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Die Eintracht will heute die Europacup-Geschichte gegen Donezk weiterschreiben

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt/Charkiw - Sechs Spiele, sechs Siege – so lautet die Erfolgsbilanz von Eintracht Frankfurt in der Europa League. Entsprechend zuversichtlich gehen die Hessen in die K.o.-Spiele gegen Schachtjor Donezk.

Doch die Eintracht ist gewarnt – auch wenn Donezk im Kalenderjahr 2019 noch kein Spiel bestritten hat, weil die Saison in der Ukraine wegen des strengen Winters erst Ende Februar fortgesetzt wird. „Das ist eine Top-Mannschaft, die auch in der Bundesliga vorne dabei sein würde“, sagte Hütter. „Sie haben einiges von Borussia Dortmund, sind stark am Ball und schalten schnell um.“

Das Team von Trainer Paulo Fonseca, in dem zahlreiche Brasilianer kicken, hat in der Liga nur eines von bisher 18 Spielen verloren. Seine Klasse demonstrierte der Double-Gewinner des Vorjahres in der Champions-League-Gruppenphase beim 3:2-Sieg bei 1899 Hoffenheim. Dennoch betonte Hütter: „Wir wollen weiterkommen.“

Unterstützt werden die Hessen von knapp 3000 Fans – die unter besonderer Beobachtung der UEFA stehen. Nach den Ausschreitungen beim Gruppenspiel bei Lazio Rom Mitte Dezember spielt die Eintracht zwei Jahre lang auf Bewährung. Ein neuerlicher Verstoß würde den Ausschluss der Frankfurter Anhänger für das folgende Auswärtsspiel zur Folge haben.

„Das ist für einen Club, der sich stark über Europa definiert, natürlich eine Tragödie“, sagte Vorstand Hellmann. „Ich mag gar nicht daran denken, wenn es irgendwie zu einem Vorfall käme und wir dann ein Traumlos ziehen.“ Dafür muss die Eintracht aber erst einmal gegen Donezk bestehen. / dpa

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