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Waldbrand bei Münster ist gelöscht - Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

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Von: Lars Herd, Florian Dörr, Constantin Hoppe, Jens Joachim, Niklas Kirk, Michael Löw

Der Waldbrand bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) ist gelöscht. Insgesamt waren über die Woche hinweg 4500 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt.

Update vom Samstag, 20.08.2022, 13.45 Uhr: Knapp eine Woche nach Ausbruch des verheerenden Waldbrands bei Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete Kreisbranddirektor Heiko Schecker am Freitag (19. August) „Feuer aus“. Der Brand war am Samstag (13. August) in der Nähe eines ehemaligen Munitionsdepots ausgebrochen. Die im Boden lagernde Munition hatte die Gefahr für die Einsatzkräfte zusätzlich erhöht.

Die von dem Brand betroffene Fläche wurde vorläufig mit 34 Hektar beziffert. Über die komplette Brandzeit hinweg waren seit dem 13. August rund 4500 Einsatzkräfte, 615 Fahrzeuge und drei Hubschrauber beteiligt geweseb. Alleine von den Hubschraubern der Bundeswehr, Bundespolizei und Landespolizei seien 450.000 Liter Wasser auf das Feuer geschüttet worden, wie Kreisbrandinspektor Schecker am Samstag mitteilte.

Aktuell führt die Feuerwehr noch Kontroll- und Beobachtungsfahrten in dem betroffenen Gebiet durch. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei, das Feuer wurde möglicherweise vorsätzlich gelegt.

Der Waldbrand bei Münster ist gelöscht, doch die Arbeiten dauern an.
Der Waldbrand bei Münster ist gelöscht, doch die Arbeiten dauern an. © Boris Roessler/dpa

Waldbrand bei Münster: Einsatzende erneut verschoben - Feuer unter Kontrolle

Update vom Freitag, 19. August, 14.29 Uhr: Seit einer Woche laufen Löschmaßnahmen im Wald nahe dem Muna-Gelände in Münster. Die Beregnungssysteme werden über die eingerichteten Versorgungsleitungen zur Kühlung der Fläche in Betrieb gehalten. Die Lage hat sich durch die intensiven Löschmaßnahmen weiter entspannt, teilt die Pressegruppe Feuerwehr Darmstadt-Dieburg mit. Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen wurden zwei landwirtschaftliche Beregnungssysteme mit großen Wurfweiten installiert.

Diese Systeme sind in den Bereichen mit nach wie vor hohen Bodentemperaturen aufgebaut. Mit Wurfweiten bis zu 50 Metern werden auch die Punkte erreicht, bei denen in den zurückliegenden Tagen die Brandbekämpfung aus der Luft erforderlich war. Weiterhin werden punktuell Glutnester und dadurch entstehende Flammenbildungen mit Strahlrohren abgelöscht.

Eine zweite Sicherheitsschneise mit der Holzerntemaschine ist nun fertiggestellt. Es erfolgt nach und nach eine Umorganisation der Einsatzstelle, die Beregnungssysteme sind neu positioniert. Aktuell nicht mehr benötigte Gerätschaften und Materialien werden zurückgebaut, gereinigt und überprüft.

Waldbrand bei Münster: Seit Ausbruch des Feuers etwa 4 250 verschiedene Kräfte im Einsatz

In der Nacht von Donnerstag (18. August) auf Freitag waren 110 Einsatzkräfte – zuvor waren es immer mindestens 200 – vor Ort, mit dem Personalwechsel in den Morgenstunden wurde diese Personalstärke auf 125 erhöht. Die dafür erforderlichen Einheiten werden nach wie vor aus den benachbarten Städten und Landkreisen nachgefordert, teilt die Pressegruppe weiter mit.

Von Einsatzbeginn am Samstag (13. August) bis zum Freitag waren etwa 4 250 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen im Einsatz. Das vorläufige Einsatzende werde im Moment optimistisch für den Sonntag (21. August) erwartet, gibt die Pressegruppe abschließend einen erfreulichen Ausblick.

