerium meldet aktuelle Fallzahlen für die hessischen Städte und Kreise

+++ 13.20 Uhr: Trotz der weiterhin verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus kommt es mancherorts zu herben Verstößen gegen die geltenden Auflagen. So geschehen in der Nacht auf Sonntag (24.01.2021) in Hanau. Dort musste die Polizei tief in der Nacht eine illegale Corona-Party beenden.

Demnach ging die Polizei einem anonymen Hinweis auf einen erhöhten Lärmpegel aus einer Wohnung in der Hanauer Innenstadt nach. Die Ordnungshüter fanden in der Wohnung gut 35 Personen vor, die sich auf einer illegalen Corona-Party* mit lauter Musik und viel Alkohol amüsierten – Prostitution und Glücksspiel inklusive. Dem Veranstalter der Party droht nun eine satte Geldstrafe. .

Medizinische Masken mit erheblichen Mängeln: Kontrolleure in Hessen intervenieren

+++ 11.10 Uhr: Seit dem vergangenen Samstag (23.01.2021) gilt in Hessen eine verschärfte Maskenpflicht. Doch auch die medizinischen Masken können ihre Funktion nur dann erfüllen, wenn sie intakte Filter haben. Bei der Überprüfung von Masken in der Corona-Pandemie stoßen Kontrolleure des Landes Hessen jedoch oft auf Mängel. Bei einem Großteil der Mund-Nase-Bedeckungen seien in den vergangenen Monaten Fehler festgestellt worden, erklärten die Regierungspräsidien (RP) in Darmstadt, Gießen und Kassel auf Anfrage der dpa.

Viele Fehler bei überprüften Corona-Masken seien formaler Art, das heißt die Masken waren zum Beispiel falsch gekennzeichnet. Diese Mängel mussten entweder behoben werden – beispielsweise durch eine Umdeklarierung – oder es waren Einfuhrverbote, Verkaufsverbote sowie die Rücknahme des Produkts und dessen Vernichtung nötig.

Corona-Pandemie in Hessen: Teilweise erhebliche Mängel bei FFP2-Masken

Es gab aber auch schwerwiegendere Fehler bei FFP2-Masken – wie beispielsweise durchlöcherte Filter. „Im vergangenen Jahr hat das RP Darmstadt über 1000 Prüfungen von persönlicher Schutzausrüstung durchgeführt, wovon der Großteil medizinische Masken und der kleinere Teil FFP2-Masken betraf“, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt. Meist seien die Prüfungen bei Zollverfahren, auf Anfragen von Händlern und durch Beschwerden von Verbrauchern und Konkurrenten zustande gekommen.

Bei der Kontrolle von OP- und FFP2-Masken in der Corona-Pandemie werden immer wieder Mängel festgestellt.

In Frankfurt kam es derweil wegen der verschärften Corona-Regeln zu einem wahren Ansturm auf FFP2-Masken*. Die Stimmung war teils aufgeheizt, Apotheker berichten sogar von Beschimpfungen.

Corona-Lage in Hessen: Kreis Fulda weiterhin sehr hohe Inzidenz

Update vom Montag, 25.01.2021, 07.00 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Binnen 24 Stunden kamen 346 Neuinfektionen dazu (Stand: 00.00 Uhr). Außerdem wurden 24 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer auf insgesamt 4.412. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist laut den RKI-Daten leicht auf 111,7 gesunken (Vortag: 112,8). Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden 166.219 Fälle registriert.

Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen liegt der Kreis Fulda mit 281,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weiter an der Spitze beim Inzidenzwert. Danach folgt der Landkreis Werra-Meißner (193,8), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (148,3) und der Kreis Offenbach (144,2). Die Stadt Frankfurt weist einen Wert von 78,7 auf.

Corona-Lage in Hessen: Keine Entwarnung vom Klinikverbund – Wettlauf mit der Ausbreitung

+++ 17.17 Uhr: Obwohl die Corona-Zahlen leicht rückläufig sind, gibt der Klinikverbund Hessen keine Entwarnung. „Wir müssen beachten, dass die Infektion ein internationales Geschehen ist und die positive Entwicklung bei uns im Gegensatz zu den Entwicklungen in vielen europäischen Nachbarländern steht“, sagte der Geschäftsführer des Klinikverbunds Reinhard Schaffert, der dpa. Er betonte, dass der leichte Rückgang der Infektionszahlen und die begonnen Impfungen im Wettlauf mit der Ausbreitung der kürzlich entdeckten, und vermutlich stärker ansteckenden Virusvarianten stünden.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Sonntag (24.01.2021) insgesamt 409 Corona-Patienten auf hessischen Intensivstationen behandelt (Stand: 12.15 Uhr). Das entsprach 23 Prozent aller belegten Intensivbetten. 224 der Covid-19-Patienten wurden beatmet. In ganz Hessen sind derzeit 1760 von 2073 Intensivbetten belegt.

