20 Jahre Jugendbegegnungsstätte Anne Frank

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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- Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Sie reden mit Schülern über den Holocaust, organisieren Projekttage zu Zivilcourage oder kommen ins Klassenzimmer, wenn es an Schulen Konflikte gibt: Die Mitarbeiter der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank. Fast 16 000 Schüler lernen sie pro Jahr kennen - bei Führungen durch die multimediale Dauerausstellung über das jüdische Mädchen Anne Frank und ihr weltbekanntes Tagebuch, bei Gesprächen über Rassismus und Islamophobie, bei Seminaren oder Besuchen in Schulen, wo es oft um aktuelle Themen wie Religionskonflikte geht.

In diesem Jahr blickt die Einrichtung, die nach Darstellung ihres Direktors Meron Mendel wegen ihres vielschichtigen Angebots hessenweit einmalig ist, auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Das soll gefeiert werden - mit einer internen Veranstaltung für die Mitglieder des Trägervereins am 20. Februar, bei der neben Musik auch ein Gespräch mit den Vereinsgründern auf dem Programm steht. Für 13. September ist dann ein großes Sommerfest geplant, zu dem das gesamte Publikum aus Frankfurt und Umgebung eingeladen sei, sagt Mendel.

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