Der Zoll kontrollierte am Flughafen Frankfurt zwei Reisende und wurde fündig. (Symbolbild)
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Der Zoll kontrollierte am Flughafen Frankfurt zwei Reisende und wurde fündig. (Symbolbild)

Reisen

Kuriose Entdeckung am Flughafen Frankfurt - Zoll mit erstaunlichem Fund

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
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Am Flughafen Frankfurt fallen dem Zoll zwei Reisende mit prall gefüllten Koffern auf. Bei der Kontrolle machen die Beamten einen kuriosen Fund.

Frankfurt - Am Flughafen Frankfurt* sind zwei Reisende in den Fokus von Zollbeamten geraten. Die beiden Männer kamen mit einem Flug aus Tel Aviv über Athen am Airport an und passierten mit ihrem Gepäck den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren, so das Hauptzollamt Frankfurt. Der Inhalt der Reisekoffer war jedoch alles andere als legal.

Die beiden Männer hatten laut Mitteilung jeweils zwei Reisekoffer bei ihrer Einreise am 15. Oktober dabei. Als sie gemeinsam durch den grünen Ausgang gehen wollten, wurden die Zollbeamten aus Frankfurt* jedoch stutzig. Die Fahnder stoppten die Reisenden für eine Kontrolle und wurden schließlich fündig.

Flughafen Frankfurt: Zoll entdeckt bei Kontrolle Koffer voller Pflanzen

Schon beim Röntgen der Koffer war schnell klar, dass es sich hierbei nicht um normales Urlaubsgepäck handelt. Pflanzen zeichneten sich ab, und zwar nicht gerade wenige. Die Koffer seien ausschließlich mit in weißem Papier ummantelten, grünen Strauchpflanzen gefüllt gewesen, so der Zoll. Dabei handelte es sich um Khat, eine Kaudroge.

Die Koffer der Reisenden sind komplett mit der Kaudroge gefüllt.

Khat wird laut Hauptzollamt hauptsächlich in Äthiopien, Kenia, Jemen und dem Oman angebaut und konsumiert. „Das darin enthaltene Cathinon unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz“, heißt es in der Mitteilung. Gefunden und schließlich beschlagnahmt wurden insgesamt 75 Kilogramm. Auf die beiden Männer im Alter von 20 und 21 Jahren kommt nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. (svw)

Immer wieder machen Zollbeamte am Flughafen Frankfurt interessante Entdeckungen*, teilweise sind die sogar gruselig. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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