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SGE-Verteidiger Abraham checkt Freiburg-Trainer Streich um – Eintracht verliert 0:1

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Freiburg - Gegen Eintracht Frankfurt profitiert der SC Freiburg von einem unnötigen Platzverweis und einer langen Überzahl. Die Breisgauer klettern durch den 1:0-Erfolg auf Rang vier. Für Aufregung sorgen eine Rudelbildung und zwei Rote Karten in der Nachspielzeit.

Von der Gelb-Roten Karte gegen Fernandes profitierte Freiburg zunächst überhaupt nicht. Frankfurt stand in Unterzahl deutlich tiefer, die Freiburger Vorstöße über die Außenbahnen führten nicht zum Erfolg. Erst Petersen machte mit seinem 82. Pflichtspieltor für Freiburg spät den sechsten Saisonsieg des Sportclubs perfekt.

SGE mit Chancenübergewicht

Dass die Frankfurter ihr sechstes Spiel innerhalb von 18 Tagen bestritten, war ihnen mit Blick auf die Laufleistung nicht anzumerken. Gegen die kämpferisch ebenfalls starken Gastgeber erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter im Verlauf der ersten Halbzeit sogar ein Chancenübergewicht. Der überraschend offensivfreudige Verteidiger Martin Hinteregger scheiterte jedoch zweimal mit einem Schuss aus spitzem Winkel (12./35.). Die größte Chance aber vergab Erik Durm (21.), dessen Schuss an die Latte ging.

Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurde die Eintracht – bis sie sich selbst durch den berechtigten Platzverweis für Fernandes schwächte. Auch nach einer halben Stunde hatte Schiedsrichter Felix Brych richtig entschieden, als er einen schon gepfiffenen Elfmeter für die Eintracht nach Sichtung der Videobilder zurücknahm: Paciencia war zuvor nicht gefoult worden, sondern hatte in den Boden getreten.

Petersen trifft spät für Freiburg

In Überzahl änderten die Gastgeber dann ihr Spielkonzept. Zunächst hatte es die Mannschaft von Trainer Christian Streich häufig mit langen Bällen auf Petersen versucht. Wenn der Ex-Nationalspieler mit dem Kopf ablegen konnte, wurde es kurz darauf durch Lucas Höler (8.) und Roland Sallai (28.) zweimal gefährlich.

In Überzahl gegen nun tiefer stehende Frankfurter versuchte es der SC dann eher mit flachen Pässen. Aber selbst der nach einer Verletzungspause in der 57. Minute eingewechselte Nationalspieler Luca Waldschmidt sorgte nicht für Gefahr. Erst spät traf Petersen dann doch noch zum 1:0-Erfolg.

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