Trotz leicht rückläufiger Corona-Zahlen gibt der Klinikverbund Hessen keine Entwarnung (Symbolbild).

Corona-Lage in Hessen ernst: Warnstufe schwarz in einem Kreis – aktuelle Fallzahlen

+++ 14.36 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen sind weiterhin hoch, wie die aktuellen Fallzahlen des hessischen Sozialministeriums (Stand 24.01.2021, 0 Uhr) zeigen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 blieb demnach nur knapp unter der Marke von 1.000. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 929 weitere Menschen positiv auf das Virus getestet. Zudem sind 26 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 270,4 hat der Kreis Fulda in Hessen weiterhin den höchsten Wert zu verzeichnen. Darauf folgen der Werra-Meißner-Kreis (192,3), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (161,6) und der Kreis Offenbach (149,7). In der Stadt Frankfurt liegt die Inzidenz weiterhin unter 100. Sie beträgt 88,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage. Die niedrigste Inzidenz hat mit einem Wert von 62,5 derzeit der Rheingau-Taunus-Kreis zu vermelden. 

Während die Corona-Zahlen in Hessen weiterhin hoch sind, haben die regionalen Impfzentren bereits ihre Arbeit aufgenommen (Symbolbild).

Corona-Lage in Hessen: Zahlen des RKI zeigen weiter hohe Inzidenzen

Update vom Sonntag, 24.01.2021, 08.27 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiter angespannt. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge haben sich im gesamten Bundesland seit gestern (23.01.2021) 929 weitere Menschen mit dem Virus infiziert, 26 Menschen sind seitdem in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz für Hessen beträgt 112,8. Wie bereits in den vorherigen Tagen weist der Landkreis Fulda die höchste Inzidenz auf. Das RKI meldet 70 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 270,2.

Auch der Werra-Meißner-Kreis verzeichnet eine hohe Inzidenz: Der Wert ist bereits in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen und liegt inzwischen bei 191,8. Seit gestern wurden 26 Menschen positiv auf Corona getestet, eine Person verstarb. Die geringsten Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner melden derzeit der Landkreis Marburg-Biedenkopf (69,2) und der Rheingau-Taunus-Kreis (62,5).

Corona in Hessen: Nur wenige Intensivbetten verfügbar

+++ 19.46 Uhr: Eine wichtige Kennziffer in der Corona-Pandemie ist auch in Hessen die Zahl der belegten Intensivbetten. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin waren (Stand Freitag 12.15 Uhr) 1823 von 2086 der Intensivbetten in Hessen belegt. Das bedeutet, nur 263 weitere stehen derzeit in hessischen Krankenhäusern und Kliniken zur Verfügung. Derzeit befinden sich in 421 dieser Intensivbetten Covid-19-Patienten. 227 davon wurden beatmet.

Corona-Lage in Hessen angespannt: Die aktuellen Fallzahlen

+++ 15.20 Uhr: Weiterhin sind die Corona-Zahlen in Hessen hoch, das zeigen auch die aktuellen Fallzahlen des hessischen Sozialministeriums (Stand 23.01.2021, 0 Uhr). Wieder wurden über 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 verzeichnet. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 1.091 weitere Menschen positiv auf das Virus getestet. Zudem sind 44 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 275,3 ist der Kreis Fulda in Hessen weiterhin trauriger Spitzenreiter. Darauf folgen der Werra-Meißner-Kreis (189,3), der Kreis Offenbach (155,4) und der Kreis Waldeck-Frankenberg (152,9). In der Stadt Frankfurt liegt die Inzidenz weiterhin unter 100. Sie beträgt 88,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Bemerkenswert ist außerdem die Anzahl der gemeldeten Todesfälle für den Kreis Darmstadt-Dieburg. Sie beträgt, laut dem Ministerium, -1. Möglicherweise kam es am Vortag (22.01.2021) zu einem Übertragungsfehler, weshalb die Todeszahlen für den Kreis nun korrigiert wurden.

