Bei einem Aquaplaning-Unfall auf der A7 bei Hünfeld wurde ein Ford-Fahrer schwer verletzt.
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Bei einem Aquaplaning-Unfall auf der A7 bei Hünfeld wurde ein Ford-Fahrer schwer verletzt.

Auch Audi beteiligt

Abgefahrene Reifen: Ford-Fahrer gerät auf regennasser A7 in Schleudern und verletzt sich bei Unfall schwer

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Nicht angepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn in Verbindung mit abgefahrenen Reifen: Diese Ursache für einen Aquaplaning-Unfall auf der Autobahn A7 in Höhe der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz nimmt die Polizei an.

Hünfeld - Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Petersberg war es am Freitag gegen 20.55 Uhr zu dem Unfall gekommen. Auf der Autobahn A7 aus Richtung Fulda kommend hatte der Fahrer eines Ford Focus aus dem Landkreis Goslar kurz vor der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Autobahn A7: Unfall mit abgefahrenen Reifen - Ford-Fahrer schwer verletzt

Der Mann aus dem Harz geriet mit dem Ford ins Schleudern. Der Fahrer eines nachfolgenden Audi A6 aus Neuwied konnte nicht mehr ausweichen und fuhr ins Heck der Fords. Durch die Wucht des Aufpralls prallte Focus links in die Schutzplanke. Sowohl der Ford als auch der Audi kamen total beschädigt auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

„Der 44-jährige serbische Fahrer des Ford Focus wurde infolge des Verkehrsunfalls schwer verletzt und musste durch die Feuerwehr aus Hünfeld mit schwerem Gerät aus dem Pkw befreit werden“, berichtete die Polizei. „Der 56-jährige Audi-Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt.“ Beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der Ford-Fahrer erlitt Knochenbrüche.

Dem Sachschaden schätzt die Polizeiautobahnstation Petersberg auf etwa 26.000 Euro. Während der Bergungs- und Abschlepparbeiten sperrte die Polizei die Autobahn kurzzeitig voll und leitete den Verkehr danach dann über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei.

„Bei der Anfahrt zur Unfallstelle kam es zu keinerlei Beeinträchtigungen. Die Rettungsgasse wurde von dem Verkehrsteilnehmer vorbildlich gebildet“, lobten die Beamten. Zur ärztlichen Versorgung der Verletzten befanden sich zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

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