Waldbrand bei Münster: Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Update vom Donnerstag, 18. August, 14.49 Uhr: Der Waldbrand bei Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist möglicherweise vorsätzlich gelegt worden. Das teilte die Polizei in Darmstadt mit. Daher suche die Kriminalpolizei nun nach Zeugen.
Die Löscharbeiten dauern nach Angaben des Kreisbrandinspektors Heiko Schecker voraussichtlich noch bis Sonntag (21. August) an. Das berichtet die Deutsche Presseagentur. Das Gebiet sei laut Schecker außerdem inzwischen so weit abgekühlt, dass die Feuerwehrleute es betreten könnten.

Waldbrand bei Münster: Polizei und Bundeswehr bekämpfen das Feuer aus der Luft

Update vom Mittwoch, 17. August, 09.10 Uhr: Der Waldbrand bei Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist weiterhin nicht gelöscht. Inzwischen unterstützt auch ein Hubschrauber der Bundeswehr die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. „Wir haben einen Hubschrauber im Einsatz, mit einem Wassertank, der 2100 Liter fassen und die Fläche immer wieder großflächig bestreichen kann“, berichtete Michael Ohms, Leiter des Kreisverbindungskommandos Darmstadt-Dieburg, gegenüber den Reportern von 5Vision.

Der Brand, der sich über 25 Hektar erstreckte, ist inzwischen zwar unter Kontrolle, allerdings flammt das Feuer immer wieder auf. Grund dafür, sind die verstreuten Munitionsreste der angrenzenden ehemaligen Munitionsanstalt (Muna). Der Einsatz aus der Luft sei nun sehr entscheidend, damit anschließend vernünftig geräumt werden könne, sagte Ohms. Bundeswehr und Polizei rechnen damit, dass der Brand am Mittwoch im Laufe des Tages vollständig gelöscht und der Einsatz beendet werden kann.

Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist ebenfalls im Einsatz.
Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist ebenfalls in Münster im Einsatz. © Skander Essadi/5vision.media

Waldbrand bei Münster: Große Hilfsbereitschaft für Feuerwehr - Sorge um Wildtiere

Update vom Dienstag, 16. August, 10.13 Uhr: Groß ist aktuell die Hilfsbereitschaft für die Feuerwehr rund um den verheerenden Waldbrand bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg). Jedoch bittet Bürgermeister Schledt darum, keine Getränke, Lebensmittel oder andere Hilfsgüter direkt in die Muna zu fahren. Denn dadurch seien die Zufahrtsstraßen blockiert. Vor Ort sorgt ein Caterer für das Wohl der Einsatzkräfte.

„Das Beste, was die Bürger aktuell machen können, ist wegzubleiben, die Zufahrten freizuhalten und nicht zum Gaffen zu kommen“, sagt Schledt. Sinnvoller sei es, Geld an die Wehr zu spenden, nachdem der Brand gelöscht ist. Außerdem weist Schledt darauf hin, dass die Dankbarkeit der Bürger bei der Wehr registriert werde.

Weiterhin ist die Sorge um die Wisente und Przewalski-Wildpferde groß. Um sie müssen sich die Bürger aber wohl keine Gedanken machen. Denn durch eine Brandschneise werde verhindert, dass sich das Feuer auf das abgesperrte Muna-Gelände, auf dem die Wisente leben, nicht ausweiten könne, erklärt Matthias Pollmeier vom Bundesforstbetrieb Schwarzenborn. Die Tiere seien also vor dem Feuer geschützt und nicht in Gefahr.

Waldbrand bei Münster: Noch mehr verletzte Feuerwehrleute - Löscharbeiten die ganze Woche? 

