Foto: privat

307.000 Euro für Feuerwehrhaus-Anbau und zahlreiche Ehrungen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Arzell - Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Arzell haben die Ehrengäste die Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen außerordentlich gelobt. Die Mitglieder haben ebenfalls eine positive Bilanz gezogen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung begrüßte der Vorsitzende Thomas Weber neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern insbesondere Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig), Ortsvorsteherin Andrea Vogt und den Gemeindebrandinspektor Stephan Heimeroth. In seinem Tätigkeitsbericht zeigte Weber das Engagement der Feuerwehrleute auf. So sei die Feuerwehr Arzell bei der Durchführung von Brauchtumsveranstaltungen ebenso engagiert wie im Brandschutz und bei der Technischen Hilfeleistung.

Wehrführer Lukas Giebel dankte dem Vorstand für die Anschaffung einer fabrikneuen Schmutzwasserpumpe „MiniChiemsee“ für Hochwassereinsätze. Diese Pumpe fördert bis zu 1600 Liter Schmutzwasser pro Minute. Den 38 aktiven Einsatzkräften dankte Giebel für die Bewältigung von zwei Brandeinsätzen und zahlreichen sonstigen Hilfeleistungen.

Die durchschnittliche Ausrückzeit nach der Alarmierung durch die Leitstelle Fulda habe zwischen vier und fünf Minuten gelegen, betonte Giebel. Dies sei letztendlich auf die unverzichtbare Alarmierung durch die Sirenen zurückzuführen. Handyalarm und Alarmierungen über die Funkmeldeempfänger seien zusätzlich sinnvoll, könnten aber nach dem jetzigen Stand der Technik kein Garant für eine sichere Alarmierung darstellen, so Giebel.

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich berichtete, dass noch in diesem Jahr 307.000 Euro in einen Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus in Arzell investiert werden sollen. Ortsvorsteherin Andrea Vogt versicherte, dass alle Vereine im Ort wichtig seien, aber die Feuerwehr Arzell der wichtigste sei. Das habe sich auch im vergangenen Jahr wieder bei den Einsätzen gezeigt. „Es ist gut, dass es euch gibt, ich danke euch im Namen aller Bürger nicht nur für eure stete Einsatzbereitschaft, sondern auch dafür, dass ihr das Brauchtum, wie zum Beispiel das traditionelle Backhausfest pflegt sowie die Prozessionen und St.-Martinsumzüge absichert“, betonte Vogt. /mbl

Das könnte Sie auch interessieren