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Eintracht will in Paderborn letzte Reserven mobilisieren

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt/Main - Für Eintracht Frankfurt steht in Paderborn viel auf dem Spiel. Verlieren die Hessen, befinden sie sich mitten im Abstiegskampf. Trainer Hütter fordert noch einmal einen Kraftakt.

Nach der 2:4-Heimpleite gegen den 1. FC Köln hat er sich mit der Mannschaft zusammengesetzt und Klartext gesprochen. Die Vorgabe ist klar: „Ich erwarte, dass wir eine Reaktion und uns von unserer besten Seite zeigen.“

Allerdings plagen die Frankfurter weiter große Personalsorgen. Neben den gesperrten Abwehrspielern David Abraham und Martin Hintereggger sowie den verletzten Torhütern Kevin Trapp und Frederik Rönnow drohen auch Mittelfeldspieler Sebastian Rode und Stürmer Gonçalo Paciência auszufallen. „Ich kann bei beiden noch kein grünes Licht geben“, sagte Hütter. Er will erst am Samstag entscheiden, ob die Stammkräfte im Kader stehen.

Eintracht ohne Hinteregger

Vor allem der Ausfall von Hinteregger (5. Gelbe Karte) schmerzt, trat der Abwehrspieler zuletzt doch immer häufiger auch als Torschütze in Erscheinung. „Dass er fehlt, tut uns weh, weil er zuletzt torgefährlich und gut drauf war“, sagte Hütter. Wahrscheinlich wird Evan Ndicka den Part des österreichischen Nationalspielers hinten links übernehmen.

Mit 18 Punkten stagniert die Eintracht seit Wochen im Tabellenmittelfeld der Liga. Eine Niederlage würde den Europa-League-Starter endgültig in den Abstiegskampf stürzen. „Ich bin mit der Situation natürlich nicht zufrieden“, sagte Hütter.

Fokus ganz auf Paderborn

Obwohl es nicht rund läuft, wollte der Coach öffentlich noch nicht über mögliche Verstärkungen in der Winterpause diskutieren. „Intern tauschen wir uns natürlich immer über den Kader aus. Aber jetzt gilt der Fokus erst einmal ganz dem Paderborn-Spiel“, beschied Hütter.

Unabhängig vom Ausgang der Partie wird er die Mannschaft direkt nach dem Abpfiff in den kurzen Weihnachtsurlaub schicken. „Jede Stunde Freizeit zählt. Ich werde sie am Montag nicht mehr quälen“, kündigte Hütter an. Er selbst wird die Feiertage im Kreis seiner Familie genießen. Sein Weihnachtswunsch: „Wir wollen versuchen, mit einem Sieg aus der letzten Partie zu gehen. Das wäre für das Gefühl sehr wichtig.“ / dpa

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