Die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen zeigen: Die Lage ist nach wie vor ernst. (Symbolbild)

Corona in Hessen – RKI veröffentlicht neue Fallzahlen

Update vom Samstag, 23.01.2021, 09.50 Uhr: Das Coronavirus grassiert weiterhin in Hessen. Nun meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) neue Fallzahlen. Im gesamten Bundesland haben sich 1093 Menschen neu mit dem Virus infiziert, 44 weitere Menschen sind an oder mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist nach wie vor der Landkreis Fulda mit einem Wert von 275,2 auf – am Vortag lag er bei 275,3. Seitdem haben sich erneut 94 Personen mit Corona infiziert. Zudem musste der Kreis einen weiteren Todesfall verzeichnen.

Die Inzidenzen aller anderen Städte und Kreise in Hessen liegen unter 200. Im Werra-Meißner-Kreis ist der Wert im Vergleich zum Vortag (22.01.2021) jedoch deutlich angestiegen: Lag er am Freitag bei 172,4, beträgt er am Samstag bereits 188,8. Es haben sich dort innerhalb von 24 Stunden 28 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Nach dem Werra-Meißner-Kreis weisen die höchsten Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen der Kreis Offenbach (155,4), der Landkreis Waldeck-Frankenberg (152,8) sowie der Wetteraukreis (149,8) auf.

Corona in Hessen: Warnung vor Hausbesuchen von Friseuren

+++ 18.16 Uhr: Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird noch bis mindestens 14. Februar bestehen bleiben. Das bedeutet auch für die Friseure in Hessen, dass ihre Salons so lange geschlossen bleiben. Der hessische Innungsverband des Friseurhandwerks hat nun davor gewarnt, sich heimlich zu Hause von Friseuren die Haare schneiden zu lassen. Denn Hausbesuche sind derzeit verboten - und es drohen hohe Bußgelder.

Und das habe auch seinen Grund, wie der Verband am Freitag (22.01.2021) in Hanau mitteilt: Zu Hause seien die notwendigen Hygiene- und Arbeitsschutzstandards nicht gegeben. Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus sei so deutlich erhöht. Kunden sollten sich stattdessen mit den Friseuren solidarisch erklären und zu „ihrem aktuell ungewöhnlichen Look stehen“.

Corona-Lockdown: Friseure in Hessen droht die Insolvenz

Unterdessen ließen zahlreiche Friseure in Hessen am Freitag (22.01.2021) in ihren geschlossenen Läden das Licht brennen. Sie folgten damit einem Aufruf des bayerischen Innungsverbands. Mit der Aktion „Lasst euer Licht an!“ wollen die Friseure auf ihre nach eigener Darstellung finanziell prekäre Lage aufmerksam machen. Nach Angaben der Friseur- und Kosmetiker-Innung Kreis Bergstraße sind die Rücklagen inhabergeführter Betriebe inzwischen weitgehend aufgebraucht.

„Sollten Finanzhilfen nicht schnellstens an die Friseurbetriebe ausgezahlt werden, sind tausende Entlassungen und Insolvenzen unausweichlich, da die Betriebsinhaber keinen anderen Ausweg mehr sehen“, teilte die Innung mit. Der Friseurverband vertritt in Hessen rund 1200 Salons mit insgesamt 6500 Beschäftigen. Er erneuerte seine Forderung, bei der Zahlung der Überbrückungshilfen III nicht nur Fixkosten zu berücksichtigen, sondern auch einen Unternehmerlohn einzurechnen.

Vor dem erneuten Shutdown waren die Friseursalons auch in Frankfurt noch einmal gut besucht. Seitdem ist geschlossen und auch Hausbesuche sind verboten.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen - Mehr als 1.500 Neuinfektionen

+++ 15.44 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Das Hessische Sozialministerium meldet am Freitag (22.01.2021) 1.532 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie liegt damit in Hessen bei 163.853. Innerhalb von 24 Stunden sind in Hessen 61 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben (Vortag: 67). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Corona-Toten im Land auf 4.318.

Die meisten Neuinfektionen verzeichnet der Wetteraukreis. 191 neue Corona-Fälle wurden hier am Freitag bestätigt. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz im Land hat der Rheingau-Taunus-Kreis mit einem Wert von 71,6. Der Wert liegt knapp unter dem der Stadt Kassel. In Kassel ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 Einwohner wieder auf 73,8 (Donnerstag: 62,9) gestiegen. Die höchste Inzidenz weist auch am Freitag (22.01.2021) der Landkreis Fulda auf. Allerdings sinkt der Wert innerhalb eines Tages leicht von 281,2 auf 275,3. Die Landkreise Fulda und Gießen sowie die Stadt Frankfurt mussten am Freitag außerdem je sechs Corona-Todesfälle verzeichnen.

