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Nach Derby-Pleite in Mainz: Eintracht-Frust über eigene Fans

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt - Die Niederlage in Mainz tut Eintracht Frankfurt sportlich weh. Die Hessen versacken im Bundesliga-Mittelmaß. Doch weit mehr beschäftigt die Verantwortlichen die erneuten Randale einer kleinen Fan-Gruppe, die den gesamten Verein zunehmend in Misskredit bringt.

Der Verein befürchtet einen Rückfall in alte Zeiten, als sich die Frankfurter Anhänger in der Saison 2010/11 selbst „Deutscher Randalemeister“ nannten. Denn in der jüngeren Vergangenheit haben sich die Ausschreitungen gehäuft. Hohe Geldstrafen und zuletzt ein Komplett-Ausschluss der Eintracht-Fans für die Europa-League-Spiele in Lüttich und London durch die UEFA waren die Folge.

Eintracht immer mehr in Misskredit

Mit ihren sinnlosen Aktionen bringen die Randalierer die Eintracht immer mehr in Misskredit. „Es besteht eine Einheit zwischen dem Verein, der Mannschaft und dem Großteil der Fans. Aber es gibt eine Gruppe, die glaubt, da ausscheren zu müssen. Das besorgt mich sehr, und das besorgt auch andere in der aktiven Fanszene“, sagte Hellmann. „Das muss man beobachten. Ich weiß nicht, wohin das führen soll.“

Rode sieht Beschimpfungen als Lappalie

Wenig hilfreich dürfte es sein, wenn die Vorfälle dann auch noch von den Profis bagatellisiert werden. Rode jedenfalls tat die Beschimpfungen im Nachhinein als Lappalie ab. „Ein ‘verpiss dich’ von ein oder zwei Leuten auf einem Fußballplatz nehme ich nicht als Beleidigung von einer ganzen Fangruppe wahr“, schrieb der 29-Jährige.

„Ich glaube es tut allen gut, hier mal den Ball flach zu halten.“ Schon nach dem Spiel hatte Rode beschwichtigt: „Die wollten nur ihren Unmut zeigen über das Montagabendspiel. Das war alles halb so wild.“ Die Pöbler und Randalierer dürften es mit Freude vernommen haben. / dpa

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