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K+S soll Verklappung von Salzabwässern bis 2075 beenden

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

- Wiesbaden (dpa/lhe) - Der nordhessische Kali-Hersteller K+S soll die umstrittene Einleitung von Salzabwässern in Werra und Weser über 50 Jahre schrittweise abbauen. Das Land Hessen und das Unternehmen stellten am Montag einen Stufenplan dazu vor, nachdem sich eine Abwasserpipeline zur Nordsee als nicht praktikabel erwiesen hatte. «Ich glaube, dass es eine gute Gesamtlösung ist», sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden. Auch der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner lobte die Einigung. Sein Unternehmen muss mehrere hundert Millionen Euro investieren, um unter anderem eine Übergangsleitung zur Oberweser zu bauen. Die Abraumhalden des Salzabbaus sollen gegen Auswaschung geschützt werden.

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