Kommunen dürfen gegen streunende Katzen vorgehen

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Wiesbaden - Hessische Kommunen dürfen künftig gegen streunende Katzen vorgehen. Wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte, gibt die Regierung Städten und Gemeinden freie Hand, in eigenen Satzungen die Kastration wildlebender Katzen vorzuschreiben.

„In Orten, wo Katzen verpflichtend kastriert werden, gibt es sehr schnell einen spürbaren Rückgang an streunenden Katzen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden. Damit würden die Tierheime, aber auch die Kassen der Kommunen entlastet. Die kommunalen Satzungen schreiben auch vor, dass Katzenbesitzer die Vierbeiner kastrieren lassen müssen, wenn sie die Tiere frei laufen lassen wollen. Die Regelung setzt das neue Bundestierschutzgesetz in hessisches Recht um. Der Tierschutzbund in Hessen hatte vergangenes Jahr eine rollende Tierklinik vorgestellt, in der streunende Katzen unfruchtbar gemacht werden können. Mehr zum Thema: Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in greifbarer Nähe Völlig legal: Jäger erschießen 126 Katzen in der Region

Das könnte Sie auch interessieren