Corona-Krise Frankfurt

Nach Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt: Zahl der Corona-Infizierten deutlich höher als gedacht

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  • Isabel Wetzel
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Die Zahl der Corona-Infizierten nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt ist auf 112 gestiegen - und sie ist vermutlich noch deutlich höher. Der News-Ticker.

  • Corona in Frankfurt: Mehrere Verstöße gegen Kontaktverbot*
  • Zahl der Corona-Infizierten* in Frankfurt steigt weiter
  • Die Zahl der Corona-Infektionen nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt steigt weiter

+++ 21.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt ist offenbar noch deutlich höher als zunächst angenommen. Zuvor hatte die „Frankfurter Rundschau“ von Corona-Hotspot berichtet. Am Montag teilte das hessische Sozialministerium schließlich mit, dass inzwischen 112 Corona-Fälle bekannt sind, deren Infektion auf den Gottesdienst zurückzuführen ist. 

Was bisher nicht bekannt war: Es kommen noch 16 Infizierte im Landkreis Darmstadt-Dieburg dazu, wie der Pressesprecher der Stadt Darmstadt der „FR“ am Montagabend bestätigte. Die restlichen Corona-Infizierten wohnen laut Ministerium in Frankfurt, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Hochtaunuskreis, dem Wetteraukreis und in Wiesbaden.

Corona-Krise in Frankfurt: 112 Infizierte nach Baptisten-Gottesdienst - Sie trugen keine Schutzmasken

+++ 18.00 Uhr: Nach dem Gottesdienst einer Baptisten-Gemeinde in Frankfurt ist die Zahl der Corona-Fälle auf 112 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte. Am Sonntagabend waren es noch 107 mit dem Coronavirus infizierte Personen gewesen. 

Zunächst hatte die baptistische Gemeinde in Frankfurt betont, alle Corona-Regeln eingehalten zu haben. Jetzt räumen die Verantwortlichen jedoch Fehlverhalten ein. So heißt es in einer Stellungnahme auf der Internet-Seite der Evangeliums-Christen-Baptisten: „Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten.“ 

Die Gemeinde nehme „kritische Anmerkungen“ ernst und stehe im Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Der Vereinsvorsitzende befinde sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Daher sei der Vereinsvorstand aktuell nur „eingeschränkt reaktionsfähig“. Die Betroffenen haben sich in häusliche Quarantäne begeben.

Corona-Krise in Frankfurt: Sozialministerium gibt aktuelle Fallzahlen bekannt

Update vom Montag, 25.05.2020, 14.58 Uhr: Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Frankfurt nur leicht gestiegen. Nur vier neue Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden vom hessischen Sozialministerium gemeldet (Stand 25.04.2020). Damit liegt die Zahl nun bei insgesamt 1561. Auch weitere Todefälle hat es nicht gegeben. 

Corona-Krise in Frankfurt: Zahl der Infizierten nach Gottesdienst mindestens bei 107

+++ 15.34 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Frankfurt ist erneut gestiegen: Wie das Hessische Sozialministerium am Sonntag (24.05.2020) mitteilte, wurden in Frankfurt 1557 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 32 mehr als am Tag davor. Außerdem ist die Zahl der Corona-Todesfälle um einen auf 60 gestiegen. 

Außerdem gibt es neue Erkenntnisse zu dem Corona-Ausbruch nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt vor rund zwei Wochen: War zunächst von mehr als 40 Menschen die Rede, berichtet Sozialminister Kai Klose von mittlerweile 107 Corona-Infektionen im Zusammenhang mit dem Umfeld der Gemeinde. Demnach leben die Infizierten in Frankfurt und drei weiteren Landkreisen in Hessen.

Corona in Frankfurt: Konzept für Kitas fehlt laut Bildungsdezern

Update vom Sonntag, 24.05.2020, 14.24 Uhr: Angesichts der Corona-Krise in Frankfurt hat die Bildungsdezernentin Sylvia Weber das Hessische Sozialministerium scharf kritisiert. Kitas, Krippen und Horte sollen ab 2. Juni wieder mit einem eingeschränkten Regelbetrieb öffnen. Ein Kozept der Landesregierung von Hessen, um wie an den Schulen jetzt auch die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kitas vorbereiten zu können, fehlt allderings.

„Was wir jetzt zehn Tage vor dem Öffnungstermin bekommen ist aber leider weder ein Rahmen noch ein Konzept, sondern eine politische Verantwortungslosigkeit des Ministers und der Hessischen Landesregierung insgesamt, die dieses Vorgehen ja offensichtlich billigt“, schimpft die Bildunsgdezernentin von Frankfurt

Für Frankfurt will Weber möglichst bald ein Frankfurter Rahmenkonzept für die Kitas, Krippen und Horte verabschieden, damit Familien Planungssicherheit bekommen. „Das Land ist seiner Verantwortung nicht gerecht geworden und hat die Familien mit kleinen Kindern erst hingehalten und jetzt hängen lassen.(...) Ich werde mich jetzt gemeinsam mit unseren Trägern darum kümmern, dass diese Leerstelle gefüllt wird und die Stadt Frankfurt ihr eigenes Konzept entwickelt“, kündigt die Dezernentin an.

Corona-Ausbruch in Frankfurt nach Gottesdienst: „Eine schwierige Lage“

+++ 18.42 Uhr: Es gibt neue Erkenntnisse zu dem Corona-Ausbruch in der Baptisten-Gemeinde in Frankfurt. Mehr als 40 Menschen haben sich nach ersten Erkenntnissen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag (23.05.2020) mit. „Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.“

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, sagte, es befänden sich sechs Betroffene in Krankenhäusern. Die anderen seien zu Hause. „Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online“, sagte der 64-Jährige. „Bei uns ist es eine schwierige Lage.“

Corona in Frankfurt: Ministerium gibt offizielle Fallzahlen bekannt

+++ 15.03 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat am Nachmittag die aktuellen Corona-Fallzahlen bekanntgegeben (23.05.2020, Stand 14.00 Uhr). Demnach gibt es in Frankfurt derzeit 1.525 bestätigte Fälle. 

Im Vergleich zum Freitag sind demnach keine neuen Infektionen erfasst worden. Es gab außerdem keinen weiteren Todesfall in Frankfurt, der mit einer Covid-19-Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann. Insgesamt sind in Frankfurt 59 Menschen gestorben. 

Größerer Corona-Ausbruch in Frankfurt: Gläubige aus ganzer Region nach Gottesdienst infiziert

+++ 13.12 Uhr: Nach einem Bapisten-Gottesdienst in Frankfurt sind mehrere Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Gläubige aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet sind betroffen. „Es handelt sich um ein sehr dynamisches Geschehen“, sagte Antoni Walczok, stellvertretender Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. Wie viele Personen infiziert oder an Covid-19 erkrankt sind, ist noch nicht endgültig geklärt.

Der Corona-Ausbruch betrifft nach ersten Erkenntnissen nicht nur Frankfurt, sondern auch umliegende Landkreise: etwa den Wetterau-, der Hochtaunuskreis oder den Main-Kinzig-Kreis. Nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises wurden alleine in Hanau 16 Personen positiv auf das Virus getestet, die dem Cluster zugeordnet werden.

Coronavirus: Immer mehr Menschen in Frankfurt steigen in der Krise aufs Fahrrad

Update von Samstag, 23.05.2020, 09.56 Uhr: Angesichts der Corona-Krise steigen auch in Frankfurt immer mehr Menschen auf das Fahrrad. Kein Wunder, ist es auch dem Rad doch um ein vieles leichter, die Abstandsregeln einzuhalten. Doch vielen sind die Radwege in Frankfurt zu spährlich. Am heutigen Samstag (23.05.2020) ab 14.30 Uhr entsteht vor dem „Hammering Man“ am Messeturm ein Pop-Up-Fahrradweg (PopUpBikelane).

Die Initiatoren vom Radentscheid Frankfurt fordern bereits seit längerem die Freigabe von Autospuren für Radfahrer und Fußgänger. Denn durch den sinkenden KFZ-Verkehr könnten Fahrspuren viel effektiver genutzt werden. Mit dem Pop-Up-Radweg zeigt die Bürgerinitiative, wie sie sich ein fahrrad-freundlicheres Frankfurt vorstellt.