Update vom Montag, 15. August, 10.09 Uhr: Die Löscharbeiten in Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) könnten nach Aussagen der Einsatzleitung noch die ganze Woche andauern. Der aktuelle Brand ist demnach deutlich größer als jener auf dem Muna-Gelände von 2019. Damals standen rund vier Hektar in Brand, nun sind es insgesamt 25 Hektar.

Aktuell ist der Waldbrand unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Glutnester fachen das Feuer immer wieder neu an, was den Einsatz von Spezialgeräten notwendig macht. „Es gibt viele heiße Flächen, die es gilt, mit Luftbrandbekämpfung herunterzukühlen“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Montag gegenüber der dpa. Das munitionsverseuchte Gebiet lässt einen Löschangriff abseits der Waldwege durch Einsatzkräfte nicht zu, da Lebensgefahr besteht. Es kam bereits zu mehreren Explosionen.

Derweil sind bei den Löscharbeiten seit gestern zwei weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht verletzt worden. Einer von ihnen erlitt eine Rauchvergiftung. Der zweite wurde wegen einer Platzwunde versorgt, wie ein Feuerwehrsprecher am Montagmorgen sagte. Insgesamt sind bei dem Brand 22 Rettungskräfte verletzt worden - acht von ihnen leicht.

Waldbrand bei Münster: Zahlreiche Feuerwehrleute behandelt – Bundeswehr im Einsatz

+++ 18.09 Uhr: Um kurz vor 18 Uhr am Sonntagabend hat die Integrierte Leitstelle der Stadt Darmstadt über verschiedene Warnapps die Warnung vor Geruchsbelästigungen durch den Waldbrand bei Münster-Breitefeld verursachten Rauch für die Stadt Darmstadt und einige Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg wieder aufgehoben.

Waldbrand bei Münster: Zahlreiche Feuerwehrleute behandelt – Auch Bundeswehr im Einsatz

+++ 16.31 Uhr: Der Waldbrand am Muna-Gelände, der seit Samstag rund 2000 Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte in Atem hält, ist am Sonntagnachmittag unter Kontrolle, aber noch lange nicht gelöscht. Das wird mehrere Tage dauern. Mehr als 20 Feuerwehrleute wurden wegen Hitzestress und Kreislaufproblemen vor Ort ärztlich behandelt, sagte Kreisbrandinspektor Heiko Schecker bei einer Pressekonferenz, wie das Portal 5Vision berichtet. Einer musste mit einer Beinverletzung ins Krankenhaus.

Das Feuer war am Samstag gegen 13 Uhr ausgebrochen. Wegen einer weithin sichtbaren Rauchsäule forderten die Wehren aus Münster und Dieburg umgehend Verstärkung an. Hilfe kam unter anderem aus dem tiefen Spessart, dem Odenwaldkreis, der Bergstraße von den Werksfeuerwehren Evonik und Merck und natürlich von fast allen Wehren der Nachbarkommunen.

Die Bundeswehr hatte einen Helikopter vom Typ NH90 geschickt, der pro Flug 2 000 Liter Wasser über dem brennenden Wald abwirft. Zwei Polizeihubschrauber aus Hessen und Rheinland-Pfalz schaffen nur 750 Liter.

Die Flammen hatten sich zu Beginn der Löscharbeiten unkontrolliert auf einer Fläche von 20 Hektar ausgebreitet. Auch am Sonntagnachmittag fachte der Wind das Feuer immer wieder an. Dichter Qualm und teils baumhohe Flammen stellten die Feuerwehrleute vor enorme körperliche Belastungen. In der Nacht waren 550 Männer und Frauen im Einsatz, die wegen dieser Belastungen ständig ausgetauscht wurden. Hinzu kommt die Angst vor Munition, die immer noch um das ehemalige Militärgelände liegt. Gelöscht wurde daher zunächst aus sicherer Entfernung. Es gab etliche Detonationen. Doch laut Kreisbrandinspektor Schecker hatten die Helfer weniger Probleme als beim Waldbrand, der 2019 auf dem Muna-Gelände wütete.

