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Kleine Masern-Patientin Aliana im Alter von sechs Jahren gestorben

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Archivfoto: Uwe Zucchi/dpa
Archivfoto: Uwe Zucchi/dpa

Bad Hersfeld - Die kleine Aliana hat ihren Kampf gegen die Masernkrankheit SSPE verloren und ist mit sechs Jahren gestorben. „Sie hat in letzter Zeit mit Infekten zu tun gehabt“, sagte Alianas Kinderarzt in Bad Hersfeld, Georg Johann Witte, am Freitag.

Das sei eine Folge der Krankheit. „Sie ist gestern Morgen verstorben.“ Weil sich das Mädchen gut entwickelt hatte, hatten die Eltern Pläne: Aliana sollte 2017 in einen integrativen Kindergarten nach Bebra wechseln. Ihre Familie hatte ein großes Auto angeschafft, um das schwerbehinderte Mädchen in ihrem Rollstuhl transportieren zu können.

Aliana litt an der chronischen Masern-Gehirnentzündung SSPE (Subakute sklerosierende Panenzephalitis). Die Krankheit ist eine Spätfolge einer Maserninfektion und verläuft immer tödlich. Masernviren zerstören Nervenzellen im Gehirn.

Ihre Mutter war mit der Krankheit an die Öffentlichkeit gegangen, um andere Mütter darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig eine Masernimpfung ist. Sie war durchs Raster gefallen, als vor Jahrzehnten zum Teil nur unzureichend oder gar nicht geimpft wurde. Nur Mütter mit Antikörpern können ihren Kindern den sogenannten Nestschutz mitgeben, der das Neugeborene in den ersten Monaten vor Krankheiten bewahren kann. / dpa

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