Corona in Frankfurt: Oper tastet sich an Wiederaufnahme des Spielbetriebs heran

+++ 17.46 Uhr:In der Corona-Krise tastet sich die Oper Frankfurt mit kleiner Besetzung und stark reduzierter Platzzahl an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs heran. Nachdem das Land Hessen die Auflagen für Kulturveranstaltungen gelockert hat, „wollte man so schnell wie möglich wieder live vor Publikum spielen“, so das Opernhaus. Um Zuschauern und Künstlern einen sicheren Theaterabend bieten zu können, werde intensiv an einem Hygienekonzept gearbeitet.

Als erste Vorstellung nach der Zwangsschließung ist am Freitag (29.05.2020) in Frankfurt ein Gesangsabend mit einer Sopranistin angekündigt. In den Zuschauerraum dürfen nur 100 Besucher. Sie müssen die geltenden Abstandsregeln einhalten, einen Mundschutz tragen, bis sie ihre Sitzplätze eingenommen haben, und ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Coronavirus: Frankfurt bereitet sich erneut auf Demo-Wochenende vor

+++ 17.38 Uhr: Am Wochenende wird in Frankfurt wieder demonstriert, knapp zehn Demos sind geplant. Etwa 900 Menschen sollen bei den verschiedenen Protesten auf die Straße gehen. Unter anderem seien mehrere Aktionen gegen die Corona-Beschränkungen angemeldet, teilte das Ordnungsamt in Frankfurt mit.

Nach Angaben der Behörde hatte ein privater Veranstalter für Samstag (23.05.2020) rund 500 Personen für eine Demonstration in Frankfurt angekündigt. Weitere 40 Menschen würden bei einem weiteren Protest erwartet. Am Sonntag (24.05.2020) sollen zudem 50 Leute bei einer anderen Demonstration gegen Grundrechtseinschränkungen protestieren.

Corona in Frankfurt: Offizielle Fallzahlen des Sozialministeriums

+++ 15.15 Uhr: In seinem täglichen Briefing meldet das Sozialministerium die neuen Fallzahlen des Coronavirus in Frankfurt. Insgesamt sind 1525 Corona-Infizierte gemeldet, ein Anstieg von zwölf Menschen in 24 Stunden. 

Außerdem ist ein weiterer Mensch an den Folgen der Krankheit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Anzahl derer, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Frankfurt gestorben sind, auf 59.

Verstöße gegen Corona-Abstand: Frankfurt sperrt beliebten Platz

Update vom Freitag, 22.05.2020, 11.09 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat die Grünfläche am Friedberger Platz gesperrt. An den vergangenen Wochenenden sei es an dem beliebten Treffpunkt im Nordend immer wieder zu Verstößen gegen die geltenden Corona-Kontaktbeschränkungen gekommen. Laut einer Mitteilung der Stadt hätten Besucherinnen und Besucher gegenüber den Hinweisen der Stadtpolizei uneinsichtig reagiert. 

Die Grünfläche des Friedberger Platzes ist deshalb ab diesem Freitag (22.05.2020) gesperrt. Auf den Friedberger Markt hat dies keine Auswirkungen. Je nach Situation zieht die Stadt Frankfurt ebenfalls die Sperrung des benachbarten Mathias-Beltz-Platz und des Luisenplatzes in Erwägung. Sicherheitsdezernent Markus Frank appellierte an die Frankfurterinnen und Frankfurter, sich auch bei schönem Wetter an die Corona-Kontaktbeschränkungen zu halten.  

Weiterer Todesfall - Corona-Ticker für Frankfurt

Update vom Donnerstag, 21.05.2020, 16.00 Uhr: Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums haben sich bis Donnerstag (21.05.2020) 1513 Menschen in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert. Am Vortag waren es noch zwölf postive Tests weniger. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg um eins auf nun insgesamt 58.

+++ 16.19 Uhr: In einem Flüchtlingsheim in Frankfurt ist das Coronavirus ausgebrochen. 67 Menschen sind positiv getestet worden. In Mainz wurde eine komplette Unterkunft unter Quarantäne gestellt. Hier gibt es sogar noch mehr Corona-Fälle als in Frankfurt.

Corona in Frankfurt: Mehr als 1500 Fälle in der Stadt

Update vom Mittwoch, 20.05.2020, 16.16 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Frankfurt hat die 1500er-Marke übersprungen. Laut Sozialministerium wurden seit Ausbruch der Pandemie bis Mittwoch (20.05.2020, Stand 14 Uhr) 1501 Coronavirus-Infektionen in Frankfurt festgestellt. 57 der Infizierten verstarben. 

+++ 18.54 Uhr: Am Hauptbahnhof Frankfurt wird derzeit ein spezieller Licht-Test gegen das Coronavirus erprobt. Um Fahrgäste vor einer Ansteckung zu schützen wird an zwei Rolltreppen, die von der S-Bahn zur Bahnhofshalle führen, eine spezielle Reinigungsmethode mit UV-Licht getestet. Dadurch sollen die Handläufe der Rolltreppen von Keimen befreit werden. Wie Bahnhofsmanager Hartmut Schwarz mitteilt, werde die Methode zunächst vier Wochen lang getestet, bevor entschieden wird, ob sie auch an anderer Stelle in Frankfurt eingesetzt werden könnte.

Corona-Krise in Frankfurt: Das sind die aktuellen Zahlen des Sozialministeriums

Update vom Montag, 18.05.2020 15.00 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat am Nachmittag die aktuellen Corona-Fallzahlen bekanntgegeben (18.05.2020, Stand 14.00 Uhr). Demnach gibt es in Frankfurt derzeit 1.415 bestätigte Fälle. 

Im Vergleich zum Sonntag sind also sieben Erkrankungen hinzugekommen. Eine weitere Person ist in Frankfurt an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Insgesamt sind in Frankfurt 56 Menschen gestorben. 

Corona in Frankfurt: Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Sonntag, 17.05.2020, 14:47 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für den 17.05.2020 veröffentlicht. Demzufolge sind in Frankfurt 1408 Fälle bestätigt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Plus von 17 laborbestätigten Fällen. Die Todeszahlen sind hingegen stagniert. Es kam also kein neuer Fall hinzu. Insgesamt sind in Frankfurt 55 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

Corona in Frankfurt: Mann zeigt auf Demonstration den Hitlergruß

+++18:42 Uhr: In Frankfurt haben Menschen gegen Corona-Regeln demonstriert. Laut der Polizei nahmen an den Versammlungen am Opernplatz, Goetheplatz und an der Hauptwache rund 1500 Menschen teil. Bei den Demonstrationen blieb es friedlich. Allerdings musste die Polizei auch eingreifen und Gruppierungen trennen, um eine Eskalation zu vermeiden. 

Ein Mann aus Hanau wurde auf den Corona-Demonstrationen am Goetheplatz in Frankfurt festgenommen, da er den Hitlergruß gezeigt hatte.  „Wir leiten ein Strafverfahren ein und verfolgen konsequent alle Straftaten dieser Art“, so die Frankfurter Behörde auf Twitter. Ob der Mann Teil einer Demonstration war und ob er zu einer Gruppierung gehört, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Die Ermittlungen dauern an.

Corona in Frankfurt: Aktuelle Fallzahlen

Update vom Samstag, 16.05.2020, 15:23 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat am 16.05.2020 die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach gibt es in Frankfurt derzeit 1391 bestätigte Fälle. Somit sind zehn Erkrankungen im Vergleich zum Vortag hinzugekommen. Hinzugekommen ist auch eine Person, die an den Folgen des Coronavirus gestorben ist. Insgesamt sind in Frankfurt 55 Menschen gestorben. 

Corona in Frankfurt: Stadt macht Druck bei Schwimmbädern

+++ 17.02 Uhr: Die Stadt Frankfurt drängt auf eine Wiedereröffnung der Schwimmbäder. Das Land Hessen hatte diese bei den jüngsten Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorerst ausgeklammert. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) betonte in einer Mitteilung, die städtischen Bäderbetriebe seien gut vorbereitet. Hygienemaßnahmen und Abstandsgebot könnten in den Schwimmbädern eingehalten werden. 