Danach hatte der Kreis Darmstadt-Dieburg Sicherheitsschneisen in den Wald schlagen lassen. Die haben sich bewährt, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas. Sie verhinderten, dass das Feuer auf die munitionsverseuchten Bereiche übergriff.

Waldbrand bei Münster: Auch Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz

Die Löschwasserversorgung ist eine logistische Meisterleistung. Zu Beginn des Einsatzes wurden nahezu alle Tanklöschfahrzeuge des Kreises nach Münster beordert. Landwirte helfen mit ihren Jauchewagen, Unternehmen aus der ganzen Region schickten Tanklaster. Dank der Hochleistungsfördersysteme aus Mühlheim und Lorsch können riesige Wassermengen aus dem Sickenhöfer See zur Brandstelle transportiert werden.

Dort bedient sich auch der Bundeswehr-Hubschrauber. Wie ernst die die Lage nimmt, zeigt die Tatsache, dass ein hochrangiger Offizier das Sagen hat: Brigadegeneral Olaf von Roeder, Kommandeur des Landeskommandos Hessen in Wiesbaden.

Bürgermeister Joachim Schledt und Landrat Schellhaas bescheinigten den überwiegend freiwilligen Feuerwehrleuten „große Professionalität angesichts der hochgefährlichen Lage“. Die sei aber auch das Ergebnis jahrelanger Arbeit und gezielter Waldbrandübungen am Muna-Gelände.

Die Brandursache ist noch unklar. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, erklärte Thorsten Blümlein, Leiter der Polizeistation Dieburg. Er wolle deshalb auch nicht spekulieren, ob ein Zusammenhang zu dem Waldbrand vom Donnerstag besteht.

Die Rauchsäule war bis in den Frankfurter Osten und weit in den Odenwald hinein zu sehen. Die Auswirkungen des Waldbrandes waren bis in Weiterstadt zu spüren. Dort schlug gestern Nacht die Brandmeldeanlage einer Schule an, weil sie den Rauch „gerochen“ hatte.

In Einsatz waren den Feuerwehren und der Polizei auch das Technische Hilfswerk, Rotes Kreuz und ein Notarzt.

Waldbrand bei Münster: Nähe zu Muna-Areal erschwert Löscharbeiten erheblich

+++ 12.30 Uhr: Der Waldbrand bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) beschäftigt weiter die Feuerwehr. Wie Kreisbrandinspektor Heiko Schecker am Sonntag (15. August) gegenüber den Reportern von 5vision mitteilte, wurden vor Ort bislang mehr als 35 Einsatzkräfte verletzt und in einer errichteten Unfallhilfsstelle ärztlich versorgt. Sechs Kräfte mussten dennoch in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Bei den Löscharbeiten unterstützen zur Zeit auch drei Hubschrauber aus der Luft. Die Helikopter wurden mit Wasserbehältern ausgestattet und werfen nach und nach Löschwasser über dem Feuer ab.

Das munitionsverseuchte Muna-Areal erschwert die Löscharbeiten erheblich. Die Einsatzkräfte können das Gelände nicht betreten, da dort immer wieder Sprengsätze explodieren und eine akute Lebensgefahr für die Kräfte darstellen. Das Feuer ist zwischenzeitlich zwar unter Kontrolle, allerdings noch nicht vollständig gelöscht.

Die Dauer der Löscharbeiten ist noch unklar und wird auf mehrere Tage geschätzt. 

