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Polizei stellt fiktive Anschlagsszenarien nach: Üben für den Ernstfall am Frankfurter Bahnhof

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Der Frankfurter Hauptbahnhof. Archivfoto: dpa
Der Frankfurter Hauptbahnhof. Archivfoto: dpa

Frankfurt - Eine Übung mit unterschiedlichen, fiktiven Terror- und Anschlagsszenarien findet in der Nacht auf Mittwoch, 21. März, im Frankfurter Bahnhof statt.

Hierzu sperrt die Bundespolizei unter Beteiligung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main und mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG in der Zeit von 22 bis 5 Uhr der nördliche Teil des Frankfurter Hauptbahnhofes ab von Gleis 18 bis Gleis 24 sowie der Querbahnsteig mit Sichtschutzzäunen für die Öffentlichkeit. Das teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Züge und S-Bahnen werden in diesem Zeitraum auf andere Gleise umgeleitet. Zur Information der Reisenden werden im Hauptbahnhof Durchsagen erfolgen. Flankierend hierzu werden Mitarbeiter der Deutschen Bahn vor Ort Fragen zu Zugverbindungen beantworten. Im Frankfurter Hauptbahnhof, aber auch im Außenbereich werden in dieser Nacht eine Vielzahl von Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen mit laufenden Sondersignalen zu erkennen sein. Auch Explosions- und Schussgeräusche sowie eine Vielzahl von Statisten, die als Verletzte geschminkt sind, werden Teil der Übung sein und dienen lediglich der realistischen Übungsdarstellung. Für die leider unvermeidbaren Beeinträchtigungen bitten die Bundespolizei und ihre Sicherheitspartner die Reisenden und Besucher des Hauptbahnhofes sowie die umliegenden Anwohner und Gewerbetreibende um Verständnis. Realitätsnahe Übungen sind unverzichtbar und dienen letztlich der Sicherheit aller Bahnreisenden und Bürgerinnen und Bürger. Für Fragen hat die Bundespolizei ab dem 20. März 2018, 21 Uhr unter der Telefonnummer (069130) 1451010 ein Bürgertelefon eingerichtet.

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