Die Stadt Frankfurt drängt auf eine Wiedereröffnung der Schwimmbäder. 

Die Verantwortlichen in Frankfurt wünschen sich eine Wiedereröffnung in mehreren Stufen: Erst sollen die Vereine wieder in die Schwimmbäder dürfen, dann soll Schwimmunterricht möglich sein und bis zu den Sommerferien sollen alle Bürger die Bäder wieder besuchen können – sofern es die Zahl der Corona-Neuinfektionen zulässt. 

Corona in Frankfurt: Sozialministerium legt aktuelle Zahlen vor

+++ 16.56 Uhr: Trotz Lockerungen der Corona-Regeln in Hessen bleiben öffentliche Grillplätze und Wasserspielplätze in Frankfurt bis auf weiteres geschlossen. Das teilte die Stadt Frankfurt am Freitag (15.05.2020) mit. Grundlage seien die Beschränkungen von sozialen Kontakten, die das Land Hessen am 7. Mai erlassen habe. 

+++ 14.55 Uhr: Die Zahl der Menschen in Frankfurt, die mit dem Coronavirus infiziert sind, ist in dem vergangenen 24 Stunden minimal angestiegen. Das geht aus den Angaben des Hessischen Sozialministeriums hervor. Demnach gab es am Freitag (15.05.2020) 1381 registrierte Corona-Fälle in Frankfurt. Das sind zwei mehr als am Vortrag. Ein Anstieg der Todeszahlen blieb aus. 54 Frankfurter Patienten, die Corona hatten, sind bislang verstorben. 

Der Stadtkreis Frankfurt bleibt der Kreis in Hessen, der mit Abstand die meisten Infizierten aufweist. Die Inzidenz bleibt mit einem Wert von 5 aber deutlich unter dem Grenzwert 50, ab dem Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zurückgenommen würden. 

Frankfurt: Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen erwartet

Update vom Freitag, 15.05.2020, 14.15 Uhr: Am Wochenende wollen in Frankfurt hunderte von Menschen gegen die geltenden Beschränkungen zur Eindämmung derCorona-Pandemie auf die Straße gehen. Nach Angaben des Frankfurter Ordnungsamts vom Freitag sind insgesamt 17 Kundgebungen angemeldet, davon allein 14 am Samstag. Die meisten Demonstranten werden auf dem Goethe-Platz in der Innenstadt erwartet. 

Eine Gegendemonstration soll unter anderem mit geschätzten 200 Teilnehmern an der benachbarten Hauptwache stattfinden. Die Initiative „Seebrücke“ kündigte eine erneute Kundgebung mit 50 Teilnehmern an, nachdem die Polizei Anfang April bei einer Demonstration für die Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland eingeschritten war. 

Bereits am vergangenen Wochenende hatten hunderte von Protestlern in der Frankfurter Innenstadt ihrem Unmut über die bestehenden Beschränkungen Luft gemacht. Die Polizei riet Autofahrern, die Innenstadt am Samstag zu meiden.

Corona in Frankfurt: Erneut zwei Tote im Stadtkreis

Update vom Donnerstag, 14.05.2020, 16.41 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat neue Zahlen zu Corona-Infektionen in Frankfurt bekannt gegeben. Insgesamt sind 1.379 Menschen mit dem Virus infiziert. Das entspricht einem Anstieg von 12 registrierten Fällen seit Mittwoch (13.05.2020). 

Erneut sind in Frankfurt zwei Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Toten steigt damit auf 54.

Frankfurt als Corona-Versorgungsgebeit zurückgestuft

+++18.12 Uhr: Wie das hessische Sozialministerium mitteilte ist das Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach im stationären Bereich der Covid-Phase wieder auf Stufe eins des vierstufigen Landesplans zurückgekehrt. Wegen einer hohen Zahl von beatmeten Patienten im Raum Frankfurt-Offenbach hatte das Land Hessen Mitte April die Kapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patienten erhöht.

„Die Rückkehr zur Stufe 1 zeigt, wie wichtig und wirksam die von der Landesregierung ergriffenen Maßnahmen sind, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden“, betont der Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. Der Stufenplan des Landes sieht vier Stufen vor, die sich an Kriterien wie der Bettenkapazitäten für Beatmungspatienten, orientieren. Bisher befanden sich alle sechs hessischen Versorgungsgebiete in der Stufe 1. 

Corona in Frankfurt: Aktuelle Fallzahlen aus dem Stadtkreis

Update vom Mittwoch, 13.05.2020, 14.31 Uhr: In Frankfurt gibt es laut hessischem Sozialministerium bisher insgesamt 1.367 bestätigte Corona-Fälle (Stand 13.05.2020). Damit sind im Vergleich zu gestern fünf Neuinfektionen dazugekommen. Außerdem ist die Zahl der Todesfälle im Stadtkreis Frankfurt um zwei gestiegen und liegt nun bei insgesamt 52. 

Corona in Frankfurt: Kneipen sollen demonstrativ geschlossen bleiben

Update von Dienstag, 12.05.2020, 20.26 Uhr: Die Frankfurter Gastronomieinitiative IGF hat angekündigt, ihre Kneipen am kommenden Freitag (15.05.2020) nicht zu öffnen. Damit soll gegen die Corona-Maßnahmen der hessischen Landesregierung protestiert werden.

Der  IGF-Vorsitzende Madjid Djamegari erklärte dazu: „Mit den aktuellen Vorschriften für die Wiedereröffnung der Gastronomie in Hessen verspielt die Politik die Chance, der Gastronomie mit einem tragfähigen Konzept einen wirtschaftlich vertretbaren Restart zu ermöglichen.“ Das größte Problem sehen die Gastronomen in der Fünf-Quadrat-Meter-Regel. Ein Restaurant mit einer Fläche von 100 Quadratmeter könnte dieser zufolge nur 20 statt sonst 70 oder 80 Gäste bewirten. Eine Öffnung der Kneipen ist daher wenig rentabel.

Die Regelung mit fünf Quadratmetern gibt es nur in Hessen. Derzeit prüft die IGF einen Eilantrag zur Abschaffung der Regel.

Demonstration gegen Corona-Regeln in Frankfurt

+++18.00 Uhr: Am heutigen Samstag (09.05.2020) konnten Besucher erstmals wieder nach der Zwangsschließung wegen der Corona-Pandemie das Städelmuseum in Frankfurt besuchen. Ein Besucheransturm blieb laut einer Sprecherin des Museums jedoch aus. Die Besucher hielten sich nach Angaben der befragten Sprecherin an die Beschränkungen: „Alle haben Masken auf und nutzen die Spender mit Desinfektionslösungen“. Die Zahl der zugelassenen Besucher ist aktuell auf 200 Personen pro Stunde festgelegt. Die Kasse im Städelmuseum wurde mit einer Scheibe versehen und auf dem Boden wurden Abstandsmarkierungen angebracht. Darüber hinaus sollen Besucher Tickets vorab im Internet buchen. 

Aktuell ist die Sonderausstellung „En Passant“ zu sehen, die aufgrund der Zwangsschließung verlängert wurde und damit bis zum 25. Oktober im Städelmuseum besucht werden kann. Im Rahmen der Ausstellung sind Skulpturen aus der Zeit des Impressionismus zu sehen. 

Impfgegner und rechte Aktivisten in Frankfurt: 500 Demonstranten ignorieren Corona-Regeln

+++16.30 Uhr: In Frankfurt haben am heutigen Samstag (09.05.2020) mehr als 500 Demonstranten gegen die bereits gelockerten Corona-Maßnahmen protestiert*. Mit Transparenten zogen die Demonstranten durch die Innenstadt von Frankfurt und riefen Protest-Sprüche wie "Legt den Maulkorb ab!", "Schließt euch an!" und "Widerstand!". Die Demonstration wurde laut Angaben der Polizei Frankfurt nicht angemeldet. Zwischenzeitlich partizipierten über 500 Personen an der Kundgebung. Der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern wurde dabei oft nicht eingehalten. Die Polizei wies nach eigenen Angaben mehrfach auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes hin. Die Demonstration wurde allerdings nicht aufgelöst.

