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Frankfurter Krise geht weiter: 1:2 bei Schlusslicht Paderborn

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt/Paderborn - Mit dem dritten Saisonsieg hat der SC Paderborn im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft und zugleich die Krise von Eintracht Frankfurt zwei Tage vor Heiligabend deutlich verschärft. Der Aufsteiger gewann am Sonntag verdient mit 2:1 (2:0) und verkürzte den Abstand auf Relegationsrang 16 damit auf drei Zähler. Die Eintracht blieb dagegen auch im siebten Spiel in Serie ohne Sieg und hat als Tabellen-13. nur noch drei Punkte Vorsprung auf Fortuna Düsseldorf auf Platz 16.

Paderborn war der unbedingte Wille auf den dritten Saisonsieg dagegen vom Anpfiff weg anzumerken. Anders als in den Heimspielen zuvor war das Team von Trainer Steffen Baumgart von der ersten Minute an voll da und zeigte ein starkes Heimspiel. Baumgart hatte Sabiri für den gesperrten Sebastian Vasiliadis neben Kapitän Klaus Gjasula ins defensive Mittelfeld beordert, die ersten Akzente setzte Sabiri aber offensiv. Mit einem schönen Fernschuss überraschte der 23-Jährige Frankfurts Torwart Felix Wiedwald, der den Flatterball regungslos über sich passieren ließ.

Aber auch der frühe Rückstand wirkte auf die Eintracht nicht als Weckruf. Hinten löchrig, vorne ohne Durchschlagskraft - die Hessen traten zu keiner Zeit nicht wie ein Europapokal-Team auf. Ganz anders der Tabellenletzte. Nachdem Kai Pröger und Christopher Antwi-Adjei bei einer Doppelchance noch das 2:0 verpasst hatten, erhöhte Schonlau vier Minuten vor der Pause per Kopf für den Aufsteiger.

Erst in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs wurden die Frankfurter erstmals richtig gefährlich. Ein Freistoß von Mijat Gacinovic verfehlte aber um Zentimeter das Paderborner Tor.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Frankfurter nahezu alles schuldig. Ohne den siebenfachen Torschützen Goncalo Paciencia und Mittelfeldkämpfer Sebastian Rode, die beide nicht rechtzeitig fit geworden waren, und den gesperrten Martin Hinteregger fehlten den Hessen die Spieler, um die Mannschaft zu führen. Paderborn versäumte es aber, mit dem dritten Tor für klare Verhältnisse zu sorgen. So mussten die Ostwestfalen nach dem Anschlusstreffer von Dost noch einmal zittern, brachten den wichtigen Erfolg aber über die Zeit. / dpa

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