Waldbesitzer warten auf den Winter

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
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- Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Waldbesitzer warten dringend auf einen Wintereinbruch. Erst wenn der Boden hartgefroren ist, können schwere Baumstämme aus dem Wald gezogen werden. Das ist derzeit auf den weichen, nassen Böden unmöglich, und so liegen große Mengen Holz im Wald fest. Schwere Maschinen würden zu viel Schaden auf dem empfindlichen Waldboden anrichten.

Dabei brummt das Geschäft mit heimischem Holz dank der guten Konjunktur: Die Holzpreise seien auskömmlich, der Markt für Brennholz leer gefegt, sagte Michael Freiherr von der Tann, Präsident des hessischen Waldbesitzerverbandes, bei einem Redaktionsgespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Es gibt heute keinen Abfall mehr im Wald.» Sogar das Sägemehl aus den Sägewerken sei als Brennstoff für Pelletheizungen gefragt.

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