Symbolfoto: Arno Burgi/dpa

Mit 2,81 und 1,85 Promille unterwegs: Trunkenheitsfahrt endet an der A 7 bei Burghaun

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Burghaun - Der Alkoholgeruch war laut Polizei nicht zu überriechen: ein 34-jähriger war mit 2,81 Promille auf der Autobahn unterwegs, sein Beifahrer hatte 1,85 Promille. Die Polizei stoppte das Auto auf dem Parkplatz „Mahlertshof“.

Am Sonntagmorgen, 1. Juli, hat um kurz nach sieben Uhr ein Verkehrsteilnehmer, der auf der A 7 in Richtung Kassel gefahren ist, der Polizei gemeldet, dass vor ihm ein rumänischer Kleintransporter unterwegs sei, dessen Fahrer „unrund“ fahre und vielleicht alkoholisiert oder übermüdet sei.

Die beiden Polizisten der Autobahnstation Petersberg konnten das Fahrzeug, einen Fiat Ducato mit rumänischen Kennzeichen, auf dem Parkplatz „Mahlersthof“ vor der Tank- und Rastanlage Großenmoor-Ost aus dem Verkehr ziehen.

Im Ducato saßen zwei rumänische Staatsbürger. Ihre Fahrt sollte zum Wohnort des Fahrers nach Kirchheim gehen, endete jedoch bereits an der Autobahn.

Der Alkoholgeruch war nicht zu überriechen. Der 34-jährige Fahrer musste sich einem Test unterziehen. Das Gerät zeigte eine Atemalkoholkonzentration von 2,81 Promille an. Dabei zeigte er keine Ausfallerscheinungen. Blutentnahme und Sicherstellung des deutschen Führerscheins waren die Konsequenz.

Der Beifahrer wollte den Kleintransporter weiter fahren. Doch auch ein bei ihm freiwillig durchgeführter Alkohol-Test brachte ein eindeutiges Ergebnis: 1,85 Promille.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen nach Kirchheim gefahren. Der Kleintranspoprter wurde am nächsten Tag vom Chef selbst abgeholt. Er verabschiedete sich laut Polizei mit der Feststellung, dass sein Fahrer ein „böser Mann“ sei und nicht mehr für ihn fahren werde. / jh

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