Feuerwehrleute sind am Samstag (13. August) bei Münster (Landkreis Darmstadt-Dieburg) im Einsatz.
Feuerwehrleute sind am Samstag (13. August) und am Sonntag (14. August) bei Münster (Landkreis Darmstadt-Dieburg) im Einsatz. © KreutzTV

Waldbrand bei Münster: 400 Einsatzkräfte vor Ort – 20 Hektar Wald betroffen

Update vom Sonntag, 14. August, 9.04 Uhr: Der Kreisfeuerwehrverband Darmstadt-Dieburg teilte am Sonntagmorgen mit, mehr als 400 Einsatzkräfte aus vier Landkreisen und zwei Bundesländern seien seit dem frühen Samstagnachmittag im Einsatz, um den Waldbrand im Bereich des Muna-Geländes bei Münster-Breitefeld zu bekämpfen. Der Wald brenne auf einer Fläche von etwa 20 Hektar.

Die Löscharbeiten würden „noch längere Zeit in Anspruch nehmen“ und würden auch durch den Einsatz von Hubschraubern der Polizei unterstützt.

Anwohnerinnen und Anwohner rund um Münster, Dieburg, Eppertshausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und Darmstadt wurden am Sonntagmorgen abermals auch via Warnmeldungen dazu aufgerufen, wegen Geruchsbelästigungen Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Waldbrand bei Münster: Feuerwehr kann Lage kontrollieren – 20 Hektar Wald betroffen

Update vom 13. August 2022, 18.50 Uhr: Wie die Feuerwehr Dieburg gegenüber unserer Zeitung bestätigte, ist es den rund 250 im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten gelungen, die Lage zu beruhigen. An drei Seiten des Brandherdes sei das Feuer bereits wieder unter Kontrolle – auch in Richtung des Muna-Geländes, wo noch alte Munition vermutet wird, wie die Hessenschau schreibt. Die Feuerwehr rechne damit, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern könnten. Angaben zur Brandursache seien weiterhin nicht bekannt.

Waldbrand breitet sich aus: Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort - Explosionsgefahr durch Munition

Erstmeldung vom Samstag, 13. August, 15.29 Uhr: Münster – In der Nähe des Münsterer Ortsteil Breitefeld (Landkreis Darmstadt-Dieburg), unweit eines ehemaligen Munitionslagers, breitet sich ein Waldbrand unkontrolliert aus. Zwischenzeitlich mussten Einsatzkräfte vor dem Feuer flüchten. Laut Bericht von 5vision.media ist ein Großaufgebot der Feuerwehr vor Ort und versucht, den Brand zu bekämpfen.

Für den Landkreis Offenbach, sowie für die Region um Münster wurden Katastrophenwarnungen über KatWarn an die Bevölkerung übermittelt. Der Brandschutz Aufsichtsdienst des hessischen Innenministeriums ist vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Waldbrand bei ehemaligen Munitionslager: Schwierige Löschwasserversorgung - Gefahr durch alte Munition

Die Löschwasserversorgung in dem Bereich gestaltet sich als schwierig, weshalb es immer wieder zu Engpässen mit dem Wasser kommt. Viele verschiedene private Firmen und Landwirte unterstützen mit Tank-LKWs und Güllefässern voller Wassern die Feuerwehr, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Zudem wurden HFS (HytransFireSystem) Pumpen angefordert.

Wie lange der Einsatz noch dauert, ist derzeit nicht bekannt. Im Einsatz sind viele Feuerwehren aus dem südhessischen Raum wie die des Landkreises Offenbach, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, sowie die Merck-Feuerwehr. Ebenfalls sind Notfallmanager der Deutschen Bahn an der Einsatzstelle, da die Bahnstrecke Darmstadt-Aschaffenburg durch die Flammen bedroht wird, so ein Bericht von Keutz-TV News.

Bereits am Donnerstag (11. August) kam es im Bereich des ehemaligen Munitionslagers zu einem Waldbrand. (nki)

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hatten wir geschrieben, dass das Portal 5.Vision von 35 verletzten Feuerwehrleuten berichtete. Das ist falsch. Richtig ist: Von 35 verletzten Einsatzkräften sprach Kreisbrandinspektor Heiko Schecker.

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