Mit dem Start ins Wochenende wurden weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Hessen vorgenommen. Freizeitsport ist wieder möglich, wenn er kontaktfrei und mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen einzelnen Personen ausgeübt werden kann. Von Samstag an dürfen auch Theater sowie Opern- und Konzerthäuser unter Auflagen wieder öffnen. Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800 Quadratmetern für Geschäfte im Einzelhandel existiert nicht mehr. Wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt, dürfen sogar Versammlungen mit bis 100 Teilnehmern ohne vorherige Genehmigung durchgeführt werden.

Corona in Frankfurt: Neue Infizierte und Tote

Update vom Samstag, 09.05.2020, 14.15 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat neue Corona-Zahlen für den Stadtkreis Frankfurt bekanntgegeben. Demnach sind Stand Samstag, 09.05.2020, 1358 Menschen im Stadtkreis mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das sind 12 mehr als am Vortag. Außerdem ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 49 gestiegen, während sie am Freitag (08.05.2020) noch bei 48 lag.

Corona in Frankfurt: Weiterer Todesfall

Update vom Donnerstag, 07.05.2020, 16.36 Uhr: In Frankfurt ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen gestiegen: Wie das hessische Sozialministerium am Donnerstag (07.05.2020) mitteilte, gibt es zehn Fälle mehr als am Vortag, insgesamt sind es 1324. 

Außerdem meldet die Stadt Frankfurt einen weiteren Todesfall. Damit sind in Frankfurt bislang 45 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben.

Corona in Frankfurt: Museen öffnen wieder

+++17.06 Uhr: Neben Zoo und Palmengarten öffnen auch wieder die Museen in Frankfurt. Seit Dienstag (05.05.2020) sind Besuche beispielsweise im Historischen Museum Frankfurt (HMF) oder im Weltkulturen Museum wieder möglich. 

Doch auch hier gelten für Besucher die aktuellen Corona-Hygienamaßnahmen: Eine Maske ist aufzusetzen, der Abstand einzuhalten. Wer keine Masken besitzt, hat im Weltkulturen Museum sogar die Möglichkeit eine an der Kasse zu kaufen.

Corona in Frankfurt: Zoo wieder offen - Zeitfenster für Besucher

+++16.27 Uhr: Seit dem heutigen Mittwoch ist auch der Frankfurter Zoo wieder für Besucher geöffnet worden. „Familien leben momentan notgedrungen enger zusammen. In einer solchen Lage sind Freizeitangebote wie der Zoo ein wichtiges Angebot zu Entspannung und Zeitvertreib“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bei der Wiedereröffnung. „Dass im Monat bis über 23 000 Besucher wieder in den Zoo können, ist ein großer Schritt.“

Dennoch gilt es aufgrund der Corona-Pandemie einiges bei einem Besuch im Frankfurter Zoo zu beachten. Es gibt drei Zeitfenster zu je drei Stunden in denen sich jeweils maximal 250 Besucher im Zoo aufhalten können. Die Tierhäuser bleiben geschlossen, ebenso der Spielplatz. Außerdem gelten die aktuellen Kontaktregeln. Karten können ausschließlich online gekauft werden.

Corona in Frankfurt: Zahl der Infektionen leicht gestiegen - Weitere Todesfälle

+++14.33 Uhr: Wie das hessische Sozialministerium in seiner täglichen Mitteilung berichtet, hat sich die Zahl der bisher bestätigten Corona-Fälle in Frankfurt auf 1314 erhöht (Stand 06.05.202). Das sind zehn Infizierte mehr als gestern.

Auch zwei weitere Todesfälle gibt es im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Stadtkreis Frankfurt zu beklagen. Damit steigt die Zahl auf nun 44.

Corona in Frankfurt: Appell vor Palmengarten-Öffnung

+++14.07 Uhr: Am kommenden Montag (11.06.2020) öffnet der Frankfurter Palmengarten nach der Corona-Pausewieder für Besucher. Damit werde der „Lieblingsort“ vieler Menschen aus Frankfurt und der Rhein-Main Region in der schönsten Pflanzenzeit wieder zugänglich gemacht, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Mittwoch. Besondere Beschränkungen soll es nicht geben, eine Mund-Nase-Bedeckung muss nur in geschlossenen Räumen wie etwa den Sanitärbereichen getragen werden.

„Wir setzen auf Vernunft, wir setzen auf Eigenverantwortung“, betonte Heilig. Das Rosen- und Lichterfest falle jeodoch aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen aus, sagte sagte Palmengartendirektorin Katja Heumann. Bis Ende August werde es zudem keine Blumenschauen oder andere Ausstellungen in den Galerien am Palmenhaus geben, auch Führungen seien wegen der Abstandsregeln nicht durchführbar.

Corona in Frankfurt: Große Messen im September abgesagt

Update vom Mittwoch, 06.05.2020, 10.59 Uhr:Auch die Messe Frankfurt ist stark von der Corona-Krise  betroffen. Nun wurden von der Frankfurter Messegesellschaft die für September 2020 geplanten Großmessen „Light + Building“ und „Automechanika“ abgesagt. 

Obwohl Großveranstaltungen aktuell nur bis Ende August verboten sind, könne trotzdem keine Garantie gegeben werden, dass Messen im September wieder stattfinden können. Unnötige Kosten für Besucher und Aussteller müssten vermieden werden. 

Für beide Messen wurden bereits neue Termine für 2021 und 2022 festgelegt. Die nächste „Automechanika“ soll demnach vom 14. bis zum 18. September 2021 stattfinden, die Baufachmesse „Light + Building“ ist für den 13. bis 18. März 2022 geplant. 

Corona in Frankfurt: Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an

+++14.48 Uhr: Laut dem hessischen Sozialministerium hat sich die Zahl der bislang bestätigen Corona-Infizierten in Frankfurt auf 1304 erhöht (Stand 05.05.2020). Das sind sieben Fälle mehr als im Vergleich zu gestern.

Bei der Zahl der Verstorbenen hat sich nichts verändert. Laut des Ministeriums gibt es weiterhin 42 bestätigte Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavius.

Corona in Frankfurt: Einige Stadtbüchereien haben wieder geöffnet

Update vom Dienstag, 05.05.2020, 12.20 Uhr: Das Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters, das für August in Frankfurt geplant war, wurde aufgrund der Corona-Pandemie nun auch ofiiziell abgesagt. Das berichtete hessenschau.de. Das Orchester will seine Saison gegebenenfalls im September beginnen.

Gute Nachrichten gibt es dagegen für Bücherfans. Wie die Stadt Frankfurt mitteilte öffnen wieder mehrere Stadtbüchereien. Gestern zunächst die Zentralbibliothek und seit heute die zentrale Kinder- und Jugendbibliothek in Bornheim. Außerdem das Bibliothekszentrum in Höchst und Sachsenhausen sowie die Stadtteilbibliothek in Rödelheim. Auch die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt hat wieder geöffnet. Bei einem Besuch muss jedoch auch hier Mundschutz getragen werden.

Corona in Frankfurt: Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an

Update vom Montag, 04.05.2020, 15.06 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Frankfurt steigt weiter. Das ergeben die neuesten Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales.

Demnach sind in Frankfurt mit Stand von Montag (04.05.2020), 10.30 Uhr, 1297 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag (03.05.2020) wurden noch 1288 Infizierte gezählt. 

Die Zahl der Verstorbenen ist hingegen nicht gestiegen. Sie liegt nach wie vor bei 42.

Update vom Samstag, 03.05.2020, 10.52 Uhr: Nachdem viele Bereiche des öffentlichen Lebens in Frankfurt wegen der Corona-Krise zum Stillstand verdammt waren, geht es am Montag (04.05.2020) in kleinen Schritten wieder los. Zuerst sollen unter anderem Spielplätze mit geeignetem Hygienekonzept und, so die Stadt Frankfurt, auch der Zoo Frankfurt geöffnet werden. 

Bei einigen Museen dauert es noch etwas länger, ebenfalls am morgigen Montag soll es dazu nähere Informationen geben. „Wir bereiten uns seit Tagen mit Hochdruck auf eine Wiedereröffnung der Häuser vor, und werden uns am kommenden Montag zum konkreten Datum für das Städel-Museum, für die Liebieghaus Skulpturensammlung und für die Schirn äußern", erklärte eine Sprecherin des Städel-Museums in Frankfurt der dpa.

