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Keimbelastete Wurst – Foodwatch verlangt Klarheit für Verbraucher

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Twistetal/Köln - Wohin sind die keimbelasteten Wurstwaren des nordhessischen Herstellers geliefert worden? Sind weitere Krankheitsfälle zu befürchten? Die Verbraucherorganisation Foodwatch macht Druck auf Behörden und will notfalls auch die Justiz einschalten.

Produktion gestoppt

Die Produktion wurde inzwischen gestoppt und der Rückruf aller Produkte weltweit angeordnet. Betroffen sind Produkte mit der Kennzeichnung DE EV 203 EG. Entgegen der Annahme der Behörden verkaufte Wilke unter fremdem Namen. Der Hersteller war schon länger im Fokus, bereits im März soll es einen bestätigten Listerienfund gegeben haben. Das Unternehmen hat nun die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt.

Listerien sind in der Natur häufig vorkommende Bakterien. Nur sehr wenige Menschen erkranken aber an der sogenannten Listeriose. Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektionskrankheit meist unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen. Gefährlich ist die Infektion für abwehrgeschwächte Menschen.

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