Foto: Hessenmetall

Kultusminister Lorz und Hessenmetall ehren die elf hessischen Physik-Asse 2020

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA/WIESBADEN - Elf hessische Schüler haben in der zweiten Runde der 51. Internationalen PhysikOlympiade Herausragendes geleistet und wurden dafür am heutigen Donnerstag in Wiesbaden geehrt. Einer von ihnen ist aus Fulda.

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gratulierte den Teilnehmern zu ihrer herausragenden Leistung und erklärte: „Die Internationale PhysikOlympiade ist einer der anspruchsvollsten Wett-bewerbe im MINT-Bereich. Wer es hier bis ins Landesfinale schafft, kann stolz auf sich sein. Ich bin mir sicher, dass die elf Physik-Asse Hessen in der nächsten Runde würdig vertreten werden. Bei solch talentierten jungen Menschen brauchen wir uns um die Zukunft unseres Forschungsstandorts keine Sorgen machen.“

Mit dabei war auch Kai Strehlow von der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda.

Die besten hessischen Teilnehmer der zweiten Runde werden – seit dem Jahr 2001 – durch den Arbeitgeberverband Hessenmetall und jeweils ein gastgebendes Mitgliedsunternehmen geehrt. Dr. Thomas Brunn beglückwünschte die „Ausnahme-Talente“, wie er sagte, zu ihrem Erfolg: „Hier an die Spitze zu kommen erfordert disziplinierte Leistung, Mut zum Wettbewerb und Durchhaltevermögen. Mit diesen Eigenschaften und Ihrem erwiesenen Talent für Physik werden Sie unter einer großen Auswahl interessanter Ausbildungs- und Studienplätze wählen können, gerade auch bei unseren 624 Mitgliedsunternehmen mit 135.000 Beschäftigten in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie. Hessens größte Industrie ist hoch innovativ, international aufgestellt und bietet als attraktiver Arbeitgeber sehr gute Arbeitsbedingungen.“

Mit theoretischen und experimentellen Aufgaben werden die besten Schüler Deutschlands ermittelt. Die erste Aufgabenrunde auf Landesebene liegt auf anspruchsvollem Oberstufenniveau, die zweite sogar auf Universitätsniveau. Die dritte und auch die vierte Runde finden über mehrere Tage auf Bundesebene statt und werden in einer deutschen Großforschungsanlage organisiert. Die Schlussrunde findet im Juli in Litauen statt. / mal

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