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Eintracht-Neuzugang Ilsanker gegen Augsburg vor Startelfdebüt – Rode fraglich

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt - Frankfurts Neuzugang Stefan Ilsanker steht im Bundesligaspiel heute (20.30 Uhr/DAZN) gegen Augsburg vor seinem Startelfdebüt.

Der von RB Leipzig an den Main gewechselte 30-jährige Österreicher hatte vor zwei Jahren die Eintracht-Fans als „Vollidioten“ beschimpft. Dennoch erwartet Frankfurts Trainer Adi Hütter, dass die eigenen Fans ihm beim ersten Heimauftritt gut empfangen werden.

„Er ist ein Spieler, der sein Wort sagt“, sagte er. „Die Fans werden auch etwas verzeihen können.“ Ilsanker selbst war bereits am Mittwoch auf die Anhänger zugegangen und hatte erklärt: „Die Fans waren ein wichtiger Faktor für den Wechsel.“

Keine Rückkehr von Dost

Offen ist, ob Mittelfeldspieler Sebastian Rode eingesetzt werden kann. Er hatte im DFB-Pokalspiel am Dienstag (3:1) ein Cut an der Stirn erlitten. „Wir haben einige angeschlagene Spieler aus dem Pokalspiel, weshalb ich noch keine Informationen hinsichtlich der Aufstellung geben kann“, sagte Hütter. „Kein Thema“ sei auf jeden Fall eine Rückkehr von Torjäger Bas Dost, der sich noch immer von einer Magen-Darm-Erkrankung erholt.

Hütter will den guten Start ins neue Jahr allerdings fortsetzen, egal wie. „Wenn wir einen schmutzigen, dreckigen Sieg landen, bin ich auch sehr zufrieden“, sagte der 49-Jährige: „Wenn wir so spielen wie gegen Leipzig, dann sind wir in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“

Nur zwei Heimsiege gegen den FCA

Die Bilanz spricht gegen die Hessen: In sieben Bundesliga-Heimspielen gegen die Fuggerstädter gelangen der Eintracht nur zwei Siege. Das soll sich heute Abend ändern. „Wir wollen Revanche nehmen und mal einen Sieg gegen Augsburg einfahren“, sagte Hütter, der die letzten beiden Spiele zu Hause gegen den FCA verlor: „Augsburg spielt eine tolle Saison und steht einen Punkt vor uns. Wir haben also die Möglichkeit, sie in der Tabelle zu überholen, dazu müssen wir den Schwung mitnehmen.“

Respekt ist auch bei Augsburgs Coach Martin Schmidt zu spüren. „Frankfurt hat ein ganz anderes Gesicht seit der Winterpause, sie sind gut aus den Startlöchern gekommen“, sagte Schmidt: „Sie haben Leipzig im Pokal überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen. Das wird eine Riesenaufgabe für uns.“ Schmidt kann voraussichtlich wieder voll auf Alfred Finnbogason setzen, der nach seinem Comeback in Berlin „auf mehr drängt“. / dpa

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