Auch der Palmengarten wird seine Pforten wieder öffnen. Allerdings erst eine Woche später nämlich am 11. Mai. Angesichts des Coronavirus bleien wegen des Infektionsschutzes aber das Palmenhaus sowie das Tropicarium geschlossen.

Corona in Frankfurt: Spielplätze öffnen wieder

+++ 20.55 Uhr: In Frankfurt sollen bald die Spielplätze wieder öffnen. Ab Montag (04.05.2020) sind Spielplätze wieder unter Beachtung der wegen der Corona-Pandemie angeordneten Hygieneregeln nutzbar. Wie Ministerpräsident Volker Bouffier am Freitag (01.05.2020) mitteilte, lockert das Land Hessen die Corona-Beschränkungen. 

So dürfen ab Montag auch Museen und Zoos wieder öffnen, sofern sie die Auflagen erfüllen. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann eröffnet die Spielplätze vorab am Sonntag (03.05.2020) symbolisch, indem er gemeinsam mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig die Absperrbänder am Spielplatz im Holzhausenpark entfernt.

Coronavirus in Frankfurt: Palmengarten eröffnet wieder

+++ 17.32 Uhr: Nachdem angesichts der Corona-Krise auch der Palmengarten in Frankfurt zwei Monate lang geschlossen war, wird er am 11. Mai teilweise wieder geöffnet. Die Stadt Frankfurt teilte mit, dass dann die Außenanlagen des Palmengartens und des Botanischen Gartens wieder besucht werden können. Wegen des Infektionsschutzes bleiben das Palmenhaus sowie das Tropicarium noch geschlossen.

Coronavirus: Polizei löst verbotene Mai-Demonstration in Frankfurt auf

+++ 16.17 Uhr: Polizisten haben einen verbotenen Mai-Aufzug, der trotz der Corona-Krise stattfand, in Frankfurt aufgelöst. Darüber informierte das zuständige Präsidium auf Twitter. Demnach fand die Demonstration in der Gegend „Zum Pfarrturm“ statt. Mehrere Polizisten schritten ein, um die Corona-Verordnungen umzusetzten. Sie stellten Personalien der Demonstranten fest und leiteten Bußgeldverfahren ein. „Die Abwanderung von der Örtlichkeit wird durch unsere Kräfte begleitet“, hieß es von den Beamten.

+++ 15.56 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen und Frankfurt bekannt gegeben. Demnach stieg die Zahl der Menschen in Frankfurt, die sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben, am Freitag (01.05.2020) auf 1268. Das waren neun mehr Fälle als am Vortag. Zudem gab es innerhalb von 24 Stunden einen weiteren Todesfall. Seit Beginn der Corona-Krise sind in Frankfurt 41 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Update vom Freitag, 01.05.2020, 9.51 Uhr: Das Coronavirus hat Frankfurt weiterhin fest im Griff. Die Polizei Frankfurt geht trotzdem davon aus, dass es am Freitag (01.05.2020) zu mehreren Demonstrationen im Stadtgebiet kommen wird – auch wenn sie anders ablaufen werden als sonst. Die Polizei sei im Einsatz und gewährleiste, dass jeder zu seinem Demonstrationsrecht kommt, heißt es in dem Tweet. „Gleichzeitig wird auf die Einhaltung der Auflagen, insbesondere zu den aktuellen Corona-Verordnungen, geachtet.“

Corona in Frankfurt: Museen und Zoo öffnen früher

+++ 21.23 Uhr: Die Museen und der Zoo in Frankfurt öffnen nun doch in der kommenden Woche. Das gab die Stadt kurzfristig am Donnerstag (30.04.2020) bekannt.

Der Grund für die vorgezogene Öffnung ist eine Bekanntgabe des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU). Er hatte am Abend verkündet, dass Kultureinrichtungen in Hessen ab sofort öffnen können.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) versprach, die Museen sobald wie möglich wieder zu öffnen: „Es freut mich sehr, dass die Museen, das Institut für Stadtgeschichte und der Zoo wieder öffnen dürfen." Man leite alles in die Wege, um die Häuser wieder für Besucher zu öffnen.

Öffnung von Zoo und Museen in Frankfurt verzögert sich

+++ 17.28 Uhr: Wegen der anhaltenden Corona-Krise verschiebt sich die Öffnung der Museen in Frankfurt voraussichtlich um eine Woche. Wie die Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Donnerstag mitteilte, komme es aufgrund der neuen Landesverordnung vom Dienstag (28.04.2020) zum Aufschub vom 5. Mai auf den 12. Mai: „Die städtischen Museen und der Zoo hatten sich auf eine Öffnung ab der kommenden Woche mit einem umfangreichen Schutz- und Hygieneplan vorbereitet, der in Zusammenarbeit des Frankfurter Gesundheitsamtes mit dem Kulturdezernat entstanden ist. Ich bedauere es sehr, dass wir jetzt erst am 12. Mai öffnen können, jedoch sind wir an die aktuellen Verordnungen des Landes gebunden.“

Kulturdezernentin Hartwig bedauert Entscheidung zu Zoo und Museen in Frankfurt

Hartwig bedauert die Entscheidung und sagte, es sei schwer nachvollziehbar, dass Baumärkte und der Einzelhandel öffnen dürften, nicht aber die Museen und der Zoo. „Dies bedeutet eine Verengung öffentlicher, kultureller Räume und nicht zuletzt auch zusätzliche Anstrengungen, eben diese Räume aufrecht zu erhalten“, kritisierte sie. In der kommenden Woche will die Kulturdezernentin im Detail darüber informieren, welche Schutz- und Hygienemaßnahmen ab dem 12. Mai in den städtischen Museen und dem Zoo vorgesehen sind, soweit keine anderslautende Landesverordnung erfolgt.

Corona in Frankfurt: Stadt benötigt halbe Million Masken pro Woche

Update vom Donnerstag, 30.04.2020, 14.18 Uhr: In der Corona-Krise in Frankfurt koordiniert die Feuerwehr der Stadt die Beschaffung der Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für die ganze Stadt. Allein eine halbe Million sogenannter OP-Masken brauche Frankfurt jede Woche, teilt die Feuerwehr nun mit. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, seien zehn Mitarbeiter eigens dafür abgestellt, die dafür notwendige Logistik zu organisieren und das Material zu beschaffen. Der Corona-Verwaltungsstab der Stadt habe die Feuerwehr mit der Beschaffung des Materials für alle städtischen Ämter, Betriebe, medizinische und sozialen Einrichtungen beauftragt.

Die Abteilung ist der Frankfurter Feuerwehr zufolge auch zu normalen Zeiten für die Beschaffung zuständig: Seien es neue Fahrzeuge, Ersatzteile, Feuerwehrhelme oder mobile Gefahrenstoffcontainer. Diese Erfahrung und bestehende Kontakte zu Herstellern und Lieferanten seien jetzt in der Corona-Krise mit der immensen Nachfrage nach Schutzkleidung von Vorteil. Ein Mitarbeiter erklärt: „Wir haben es da mit Anbietern zu tun, die bis dato Billig-Spielzeug aus China importiert haben, mit Masken ohne EU-konforme oder gar keiner Zertifizierung.“ Bisher sei es jedoch noch zu keinem Engpass in Frankfurt gekommen.

Corona in Frankfurt: Kein Spielbetrieb in Theatern für die Saison

+++ 21.44 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat bekannt gegeben, dass die Städtischen Bühnen und das Künstlerhaus Mousonturm für den Rest der laufenden Saison geschlossen bleiben. Grund ist die Corona-Pandemie und das Verbot von Großveranstaltungen.

Selbst unter berücksichtigung von Schutz- und Hygienemaßnahmen sei kein „sorgloser Betrieb“ möglich, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Ob eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Herbst möglich ist, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben der Stadt bemühen sich Kulturdezernat und Theater um eine bald mögliche Wiedereröffnung. 

