Wurst-Rückruf: Experten warnen vor Infektionsgefahr. (Symbolbild)
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Das Umweltministerium in Hessen warnt davor, Wildschweinleber zu essen. (Symbolfoto)

Chemikalie PFC

Umweltministerium in Hessen warnt: Dieses Fleisch-Produkt sollte man nicht mehr essen - „Gesundheitliches Risiko“

Das Umweltministerium in Hessen warnt vor einer Fleisch-Speise, die üblicherweise vor allem in Jäger-Haushalten verzehrt wird: Wildschweinleber. Die Chemikalie PFC wurde in sieben Lebern nachgewiesen.

Wiesbaden - Das Umweltministerium in Hessen hat vor dem Verzehr von Wildschweinleber gewarnt. Der Grund: In Proben von sieben Wildschweinlebern aus mehreren hessischen Landkreisen sei die Chemikalie PFC nachgewiesen worden, teilte die Behörde in Wiesbaden am Dienstag mit.

Umweltministerium in Hessen warnt: Dieses Produkt sollte man nicht mehr essen

Ein gesundheitliches Risiko könne beim Verzehr der Wildschweinleber nicht ausgeschlossen werden. Die Chemikalie PFC wird etwa für die Beschichtung von Regenjacken verwendet. Bei der Herstellung, der Nutzung und der Entsorgung gelangt die Chemikalie auch in die Umwelt, dort wird sie von den Tieren mit der Nahrung aufgenommen und gelangt so ins Fleisch.

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Wildschweinleber kommt laut Umweltministerium üblicherweise nur in Jäger-Haushalten auf den Tisch, im Handel wird das Fleisch in der Regel nicht verkauft. PFC ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien. Untersucht wurden sieben Leberproben, in allen wurde PFC nachgewiesen. (dpa)

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