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Ermittlungen im Fall der ertrunkenen Geschwister dauern an

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Ein Warnschild weist in Neukirchen auf eine Teichanlage hin. / Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Ein Warnschild weist in Neukirchen auf eine Teichanlage hin. / Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Neukirchen - Die Ermittlungen nach dem Ertrinken dreier Geschwisterkinder in einem Dorfteich im nordhessischen Neukirchen sind auch ein halbes Jahr später noch nicht abgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft Marburg rechnet in frühestens zwei bis drei Monaten mit Klarheit in dem Unglücksfall, wie sie auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Fall hatte landesweit für Aufsehen und Betroffenheit gesorgt. Am Abend des 18. Juni waren drei Kinder – fünf, acht und neun Jahre alt – im Ortsteil Seigertshausen ertrunken – ohne Fremdeinwirkung, wie ermittelt worden war. Unklar ist bislang, welchen Zweck der Dorfteich erfüllt und ob und wie er hätte gesichert werden können – oder müssen. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „Löschwasserrückhalteteich“, Bürgermeister Klemens Olbrich von einem „Fischteich“ oder „Freizeitteich“, der keines Zaunes bedürfe. Über die juristische Dimension hinaus ist das Unglück weiter Thema in Neukirchen. „Die Dorfgemeinschaft hat noch immer daran zu knabbern. Es ist immer wieder Gesprächsthema“, sagte Bürgermeister Olbrich. / dpa

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