++ + 17.11 Uhr: Beschäftigte des Uniklinikums Frankfurt fordern wegen der gestiegenen Arbeitsbelastung in der Corona-Krise eine Zulage von 500 Euro. Das teilte die Gewerkschaft ver.di mit. „Vor diesem Hintergrund fordern die Beschäftigten konkrete Wertschätzung ein, die über bloße Symbolik hinausgehe.“ Eine Delegation von Beschäftigten der Uniklinik will dem Wissenschaftsministerium dazu am Donnerstagmorgen (30.04.2020) eine Liste mit über 2000 Unterschriften übergeben.

Die Klinikmitarbeiter fordern zudem, dass Beschäftigte nach einem ungeschützten Kontakt mit dem Erreger Sars-Cov-2 auch dann getestet werden, wenn sie keine Symptome aufweisen. Außerdem müsse genügend Schutzkleidung bereitgestellt werden. Und eine Versetzung in Corona-Bereiche soll nach Ansicht der Beschäftigten ausschließlich freiwillig geschehen. 

Corona in Frankfurt: VGF kontrolliert wieder Tickets

+++ 15.55 Uhr: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) wird ab kommendem Montag (04.05.2020) wieder Fahrscheine kontrollieren. Wegen der Corona-Krise hatte das Unternehmen zuletzt darauf verzichtet. Bei den Ticket-Kontrollen ab nächster Woche würden die Prüfer „die Sicherheitsabstände und Hygieneregeln beachten“, teilt die VGF mit. Die Kontrolleure werden außerdem Fahrgäste ohne Mund-Nase-Bedeckung auf die Maskenpflicht hinweisen. 

Dazu öffnet ab Montag auch das Ticketcenter an der Hauptwache wieder. Die VGF weist darauf hin, dass auch hier eine Bedeckungspflicht für Mund und Nase gilt. 

Corona in Frankfurt: Weiterer Todesfall gemeldet

+++ 14.26 Uhr: In Frankfurt hat es erneut einen Todesfall in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gegeben. Das geht aus den aktuellen Fallzahlen des Hessischen Sozialministeriums hervor (Stand: 29.04.2020, 14 Uhr). Die Zahl der Verstorbenen in der Mainmetropole stieg damit im Vergleich zum Vortag von 38 auf 39. 

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Frankfurt stieg derweil auf 1234 an. Das sind 14 Infizierte mehr als am Dienstag (28.04.2020).

Frankfurt schreibt in Corona-Krise weniger Knöllchen

+++ 14.13 Uhr: Die Corona-Pandemie lässt die Einnahmen der Stadt Frankfurt aus Knöllchen sinken. „Es war zeitweise weniger Personal verfügbar“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Mittwoch (29.04.2020). Der Krankenstand unter den Mitarbeitern sei gestiegen, viele hätten zudem ihre Kinder betreuen müssen. Die Kontrolldichte werde derzeit wieder hochgefahren.

Demo in Frankfurt: Mitarbeiter der Reisebranche fordern Hilfe in Corona-Krise

+++ 13.56 Uhr: Mitarbeiter der Reisebranche sind in Frankfurt für staatliche Rettungsmaßnahmen in der Corona-Krise auf die Straße gegangen. Bei der Kundgebung an der Hauptwache fanden sich nach Angaben von Polizei und Veranstaltern etwa 30 Demonstrierende ein, in Wiesbaden gab es eine weitere Veranstaltung mit ähnlich vielen Teilnehmern. In anderen deutschen Städten gingen ebenfalls Touristiker auf die Straße.

Die Touristik bestehe nicht nur aus großen Konzernen wie Tui oder Lufthansa, argumentierte das Aktionsbündnis „Wir zeigen Gesicht“. Die Zehntausend klein- und mittelständischen Unternehmen würden fast unbeachtet bleiben. Gerade viele Reisebüros stünden vor dem Aus. „Die Reisebüros waren die ersten, die von der Krise betroffen waren und werden die letzten sein, die dort wieder herauskommen.“ Das Bündnis fordert eine Soforthilfe für die Tourismuswirtschaft einschließlich der Reisebüros.

Corona in Frankfurt: Eltern demonstrieren für Rechte von Kindern

+++ 12.03 Uhr: Am Freitag (01.05.2020) ist eine Demonstration unter dem Motto „Lasst sie raus“ in Bornheim-Mitte geplant. Laut Mitveranstalterin Angela Wolf startet die Demo ab 14 Uhr und soll bis 15 Uhr gehen. Dabei gilt natürlich die Mundschutzpflicht und die Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Wolf und eine Mitstreiterin fordern eine baldige Lösung, wie Schulen, Kindergärten, Krabbelstuben und Spielplätze wieder öffnen können und damit Grundrechte wie das Recht auf Bildung und das Recht auf soziale Teilhabe wieder gelebt werden können. Die Veranstalter befürchten, dass eine Verlängerung des Lockdowns die  körperliche, psychische und soziale Unversehrtheit von Kindern gefährdet. 

Corona: Demo in Frankfurt mit strengen Regeln 

Update vom 29.04.2020, 09.39 Uhr: Was auch auf bundespolitischer Ebene heftig diskutiert wird, findet am Mittwoch seinen Weg auf die Straße: Die Situation der Kleinkinder während der Corona-Pandemie. Für deren Rechte wollen heute Eltern auf dem Römer demonstrieren. Laut Veranstaltern werde zu wenig Rücksicht auf die Belange von Kleinkindern genommen. Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt hat nur unter strengen Auflagen die Demonstration genehmigt. Es gelten folgende Regeln:

  • Es dürfen nur maximal 50 Menschen teilnehmen
  • Mundschutz ist obligatorisch
  • Die Organisatoren müssen Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen
  • Die Teilnehmer müssen die Markierungen auf dem Boden beachten, um den Mindestabstand einhalten zu können

Der Veranstalter rechnet aber nicht mit einer hohen Teilnehmerzahl, weil eine weitere Auflage ist, die Veranstaltung nicht zu bewerben. 

Corona in Frankfurt: Zahl der Todesfälle steigt

+++ 15.15 Uhr: In Frankfurt hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gegeben. Das geht aus den aktuellen Fallzahlen des Hessischen Sozialministeriums hervor (Stand: 28.04.2020, 14 Uhr). Die Zahl der Verstorbenen in der Mainmetropole stieg damit von 37 auf 38.

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Frankfurt stieg auf 1220. Das sind sechs mehr als am Vortag.

Corona in Frankfurt: Eintracht Frankfurt verkauft 10.000 Masken

+++ 14.07 Uhr: Auch für Fans von Eintracht Frankfurt gibt es nun die passende Corona-Maske*. Seit Montag (27.04.2020) vertreibt der Verein, der in der Bundesliga spielt, über seinen Online-Shop auch eine weiße Mund-Nase-Bedeckung, mit schwarzem Eintracht-Logo und der Aufschrift „Auf jetzt!“. Und die Nachfrage ist in Zeiten der Maskenpflicht enorm: Wie der Klub nun mitteilte, seien allein in den ersten Stunden rund 10.000 Vorbestellungen bei der Eintracht eingegangen. So kann man die Zeit, in der auch für die DFL immer noch unklar ist, wie es weitergeht, auch nutzen.

Eintracht Frankfurt (im Bild: Torhüter Kevin Trapp) bietet wegen der Corona-Krise nun auch Mund-Nase-Masken in seinem Online-Shop an.

Der wiederverwendbare Mundschutz kostet zehn Euro und kann bei 60 Grad gewaschen werden. Vor einer Infektion über die Atemwege schützt er jedoch nicht, wie die Eintracht betont. Den kompletten Erlös aus dem Masken-Verkauf spendet der Verein an fünf Institutionen in Frankfurt: die Arche, das Rote Kreuz, die Diakonie Hessen, die Tafel und das Universitätsklinikum.