Corona in Hessen: Seniorin aus Wetzlar stirbt nach Impfung

+++ 12.39 Uhr: In den 833 Seniorenheimen in Hessen sind nach Angaben des Regierungspräsidiums Gießen zuletzt 2919 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind knapp 5,2 Prozent aller Bewohner. Außerdem waren 1377 Mitarbeiter infiziert (Stand: 20. Januar, 14.00 Uhr). In 251 der Einrichtungen waren insgesamt 1233 Beschäftigte in Quarantäne.

Insgesamt leben 56.263 Menschen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe in Hessen. Seit Beginn der Pandemie wurden 2563 Todesfälle von Bewohnern erfasst, die mit oder an Covid-19 verstorben sind.

In einem Seniorenheim in Wetzlar ist am Dienstag (19.01.2021) eine Bewohnerin verstorben – kurz nach der ersten Impfung gegen das Coronavirus. Den Fall der 91-jährigen Seniorin* hat der Lahn-Dill-Kreis nun öffentlich gemacht und eine Obduktion in Auftrag gegeben. Kurz nach der Impfung hatte sich der Gesundheitszustand der Frau schnell stark verschlechtert. Der Kreis gibt an, dass kein Zusammenhang zu der Impfung erkennbar sei.

Maskenpflicht und Kontaktverbot führen zu den meisten Corona-Verstößen in Hessen

+++ 10.41 Uhr: Städte und Kommunen in Hessen haben im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Verstöße gegen Corona-Verordnungen registriert. Insgesamt wurde damit seit Beginn der Pandemie ein siebenstelliger Eurobetrag an Bußgeldern verhängt, wie eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Verstoßen wurde den Angaben zufolge vor allem gegen das Kontaktverbot und die Maskenpflicht.

Allein die Stadt Frankfurt zählte rund 6200 Verfahren. Die Höhe der verhängten Bußgelder bezifferte eine Sprecherin des Ordnungsdezernats auf rund 900.000 Euro. Auch in Frankfurt besteht das Problem der Maskenmuffel* schon seit Monaten. Das benachbarte Offenbach registrierte rund 4000 Verfahren und 400.000 Euro Strafen. Hier wurde besonders auch die Einhaltung der Ausgangssperre kontrolliert*, die bis zum 6. Januar 2021 galt.

Tatsächliche Zahl der Verstöße gegen Corona-Regeln in Hessen wohl noch viel höher

Im Main-Taunus-Kreis wurden mehr als 900 Verstöße gemeldet. Über ein Drittel davon (330) wurden allein im November und Dezember erfasst. Bußgelder wurden dort in Höhe von rund 90.000 Euro festgesetzt. Der Landkreis Fulda verhängte bei rund 250 Verfahren Geldbußen und Verwarngelder von mehr als 40.000 Euro.

Die überwiegende Mehrzahl der Maskenmuffel zeigte sich den Angaben zufolge einsichtig. So wurde etwa im Main-Taunus-Kreis nur 20 Mal Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt. In diesen Fällen gehe die Angelegenheit ans Amtsgericht, teilte die Pressestelle mit. Da etliche Städte und Landkreise Verstöße gegen die Corona-Richtlinien in ihrer Statistik allerdings gar nicht gesondert erfassen, können sie diese auch nicht beziffern. Die tatsächliche Zahl dürfte daher höher liegen.

10.000 Verstöße gegen die Corona-Verordnungen in Hessen, 4000 davon in Offenbach. Ein häufiges Vergehen ist, dass die Maskenpflicht nicht eingehalten wird. In der Innenstadt von Offenbach wird gut sichtbar auf die Pflicht hingewiesen.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Inzidenz in Frankfurt unter 100

Erstmeldung vom Freitag, 22.01.2021, 8.10 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 1531 Neuinfektionen registriert worden (Stand 22.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 61 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 163.853 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 4.318.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen sinkt im Vergleich zum Vortag (119,3) minimal und liegt jetzt bei 119,1. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 275,2 (Vortag: 281,0) an der Spitze. Danach folgt der Werra-Meißner-Kreis (171,9), die Stadt Offenbach (160,4) und der Wetteraukreis (151,5). Mit einem Wert von 98,1 liegt die Inzidenz in Frankfurt zum ersten Mal seit Wochen unter 100. *fnp.de, fr.de, op-online.de und giessener-allgemeine.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Peter Gercke/dpa

Das könnte Sie auch interessieren