Ein Polizist legt einem Mann Handschellen an.
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Einsatz für die Bundespolizei im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe (Symbolbild).

Zugbegleiter bedroht

Polizei im Einsatz: Große Aufregung um vermeintliche Waffe in ICE

Zehn Bundespolizisten sind im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe angerückt, nachdem den Beamten gemeldet worden war, dass ein Zugbegleiter in einem ICE mit einer Waffe bedroht wird. Es war falscher Alarm. Festgenommen wurde der „Täter“ dennoch.

Kassel - Aufregung im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe: Weil in einem ICE von Frankfurt kommend in Richtung Norden ein Zugbegleiter mit einer Waffe bedroht wurde - so die Einsatzmeldung -, rückten am Samstagnachmittag gleich zehn Bundespolizisten im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe an.

Die Beamten konnten schnell Entwarnung geben. Die „Bedrohung mit Waffe“ stellte sich - zum Glück - als Falschmeldung heraus. Dennoch wartete Arbeit auf die Polizisten: Zwischen einem Schwarzfahrer und einem Zugbegleiter war es wegen der fehlenden Fahrkarte zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, bei der der Schwarzfahrer den Bahnmitarbeiter mit den Worten „I kill you“ („Ich bringe dich um“) bedroht haben soll.

Zwischenfall am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe: Zugbegleiter wurde in ICE bedroht

Die Bundespolizisten nahmen den aus Stimpfach in Baden-Württemberg stammenden Asylbewerber in Gewahrsam. Der Mann zeigte sich nach Angaben der Polizei „extrem aggressiv“ und stand offensichtlich unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Test ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. (Lesen Sie hier: Maskenkontrolltag: Bahn und Bundespolizei überprüfen Bahnhöfe und Züge - auch in Fulda).

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 34-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß. (zen)

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