Corona in Frankfurt: Doch keine Verzögerung beim Goethe-Turm

+++ Update von Dienstag, 28.04.2020, 7.18 Uhr: Eine Rolle rückwärts gibt es beim Frankfurter Goetheturm. Die Stadt Frankfurt bestätigte am 27.04.02020, dass sich der Wiederaufbau des Goethe-Turms verzögert, da das benötigte Holz aus Spanien geliefert werde und es aufgrund der Corona-Krise nun zu Engpässen komme. Am Abend erklärte dann die Stadt Frankfurt wiederum, dass es doch nicht zu Engpässen beim Bau komme. Das benötigte Holz werde wie zuletzt geplant im Mai aus Spanien zum Holzbaubetrieb im Schwarzwald geliefert. Voraussichtlich im Juli beginne dann der Aufbau des Turms. Die Eröffnung sei im Herbst vorgesehen.

Corona-Krise in Frankfurt: Viele Verstöße gegen Corona-Regeln am Wochenende

+++ 16.37 Uhr: Die Polizei Frankfurt hat am Wochenende vermehrt Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Genaue Zahlen teilte das Polizeipräsidium zwar nicht mit, in einer Pressemitteilung ist aber von einem „sehr arbeitsreichen“ Wochenende die Rede.

Vor allem das gute Wetter macht die Polizei Frankfurt für die Verstöße verantwortlich. So seien insbesondere Zusammenkünfte aufgelöst worden. In den meisten Fällen seien die Reaktionen verständnisvoll gewesen, aber es wurden auch Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. In einigen Fällen sprach die Polizei Platzverweise aus.

+++ 14.21 Uhr: Der Wiederaufbau des Goetheturms verzögert sich aufgrund der Corona-Pandemie. Das bestätigte die Stadt Frankfurt auf Anfrage. Grund dafür ist, dass das Holz für den Turm aus Spanien geliefert werden soll. Das Land und seine Wirtschaft sind aber aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus weitestgehend lahmgelegt.

Wann das Holz geliefert werden soll, ist unklar. Bei der Stadt Frankfurt rechnet man derzeit nicht damit, dass der Goetheturm noch im Herbst fertig sein wird

Gratist Masken in Frankfurt verteilt

+++ Update vom Montag, 27.04.2020, 12.20 Uhr: Seit diesem Montag (27.04.2020) gilt wegen Corona die Maskenpflicht auch in Frankfurt: In Bus und Bahn sind in Frankfurt deswegen Tausende Schutzmasken an Fahrgäste verteilt worden. In der Mainmetropole sollten im Laufe des Tages an mehreren Punkten der Innenstadt 10.000 Mund-Nase-Masken verteilt werden. 

„Wir glauben, dass das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in Bussen und Bahnen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Frankfurt und Hessen leistet“, sagte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der sich am Vormittag an der Verteilaktion beteiligte. „Wenn wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen wollen, führt an der Pflicht kein Weg vorbei.“ Was beim Tragen eines Mundschutzes jetzt zu beachten ist, lesen Sie hier.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie seien viele Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, betonte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Die Einführung der Maskenpflicht in Bus und Bahn habe womöglich den einen oder anderen überrascht, sagte Thomas Wisgott, Geschäftsführer der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF. „Nicht jeder hat zum heutigen Stichtag eine Mund-Nase-Bedeckung oder sogar eine Maske parat.“ Mit der Verteilung der Masken solle den Fahrgästen daher ausgeholfen werden.

Corona in Frankfurt: Die aktuellen Fallzahlen

+++ Update vom Sonntag, 26.04.2020, 14.08 Uhr: Nachdem es am 25.04.2020 zu einem Übermittlungsfehler kam, hat das Hessische Ministerium für Soziales die korrgierten Corona-Fallzahlen für diesen Tag veröffentlicht. Demnach sind in Frankfurt 1193 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist eine Zunahme von 19 Fällen. 31 Personen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben. Das sind drei Fälle mehr als am Vortag. 

Am 26.04.2020 sind keine Neuinfektionen oder Todesfälle hinzugekommen.

Corona in Frankfurt: Hunderte Menschen auf dem Opernplatz - Verstöße gegen Kontaktverbot

+++ 20.55 Uhr: In Frankfurt ist es am Samstag (25.04.2020) auf dem Opernplatz zu mehreren Verstößen gegen das Corona-Kontaktverbot gekommen, meldet die Hessenschau. Bei mehreren kleinen Demonstrationen hatten sich Passanten und Demonstranten vermischt. Als Folge seien hunderte Menschen auf dem Opernplatz gewesen, zu viele Menschen in Zeiten des Coronavirus Sars-CoV-2. Die Polizei gab gegenüber der hessenschau an, sie habe die Menschen mit Lautsprecherdurchsagen und in Gesprächen zur Einhaltung des Mindestabstands aufgefordert. Nicht immer kamen alle dem nach, weshalb die Polizei mehrere Bußgeldverfahren einleitete. Auch in Limburg sollte es später zu einer solchen „Hygiene“-Demo kommen

Corona in Frankfurt: Fallzahlen des Sozialministeriums fehlerhaft

Update vom Samstag, 25.04.2020, 18.06 Uhr: In einer früheren Version des News-Tickers waren fehlerhafte Fallzahlen zum Coronavirus in Frankfurt zu lesen. Das Sozialministerium teilte mit, dass es zu einem Übermittlungsfehler von Fallzahlen gekommen war und die heutigen Zahlen für Hessen damit fehlerhaft seien. Wir haben die heutigen Infizierten-Zahlen deshalb aus unserem News-Ticker gelöscht.

Coronavirus in Frankfurt: Zwei weitere Tote durch Coronavirus

+++ 15.17 Uhr: In Frankfurt sind innerhalb von 24 Stunden zwei weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Dies geht aus den offiziellen Zahlen des Hessischen Sozialministeriums vom Freitag (24.04.2020) hervor. Die Zahl der Todesfälle stieg von 26 auf 28.

Zudem wurden 22 weitere Menschen postiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gestestet. In Frankfurt haben sich damit nun insgesamt 1174 mit dem neuartigen Erreger angesteckt.

Corona in Frankfurt: Gastronomen machen mit Aktion auf sich aufmerksam

Update vom Freitag, 24.04.2020, 09.12 Uhr: Die Initiative „Leere Stühle“ setzt angesichts der Corona-Krise heute in Frankfurt und bundesweit ihre Aktion fort. Am 17.04.2020 hatte die Initiative mit einer Demonstration in Dresden erstmals auf sich aufmerksam gemacht. Mit ihrer Aktion wollen sie auf die Notlage von Hoteliers, Gastronomen und Event-Veranstaltern in der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

Nach Angaben der Hessenschau beginnt die Demonstration in Frankfurt am heutigen Freitag (24.04.2020) um 11 Uhr. Insgesamt wollen alle Beteiligte bei der „Leere-Stühle“-Aktion 1.000 Stühle auf dem Römerberg verteilen. Wie die Polizei Frankfurt mitteilte, ist dies aber nicht die einzige Kundgebung an diesem Wochenende. So sind sowohl am Freitag (24.04.2020) als auch am Samstag (25.04.2020) trotz Corona mehrere Demos in Frankfurt geplant.

Coronavirus: Fragen und Antworten zur Maskenpflicht in Hessen

+++21.08 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat auf ihrem Internetauftritt alle wichtigen Fragen und Antworten zur Maskenpflicht in Hessen, die am Montag (27.04.2020) in Kraft tritt, gebündelt. Das wurde über den Twitteraccount der Stadt Frankfurt mitgeteilt. 

Virtuelle Reise in die Geschichte während Corona-Krise 

+++ 17.48 Uhr: Das das Institut für Stadtgeschichte (ISG) hat im Zuge der Corona-Krise sein Onlineangebot ausgebaut. So müssen Geschichtsinteressierte nicht auf Einblicke in die Stadtgeschichte verzichten. Dies teilte die Stadt Frankfurt in einer Pressemitteilung mit. Das ISG ist auf Facebook, Twitter und Instagram aktiv und stellt täglich neue Beiträge zur Frankfurter Geschichte und zur aktuellen Sonderausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“ auf seiner Webseite zur Verfügung. Zudem gibt es auf Youtube Animationsvideos des ISG. 

Corona-Krise in Frankfurt: Hygiene-Maßnahmenplan vorgestellt

+++ 15.51 Uhr: Am kommenden Montag (27.04.2020) kehren die hessischen Schülerinnen und Schüler nach der Corona-Pause schrittweise an die Schulen zurück. Der Magistrat in Frankfurt legt dafür nun einen umfassenden Hygiene-Maßnahmenplan vor. Dieser Maßnahmenkatalog wird heute, zusammen mit dem Hygieneplan des Landes Hessen, an die Schulen verschickt. 

