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Flughafen Frankfurt: Die vielen Baustellen von Fraport

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Fotos: dpa
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Frankfurt - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport erwartet in diesem Jahr einen Rekordgewinn von bis zu 440 Millionen Euro. Doch der ist wesentlich auf Sondergewinne zurückzuführen, die 2017 nicht mehr anfallen. Eine richtige Wachstumsstory fehlt dem MDax-Konzern, der mehrheitlich vom Land Hessen und der Stadt Frankfurt kontrolliert wird. Dafür droht jede Menge Ärger mit der Stammkundschaft Lufthansa und Co. Ein Überblick über die Baustellen der Fraport:

LAHMENDE AUSLANDSBETEILIGUNGEN

Von neun Fraport-Flughäfen weltweit haben fünf in den ersten neun Monaten des Jahres sinkende Passagierzahlen berichtet. Vor allem auf politische Entwicklungen ist dies im türkischen Antalya und in St. Petersburg zurückzuführen. An dem von ihnen maßgeblich entwickelten russischen Flughafen ist es den Frankfurtern gelungen, einen 10-Prozent-Anteil mit einer deutlich zweistelligen Rendite an den Staatsfonds von Katar weiterzugeben.

Fraport bleibt dort aber Betreiber und Eigner von 25 Prozent und ist so weiter davon abhängig, ob Putin sein Land aus der wirtschaftlichen Isolation führen will. In der Türkei schrecken Erdogan-Regime und Terror unverändert westliche Touristen ab, während immerhin die türkisch-russischen Unstimmigkeiten ausgeräumt sind und die russischen Touristen langsam zurückkommen. / dpa

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