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Umbau des ärztlichen Bereitschaftsdienstes abgeschlossen

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

- Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Seit eineinhalb Jahren wird um die Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes gerungen, zum Jahreswechsel ist die Neuordnung abgeschlossen. Ab 2015 gilt dann für ganz Hessen die einheitliche Rufnummer 116 117.

Ziel der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) angestoßenen Reform ist es, «dass Patienten auch zukünftig immer Hilfe bekommen und man insbesondere immobilen Patienten mehr Hausbesuche anbieten kann», wie KV-Sprecherin Petra Bendrich sagt. Mobile Patienten müssen allerdings weitere Wege bis zur nächsten Bereitschaftsdienstzentrale in Kauf nehmen.

In der fünften und letzten Phase werden die Bereitschaftsdienste in den Regionen Lahn-Dill-Kreis, Gießen und Mittelhessen, im Rheingau und Wiesbaden, im Taunus, im Kreis Offenbach und in der Stadt Kassel neu geordnet.

Statt 114 - von Ort zu Ort unterschiedlich organisierten - Regionen gibt es nun nur noch 41 einheitlich strukturierte Bereitschaftsdienst-Regionen. Zwei Dispositionszentralen in Frankfurt und Kassel steuern die Anfragen außerhalb der Sprechzeiten der 11 000 hessischen Vertragsärzte.

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