Corona-Pandemie: 45.000 Masken für Frankfurter Schüler 

Die Stadt Frankfurt stellt den Schulen dafür 45.000 Mund-Nase-Masken zur Verfügung. Damit soll den Schülern vor allem trotz der kommenden Maskenpflicht ermöglicht werden, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schule zu fahren. Für die Beschaffung von Seife und Papierhandtüchern sind die Schulen selbst verantwortlich, Bildungsdezernentin Sylvia Weber erklärt aber, dass das Ministerium als Schulträger bei Engpässen unterstützen werde. 

Außerdem werde den Schulen ein Budget in Höhe von 1.000 Euro zur Verfügung gestellt, mit denen kleinere Reparaturen und Ergänzungen in den Schultoiletten vorgenommen werden können. Besonders in Schulen die aktuell aufgrund von Baumaßnahmen in Provisorien untergebracht sind, sollen zusätzlich Desinfektionsmittel in den Klassenräumen bereitstehen. Das Desinfektionsmittel wird bei Bedarf auch von der Stadt gestellt. Oberbürgermeister Feldmann betont: „Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und der vor Ort Beschäftigten bleibt oberstes Gebot.“

Die aktuellen Corona-Fallzahlen aus Frankfurt

+++15.05 Uhr: In Frankfurt hat es drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Das teilte des Hessische Ministerium für Soziales und Integration am Donnerstag (23.04.2020) mit. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Frankfurt stieg damit auf 26.

Insgesamt wurden in der Mainmetropole bislang 1.152 Menschen positiv auf Corona getestet. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Anstieg um 45 Fälle.

Coronavirus in Frankfurt: Ab Mai soll der Nahverkehr wieder regulär rollen

+++ 14.29 Uhr: Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling kündigt an, dass der Frankfurter Nahverkehr ab Montag, 4. Mai, voraussichtlich wieder auf das reguläre Angebot hochgefahren wird. Auch samstags soll wieder der gewohnte Fahrplan gelten. Eingestellt bleibt dann vorerst nur noch der Nachtverkehr. Erste Zählungen nach Erweiterung des Angebotes am Montag 20. April, zeigen, dass wieder mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren. Das derzeitige Angebot reicht aktuell aus. Es ist aber mit einer weiteren Zunahme der Fahrgastzahlen zu rechnen.

Corona in Hessen: Sonderfahrten für Schüler, bei denen noch im April die Schule weitere

Da aber ab dem kommenden Montag (27.04.2020) Hessen schon wieder schrittweise der Schulunterricht startet, bietet die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft traffiQ zu drei Schulen in Frankfurt ab Montag auch zusätzliche Fahrten an: 

  • Riedschule in Enkheim
  • Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn
  • Integrierten Ganztagsschule Kelsterbach

traffiQ bietet damit für diejenigen Schulen ein zusätzliches Angebot, die im momentan geltenden Fahrplan, der in der Corona-Krise auf den Ferienplan gekürzt wurde, nicht ausreichend angebunden sind. 

Coronavirus: Die VGF kontrolliert im Frankfurter Nahverkehr die Maskenpflicht

+++ 13.12 Uhr: Ab Montag (27.04.2020) gilt in Frankfurt und ganz Hessen die Maskenpflicht. Besonders beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr sind alle Menschen verpflichtet, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen - egal in welcher Form. Von Montag an und in den kommenden Tagen werden daher Fahrausweisprüfer der VGF in Frankfurt unterwegs sein, um die Mitfahrer auf die Pflicht aufmerksam zu machen. 

Die VGF wirbt außerdem auf allen Kanälen für die Maskenpflicht und hat dazu ihr bekanntes Motto „Alle fahren mit.“ zu „Alle fahren mit Maske“ erweitert. 

Außerdem wurden alle Fahrerinnen und Fahrer mit Masken ausgestattet. Sie werden sie beim Gang durch die Fahrzeuge oder anderem Kundenkontakt tragen, bei ihrer Arbeit in der abgeschlossenen Fahrerkabine sind sie dazu aber nicht verpflichtet.

Corona in Frankfurt: Altenheim in Niederrad betroffen

+++ 11.22 Uhr: Nun hat das Coronavirus auch ein Altenheim in Frankfurt-Niederrad erreicht. Wie das Unternehmen Alloheim Senioren-Residenzen, das den „Mainpark“ im Schleusenweg betreibt, am Mittwoch (22.04.2020) mitteilte, seien in der vergangenen Woche bei einer 85 Jahre alten Bewohnerin Symptome aufgetreten. 

Die Bewohner des Altenheims wurden daraufhin auf das Coronavirus getestet. Die 85-Jährige und zwölf weitere Bewohner seien positiv auf Corona getestet worden.

Frankfurt: Restaurants und Cafés weiter dicht

Erstmeldung vom Donnerstag, 23.04.2020, 10.18 Uhr: Frankfurt - Seit gut vier Wochen ist in Frankfurt nichts mehr, wie es einmal war. Die Straßen sind leerer, Kitas dicht, Restaurants und Cafés geschlossen. Das Kontaktverbot, das vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus* schützen soll, hat das öffentliche Leben nahezu lahmgelegt.

Corona in Frankfurt: Holpriger Schulstart

Die Schulen in Frankfurt kehren langsam zum Normalbetrieb zurück. Zunächst sollen die Abschlussklassen wieder zur Schule gehen, erst später sollen die anderen Klassen folgen. Die hygienischen Bedingungen an den Schulen* sind allerdings alles andere als ideal. Viele Schulen fühlen sich in der Organisation des Schulbetriebes während der Corona-Zeit vom hessischen Kultusministerium alleine gelassen. 

Corona-Pandemie: Maskenpflicht ab Montag (27. April) in Frankfurt

Ab Montag (27.04.2020) herrscht Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und im Einzelhandel in Frankfurt. „Wir gehen davon aus, dass spätestens nächste Woche die Stadt wieder voller wird und wir deshalb um zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen nicht herumkommen“, lassen sich Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) in einer gemeinsamen Mitteilung zitieren. „Nach dem Lockdown haben wir jetzt erste Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus erzielt, dies dürfen wird jetzt nicht aufs Spiel setzen.“ 

Maskenpflicht in Frankfurt: Experten üben Kritik

Nicht alle Experten halten diese Auflage für sinnvoll. Damit eine Schutzmaske andere Menschen vor einer Ansteckung mit Corona schützt, müssen gewisse Hygiene-Standards berücksichtigt werden. Auch der Umgang mit der Schutzmaske sei entscheidend, gibt das Robert-Koch-Institut zu bedenken. 

Freibad-Saison in Frankfurt: Start verschiebt sich wegen Corona

Das traditionelle Anschwimmen am 1. Mai in den Freibädern Frankfurts wird dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie entfallen. Und auch sonst können Schwimmbad-Freunde nicht auf einen normalen Start in die Freibad-Saison hoffen. 

Der Flughafen Frankfurt, eines der weltweit wichtigsten Drehkreuze der Luftfahrt, wirkt wie ausgestorben. Der Flughafenbetreiber Fraport hat das Terminal 2 sogar mittlerweile geschlossen, weil die Fluggastzahlen so dramatisch eingebrochen sind. Auch eine der weltweit größten Buchmessen droht im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie auszufallen. „Wie die 72. Buchmesse dann genau aussehen wird, können wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Es wird in jedem Fall eine sehr besondere Messe, das steht jetzt schon fest“, erklärte Sprecherin Kathrin Grün am Dienstag (21.04.2020). 

Insgesamt wurden in der Mainmetropole bislang 1096 Menschen positiv auf das Coronavirus* getestet (Stand Dienstag, 23.04.2020). Im Vergleich zum Vortag ist das ein Anstieg um 17 Fälle. Zurzeit werden 278 Corona-Patienten aus Frankfurt in Krankenhäusern versorgt - drei mehr als am Montag. 

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Rubriklistenbild: © Kerstin Kesselgruber

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