Auf einem Feld bei Wildeck (Kreis Hersfeld-Rotenburg) brannten Hunderte Heuballen. (Symbolfoto)
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Auf einem Feld bei Wildeck (Kreis Hersfeld-Rotenburg) brannten Hunderte Heuballen. (Symbolfoto)

Polizei sucht Zeugen

Hunderte Heuballen in Flammen - A4 für acht Stunden voll gesperrt

Die A4 bei Wildeck (Kreis Hersfeld-Rotenburg) ist in der Nacht auf Dienstag für etwa acht Stunden voll gesperrt gewesen, weil am Montagabend nahe der Autobahn Hunderte Heuballen brannten. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Update vom 14. September, 16.12 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, kann Brandstiftung in dem Fall nicht ausgeschlossen werden. Es werden in alle Richtungen ermittelt, hieß es am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung zu dem Vorfall. Zur Aufklärung bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen, die am Montagabend an der Kreisstraße neben der A4 verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Diese sollen sich an die Polizeistation Rotenburg an der Fulda unter der Nummer (06623) 9370 wenden.

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 14. September, 10.41 Uhr: Auf einem Feld bei Wildeck hatten am Montagabend nach Angaben der Polizei 500 bis 600 Heuballen gebrannt. Wegen starken Rauchs war ein etwa sieben Kilometer langer Autobahnabschnitt im Landkreis Hersfeld Rotenburg für etwa acht Stunden vollständig gesperrt.

A4 (Wildeck): Hunderte Heuballen in Flammen - Autobahn acht Stunden gesperrt

Wie die Polizei am frühen Dienstagmorgen mitteilte, gelang es der Feuerwehr in der Nacht, den Brand der Heuballen zu löschen. Daraufhin konnte gesperrte Abschnitt der A 4 zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach wieder freigegeben werden. (Lesen Sie auch: Brand in Wohnunterkunft - Feuerwehr und Polizei retten mehrere Personen)

Bei dem Feuer ist laut Polizei ein Sachschaden von rund 12.000 Euro entstanden. Die Brandursache, die zunächst unklar war, soll von der Kriminalpolizei ermittelt werden. (lio, dpa)

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