Haus der Begegnung in Königstein braucht immer noch Zuschüsse

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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- Königstein (dpa/lhe) - Knapp drei Jahre nach seiner Wiedereröffnung ist das Haus der Begegnung in Königstein (Main-Taunus-Kreis) immer noch ein Zuschussbetrieb. Für das laufende Jahr seien knapp 400 000 Euro in den Haushalt eingestellt, teilte die Stadt mit. In der Stadthalle, die für fast zehn Millionen Euro saniert worden war, werden unter anderem Kulturveranstaltungen des Fördervereins angeboten. Außerdem kann das 60 Jahre alte Gebäude etwa für Tagungen und kleine Messen gemietet werden.

Fast wäre der markante Bau abgerissen worden, doch ein Bürgerbegehren hat dies verhindert. Im Jahr 2009 stimmte schließlich eine knappe Mehrheit der Stadtverordneten für die aufwändige Sanierung, die zwei Jahre lang dauerte.

Langfristiges Ziel der Stadt ist es, dass das Haus der Begegnung seine Kosten erwirtschaftet. Zum Haus gehört ein Saal, eine Bühne sowie mehrere Veranstaltungs- und Besprechungsräume. «In den letzten beiden Jahren hatten wir jeweils 130 bis 140 Veranstaltungstage. Es dauert eben, bis sich so ein Angebot positioniert», sagt Roman Kerber von der stadteigenen Betriebsgesellschaft.

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