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„Paroli bieten“: Die Eintracht will die Negativserie gegen die Bayern beenden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht will die Negativserie gegen den FC Bayern beenden. Seit 16 Bundesliga-Spielen sind die Hessen gegen den Rekordmeister ohne Sieg. Das soll sich am Samstagnachmittag ändern. Der FCB ist verwundbar, wie drei Remis und eine Niederlage in den ersten neun Spielen der Fußball-Bundesliga belegen.

Die Hessen sind seit 16 Ligapartien gegen die Münchner ohne Sieg. Zwischen 1983 und 1991 waren es schon einmal 17 Spiele, die sie gegen die Bayern nicht gewinnen konnten. Die Bilanz des Eintracht-Coachs und Kovac-Nachfolgers gegen die Bayern in der Saison 2018/19 ist besonders düster: Nach drei Begegnungen – inklusive Supercup – mit den Bayern standen 1:13-Treffer zu Buche.

„Es wäre schön, wenn wir in meiner Ära punkten könnten“, meinte Hütter. „Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt. Wir befinden uns auf einem guten Weg und sind vor allem zuhause aktuell sehr stark.“ Der Tabellenneunte vom Main ist ohne Niederlage in der Commerzbank-Arena und die heimstärkste Mannschaft der Liga.

Lewandowski darf ruhig treffen

Ob ein Erfolg gegen die Münchner wie im DFB-Pokalfinale im Mai 2018 in Berlin (3:1) gelingen kann, dürfte auch davon abhängen, wie die Frankfurter Bayern-Torjäger Robert Lewandowski in den Griff bekommen. Der Pole traf an jedem der bisherigen neun Spieltage – und insgesamt immerhin schon 13 Mal. In seinem 300. Bundesliga-Spiel wird der Stürmer sicher nicht ohne Treffer bleiben wollen.

„Wenn er sein obligatorisches Tor macht und wir gewinnen, kann er es gerne machen“, sagte Hütter. Doch selbst wenn es gelingen würde, Lewandowski in Schach zu halten, habe der FC Bayern noch in Serge Gnabry, Kingsley Coman oder Thomas Müller genügend Spieler, die torgefährlich seien.

Kehrt Silva zurück?

Keine Sorgen hat Hütter personell. Möglicherweise ist sogar die Rückkehr von Stürmer André Silva in den Kader denkbar. Er ist wieder im Training. Auch sein Angriffskollege Bas Dost hat das DFB-Pokalspiel beim FC St. Pauli in Hamburg (2:1) gut überstanden und ist zum Einsatz bereit. „Ich hoffe, die zwei Tore haben ihm Selbstvertrauen gegeben“, sagte Hütter.

Zu seinem in der Kritik stehenden Kollegen Kovac äußerte er sich nur zurückhaltend. „Es spielt Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. Wie die Situation für Niko bei den Bayern ist, weiß ich nicht“, sagte der Österreicher. „Ich weiß nur, dass er in den letzten zwei Jahren drei Titel geholt hat und ein guter Trainer ist.“

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