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Arbeiter roden die Windkraft-Standorte: Arbeiten im Vorranggebiet HEF 55 bei Wehrda haben begonnen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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WEHRDA - Nach dem juristischen Hin und Her wird es konkret: Im Waldgebiet östlich der A 7 auf Höhe von Langenschwarz haben die Rodungsarbeiten für die von der Firma Juwi geplanten Windkraftanlagen begonnen. Dort, in der Gemarkung von Wehrda, sollen vier Windkraftanlagen entstehen.

Von unserem Redaktionsmitglied Hartmut Zimmermann

Die Marktgemeinde Burghaun klagt gegen den Bau der Anlagen, weil diese in ihrem Wassereinzugsgebiet liegen. Mit Versuchen, die Rodungsarbeiten zu unterbinden, war Burghaun vor Gericht gescheitert.

Seit Mitte der Woche sind Forstarbeiter dabei, den Wald an den vorgesehenen Standorten und einzelne Bäume entlang der Zufahrten zu roden. Juwi-Projektleiter Martin Jeromin erklärte an einem der Rodungsplätze, dass man, stabiles Wetter vorausgesetzt, die Baumfällarbeiten und danach auch das Abräumen des Holzes in überschaubarer Frist abschließen könne, ohne die mögliche Frist bis zum 29. Februar ausnutzen zu müssen.

Juwi will im Vorranggebiet HEF 55 vier Anlagen mit einer Nabenhöhe von 166 Metern und einem Rotordurchmesser von 150 Metern errichten. Eine davon soll als „Bürgerwindanlage“ Firmen und Privatleuten die Möglichkeit geben, dort Geld zu investieren.

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