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Viehtransporter kippt um: Mehrere Tiere tot, langer Stau, 40.000 Euro Schaden

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Fotos: Philipp Weitzel
Fotos: Philipp Weitzel

Alsfeld - Schwerer Unfall auf der A5 bei Alsfeld: Aus bisher unbekannten Gründen ist am frühen Freitagmorgen ein Lastzug umgekippt. Der Lkw hatte Vieh geladen. Ein Kalb und acht Bullen überlebten den Unfall nicht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 40.000 Euro.

Das meldete das Polizeipräsidium Osthessen. Eine zwischenzeitige Vollsperrung in nördlicher Richtung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Unfall ereignete sich demnach am Freitagmorgen gegen 6.50 Uhr in der Gemeinde Gemünden (Vogelsbergkreis) zwischen den Anschlussstellen Homberg/Ohm und Alsfeld-West.

Der Fahrer kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei rund 100 Meter der Schutzblanke. Im Anschluss fuhr der Lastzug wieder auf die Fahrbahn wo er vermutlich durch eine Gegenlenkaktion des Fahrers umkippte. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Der Lastzug ist mit Kälbern, Bullen und Schweinen beladen. Im Zugfahrzeug befanden sich 41 Kälber. Eins musste vor Ort vom Veterinär eingeschläfert werden. Der Anhänger war mit drei Schweinen und 14 Bullen beladen. Drei Bullen mussten eingeschläfert werden, fünf verendeten und vier weitere wurden verletzt.

Zehn Kilometer langer Stau

Mehrere Abschleppwagen waren vor Ort. Die Einsatzkräfte sicherten den Anhänger des Lastzuges gegen Abrutschen in eine Böschung. Vor Ort wurden Gitter angeliefert, mit deren Hilfe eine Gasse gebaut wurde, um die Tiere in ein Ersatzfahrzeug zu treiben. Der neben der Autobahn liegende Anhänger soll im Laufe des

Samstags geborgen werden.

Seit 13.40 Uhr war dann wieder eine Fahrspur in Richtung Kirchheimer Dreieck frei frei. Dennoch kam es auch am Nachmittag zu einem Rückstau von über zehn Kilometern Länge. Auch auf den Umleitungsstrecken gab es Verkehrsbehinderungen. Seit 15.15 Uhr ist die Autobahn wieder frei. / pm, pst, sar

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