Transitland Hessen: Verkehrstrubel vor Weihnachten erwartet

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Frankfurt - Wer über die Feiertage mit dem Auto zur Familie fährt, muss sich auch in Hessen auf viel Verkehr einstellen. Es gebe auf den Autobahnen wenig Spielraum, Staus zu vermeiden, sagte eine Sprecherin des Verkehrsclub ADAC.

Am Wochenende haben in sechs Bundesländern im Norden und Osten der Bundesrepublik bereits die Ferien begonnen. Hessen sei als Transitland besonders vom Verkehrstrubel betroffen, sagte die ADAC-Sprecherin. Gerade am Dienstag und Mittwoch seien Staus wahrscheinlich. Wer sie vermeiden wolle, könne entweder frühmorgens oder spätabends fahren. Die Straßen- und Verkehrsbehörde Hessen Mobil erwartete aber keine größeren Staus: An den Baustellen auf der Autobahn 3 an der Lahntalbrücke in Limburg und auf der A 45 beim Gambacher Kreuz könne es allerdings zu Beeinträchtigungen kommen.

Auch die Deutsche Bahn (DB) und der Frankfurter Flughafen rechnen mit Hochbetrieb. Wer kann, sollte möglichst nicht kurz nach den Weihnachtstagen wieder die Heimreise antreten, sagte eine DB-Sprecherin. Am 28. Dezember fahre zusätzlich ein Zug zwischen Frankfurt und Berlin, zudem verkehrten Entlastungszüge. Der Flughafenbetreiber Fraport empfiehlt, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug einzuchecken. / dpa

Das könnte Sie auch interessieren